Ich muss jetzt noch viel länger arbeiten als ich überhaupt schon Lebenjahre auf dem Buckel hab.
Tiefes Entsetzen durchzuckt mich!
2007-10-23
2007-10-21
Schon wieder...
möchte ich beruflich ein wenig weiter kommen. Die letzte Entscheidung ist zwar noch immer nicht gefällt (ja, es sollte bereits im Februar dieses Jahres feststehen!!!), aber das hält mich nicht davon ab, meine Fühler mal wieder auszustrecken und ein paar liebe Worte in ein .doc zu tippen, auf schönem Papier auszudrucken und die Rückseite eines Foto mit einem Poster-Strip zu versehen. Das Ganze wird in einen Umschlag gesteckt und morgen abgegeben.
Man möge mir bitte die Daumen drücken. Vielen Dank.
Herzlichst, die Bewerberin.
Man möge mir bitte die Daumen drücken. Vielen Dank.
Herzlichst, die Bewerberin.
2007-10-17
Stell dir vor...
... es ist Web 2.0 und keiner geht hin! Was ist das dann Web 2.1, 3.0?
Wie ich neuerdings öfter zu lesen bekam, denken manche Bloggerinnen und Blogger ans Aufhören... angefangen mit Blogscout vor gar nicht allzu langer Zeit. Die Paradiesin tut es auch (vorerst)und auch hier und da kamen ein paar Kommentare, die vermuten liessen, dass der ein oder andere Blogdorfbewohner das Schreiben (zumindest für eine Weile) eingestellt hat. Auch unlängst ereilte mich folgende Botschaft:
"[...] Ich wollte da einfach so reinschmieren was mir in den Sinn kam. Die ersten Blogs sind wahrscheinlich aus diesem Grund auch viel besser. Da hatte ich noch Spaß weil es um nichts ging als das Zusammenschrauben von Worten in meinem Kopf. [...]
Ich glaube ich muss es wirklich lassen. Die Lust ist schon seit ein paar Monaten komplett weg. Ich sehe auch nicht mehr durch die Blogbrille. Das ging früher so einfach: Sache gesehen und im Kopf schon den Blog dazu geschrieben."
Was ist los in Klein Bloggersdorf?! Wo ist die ganz Web 2.0-Euphorie (Euforie?) abgeblieben?
Wie ich neuerdings öfter zu lesen bekam, denken manche Bloggerinnen und Blogger ans Aufhören... angefangen mit Blogscout vor gar nicht allzu langer Zeit. Die Paradiesin tut es auch (vorerst)und auch hier und da kamen ein paar Kommentare, die vermuten liessen, dass der ein oder andere Blogdorfbewohner das Schreiben (zumindest für eine Weile) eingestellt hat. Auch unlängst ereilte mich folgende Botschaft:
"[...] Ich wollte da einfach so reinschmieren was mir in den Sinn kam. Die ersten Blogs sind wahrscheinlich aus diesem Grund auch viel besser. Da hatte ich noch Spaß weil es um nichts ging als das Zusammenschrauben von Worten in meinem Kopf. [...]
Ich glaube ich muss es wirklich lassen. Die Lust ist schon seit ein paar Monaten komplett weg. Ich sehe auch nicht mehr durch die Blogbrille. Das ging früher so einfach: Sache gesehen und im Kopf schon den Blog dazu geschrieben."
Was ist los in Klein Bloggersdorf?! Wo ist die ganz Web 2.0-Euphorie (Euforie?) abgeblieben?
2007-10-15
Liebe ist...
... wenn ich meine Zahnbürste für die unbedingt notwendige Reinigung von Freundins Computer opfere
-
und eine schwarze Bluse erhalte: formerly known as the white blouse with black stripes (fkatwbwbs)
Nachtrag: Der Aufwand hat sich gelohnt: Der PC läuft wieder problemlos ohne einfach stehen zu bleiben. Da hat mich mein Gespür mal wieder nicht getäuscht und ich klopfe mir auf die Schulter.
Andere Leute hätten Ihren PC jetzt weggeworfen oder einen teuren Techniker kommen lassen. Nicht so ich: SUPER-Schtoeffie!!!!
-
und eine schwarze Bluse erhalte: formerly known as the white blouse with black stripes (fkatwbwbs)
Nachtrag: Der Aufwand hat sich gelohnt: Der PC läuft wieder problemlos ohne einfach stehen zu bleiben. Da hat mich mein Gespür mal wieder nicht getäuscht und ich klopfe mir auf die Schulter.
Andere Leute hätten Ihren PC jetzt weggeworfen oder einen teuren Techniker kommen lassen. Nicht so ich: SUPER-Schtoeffie!!!!
In Erinnerungen schwelgen
Salade rocamadour (Gemischter Salat mit geräucherter Entenbrust, frischem Aprikosen und überbackenem Ziegenkäse auf Baguette) maxi : 8,90 € mini : 6,50 €
Mousse au chocolat (Edelbitterschokoladenmousse mit Kakaokernsplittern) 3,90 €
yummie
Mousse au chocolat (Edelbitterschokoladenmousse mit Kakaokernsplittern) 3,90 €
yummie
2007-10-12
Wochenende
Und ich werde es der Paradiesin gleich tun und mal eben an die Ostsee fahren. Allerdings werde ich nicht wild umherknipsen und mich auch nicht erniedrigen lassen, so etwas zu tun - wobei eine gewisse Genugtuung beim Löschen der Fotos hinterher ja schon verlockend klingt. Stativ und Kamera sind in der Tasche. Schlafsack für mich und Isomatte für den Lieblings-Ex-Azubi auch. Für die Verpflegung während der Fahrt ist ebenfalls gesorgt (ein paar Kolatschen vom Markt, für die Gastgeberin ein paar Pflaumenschnäppschen und eine gut gefüllte Wasserflasche für mich. Das alles zur Erheiterung unseres Fahrers.)Der Rest wird sich in Kühlungsborn finden. Hoffentlich.
2007-10-09
Gestern im Bus
... habe ich eine kleine, total repräsentative Studie erstellt. Hier das Ergebnis:
75 Prozent aller jugendlichen Asiaten (genauere Herkunft ist mangels Fragebogen an dieser Stelle auch egal) besitzen ein Handy und benutzen es um untereinander zu kommunizieren, obwohl sie nebeneinander stehen. Die restlichen 25 % guckendumm aus der Wäsche aus dem Fenster und hatten niemanden zum Kommunizieren.
75 Prozent aller jugendlichen Asiaten (genauere Herkunft ist mangels Fragebogen an dieser Stelle auch egal) besitzen ein Handy und benutzen es um untereinander zu kommunizieren, obwohl sie nebeneinander stehen. Die restlichen 25 % gucken
2007-10-03
Und was hast du mitgebracht?
Wurde ich jetzt schon öfter gefragt. Nun ja, was habe ich von meiner Reise in die Welt des elitären Gehabe mitgebracht, habe ich mich daraufhin auch gefragt. Hm. Mir fiel nicht viel ein außer: Die wiederentdeckte Liebe zur Sprache (es kommt mir auch sehr zu passe, dass Freundin jetzt auch Französisch lernt und ich ihr Nachhilfe geben kann), den Wunsch dorthin zurückzukehren, den Versuch ein bisschen des "Laissez-faire" mitzunehmen, die Liebe zur guten Berliner Luft und zu sauberen Toiletten ... und KÄSE.
Ich hab so leckeren Käse mitgebracht. Mmmh, ist der gut. Von außen schmilzt er leicht an und von innen ist er noch fest. Der Geschmack so lieblich und mild und dennoch würzig und herzhaft. Die Geschmacksknospen werden eine nach der anderen wohlig bedient und man kann von diesem zarten Schmelz kaum genug bekommen... Mmmmhhh.
Ich hab so leckeren Käse mitgebracht. Mmmh, ist der gut. Von außen schmilzt er leicht an und von innen ist er noch fest. Der Geschmack so lieblich und mild und dennoch würzig und herzhaft. Die Geschmacksknospen werden eine nach der anderen wohlig bedient und man kann von diesem zarten Schmelz kaum genug bekommen... Mmmmhhh.
2007-09-27
Streik?
Kaum aus dem Urlaub gekommen, überrannte mich die Nachricht bei der Arbeit: Ver.di hat einem Streik zugestimmt. Das erste Mal nach Gründung des Unternehmens vor 104 Jahren. Heute gab es nach langer Betriebsversammlung einen kleinen Demonstrationszug und morgen gehts richtig los. Was soll ich sagen: Bei mir greift die Angstpolitik, die die Geschäftsleitung und der Vorstand betreibt. Ich kann mich - mangels Gewerkschaftszugehörigkeit - auch nicht solidarisieren und habe eben die Befürchtung, meiner "Entfristung" zu entgehen. Auch wenn das von offizieller Seite nicht passieren kann/darf/soll.
Ich bin sehr, sehr dankbar für die Leute, die eben auch für mich, ihre Arbeit niederlegen. Moralisch bin ich bei ihnen. Aber ich bin gefangen. Ich werde in einen internen/inneren Protest treten: Das Telefon...
Ich bin sehr, sehr dankbar für die Leute, die eben auch für mich, ihre Arbeit niederlegen. Moralisch bin ich bei ihnen. Aber ich bin gefangen. Ich werde in einen internen/inneren Protest treten: Das Telefon...
2007-09-23
Wieder zurück... aus einer schwarz-weißen Welt
Bon! Très très bon! J'aime Paris. La vie maniere. Le vin rouge, la cuisine... je vais revenir. Bien sûr!
hach... es war so schön da. Ein etwas ausführlicherer Reisebericht folgt später, ich muss erstmal aus den viel zu vielen Fotos aussortieren, meine Gedanken ordnen, Wäsche waschen, meinen Geburtstag zu Ende feiern...
2007-09-07
Freiheit, Gleichheit, Brüderlichkeit
Schwesterlichkeit natürlich auch. Und ein notwendiger Sprachkurs. Auch ganz viele Sehenswürdigkeiten. Und eine wundervolle, schöne Stadt.
PARIS ich komme!
PARIS ich komme!
2007-09-06
Die Pharmaindustrie ist schuld
Momentan höre ich ja ständig und überall "Leute, esst mehr Obst", "Leute esst Gemüse", "Als Zwischemahlzeit empfehlen wir Obst oder Gemüse." Das erinnert mich irgendwie an die Zeiten, als der Staat Eier zuhauf produzierte, es mit "Leute, esst ein Ei mehr" vertuschen wollte und vorgab, dass es gesund sei auch mal täglich 2 Eier zu verkonsumieren. Wurden Eier allerdings knapp, war es unglaublich verpönt auch nur ein 1 in einem Monat zu essen und man brachte sich quasi selbst um.
Ist die "Esst mehr Obst und Gemüse" jetzt vielleicht auch wieder so eine Kampagne vom Staat bzw. der Lebensmittelindustrie oder auch sogar der Krankenkassen um von teuren Broten, Butter, Eiern, Milch usw. abzulenken und um vielleicht später sagen zu können: "Deutschland hat der Fettleibigkeit den Kampf angesagt" oder auch "Satt wurden wir immer" oder auch um vielleicht internationale Wirtschaftskreisläufe zu animieren und die Sojabohnenpreise in den Himmel hoch zu treiben oder auch um vielleicht die Umweltverschmutzung durch Flugmangos zu rechtfertigen oder auch weil vielleicht ein unglaublich geheimes Handelsabkommen mit Kuba und Asien abgeschlossen wurde, die Deutschland ein Exklusivzugriffsrecht auf gesundes Zeugs erlauben und somit Deutschland am internationalen Markt ein Obst-/Gemüsemonopol rechtfertigen kann, oder ist es vielleicht auch, weil....
Ist die "Esst mehr Obst und Gemüse" jetzt vielleicht auch wieder so eine Kampagne vom Staat bzw. der Lebensmittelindustrie oder auch sogar der Krankenkassen um von teuren Broten, Butter, Eiern, Milch usw. abzulenken und um vielleicht später sagen zu können: "Deutschland hat der Fettleibigkeit den Kampf angesagt" oder auch "Satt wurden wir immer" oder auch um vielleicht internationale Wirtschaftskreisläufe zu animieren und die Sojabohnenpreise in den Himmel hoch zu treiben oder auch um vielleicht die Umweltverschmutzung durch Flugmangos zu rechtfertigen oder auch weil vielleicht ein unglaublich geheimes Handelsabkommen mit Kuba und Asien abgeschlossen wurde, die Deutschland ein Exklusivzugriffsrecht auf gesundes Zeugs erlauben und somit Deutschland am internationalen Markt ein Obst-/Gemüsemonopol rechtfertigen kann, oder ist es vielleicht auch, weil....
2007-08-31
Stöckchen aus der Schublade
Ich habe gerade meine private Dienstschublade geöffnet und bin neugierig und möchte wissen, wie sehen denn die Schubfachinhalte in Blogsdorf so aus? Besonders neugierig bin ich auf Miss Sophies, Paradies-Julies und Taxmans quasi privat genutzte Dienstauzüge. Und mich interessiert natürlich auch noch Freundins Fach bei der Arbeit.
Ich fange bei mir an. Zu finden ist da eigentlich immer irgendeine Süßigkeit vom letzten Süßigkeitenfest (also Ostern, Weihnachten, Geburtstag oder oder oder), dann meine Stullenbox (gut gefüllt mit Stulle, manchmal Joghurt, Äpfeln aus Brandenburg, sowie heute Pflaumen) und Becher, Tassen, Besteck, Plasteteller. Obst ist eigentlich auch immer dabei. Und dann noch Sachen, auf die ich meistens kurz vor der Mittagspause Appetit habe, die dann kaufe und dann doch noch etwas stehen lasse (Wie hier dieser Joghurtdrink und die Buttermilch). Aber es wird nichts schlecht. Kollegin beschwert sich seltsamerweise, dass ich ja immer nur am Essen sei. Warum bloß?
Ich fange bei mir an. Zu finden ist da eigentlich immer irgendeine Süßigkeit vom letzten Süßigkeitenfest (also Ostern, Weihnachten, Geburtstag oder oder oder), dann meine Stullenbox (gut gefüllt mit Stulle, manchmal Joghurt, Äpfeln aus Brandenburg, sowie heute Pflaumen) und Becher, Tassen, Besteck, Plasteteller. Obst ist eigentlich auch immer dabei. Und dann noch Sachen, auf die ich meistens kurz vor der Mittagspause Appetit habe, die dann kaufe und dann doch noch etwas stehen lasse (Wie hier dieser Joghurtdrink und die Buttermilch). Aber es wird nichts schlecht. Kollegin beschwert sich seltsamerweise, dass ich ja immer nur am Essen sei. Warum bloß?
Das es das noch gibt
Wie ich ja schon schrieb, hatte Schwiegermutter die Originalschultüte von Freundin aus dem Jahre 1983 mitgebracht. Das Jahr, in dem Freundin in die 1. Klasse kam. Ich kann mich nicht mehr erinnern, was aus meiner Schultüte geworden ist. Ich kann mich aber daran erinnern, dass Schwester auch eine Kleine bekam als ich eingeschult wurde. Ich verstand das überhaupt nicht. Sie hatte doch selbst auch schon eine große bekommen zu ihrer eigenen Einschulung! Ich war wirklich erbost damals. Wo war meine 2. Schultüte, gefüllt mit all dem leckeren Zuckerzeugs? Ich will auch eine Geschwistertüte!!!!
2007-08-30
Hunger macht durstig...
Wie gemein. Die Kollegin aus Abteilung D bringt leckeren selbstgemachten Kuchen mit und gibt mir sogar ein Stück ab. Und jetzt steht dieser Kuchen hier neben mir, duftet unglaublich gut und ich muss ihn mangels Zeit verschmähen... Aber Kollegin und ich sind gleich dran mit der monatlichen Kühlschrankreinigung. Danach werde ich mich mit dem Kuchen belohnen. Yummie.
2007-08-29
Mitunter autistisch...
...bin ich. Denke ich zumindest ab und zu mal. Also eben gerade auch wieder als eine Kollegin mit den Worten "Wollen Sie mal fühlen?" mir zum Beweis ihre kalten Finger an den Nacken hielt. Mein "NEIN!" interessierte Sie herzlich wenig. Es schüttelt mich noch immer.
Selbst wenn Lieblingskollege und ich uns zufällig beim gemeinsamen Pausengang zu nah kommen, wird uns schon bei der kleinsten Berührung unbehaglich zumute. Und dass obwohl er doch von mir sehr geschätzt wird. Nun, ihm ergeht es ebenso. Nur wenige Menschen dürfen Hand anlegen und diese Kollegin gehört definitiv nicht dazu!
Selbst wenn Lieblingskollege und ich uns zufällig beim gemeinsamen Pausengang zu nah kommen, wird uns schon bei der kleinsten Berührung unbehaglich zumute. Und dass obwohl er doch von mir sehr geschätzt wird. Nun, ihm ergeht es ebenso. Nur wenige Menschen dürfen Hand anlegen und diese Kollegin gehört definitiv nicht dazu!
Hurra, du bist ein Schulkind...
Wie stolz kann ich eigentlich noch werden, wenn ich erst groß bin und mein eigenes Kind zur Schule schicke? Am Montag wurde Freundin eingeschult. Es hat vielleicht etwas lange gedauert, bis es zur Entscheidung, das Abi nachzuholen kam, aber für Bildung ist es nie zu spät, oder? Und darum: Stolz bin ich auf dich, meine Kleine. Mit Ihrer Original-Schultüte aus der 1. Klasse, von Schwiegermutter mitgebracht aus Freundins Heimat, stand sie Sonntag beim großen Einschulungsbrunch da und freute sich über Büchergutscheine und eine kleine Finanzspritze und über Kinder County, -Schoki und Milchschnitte.
Im Zuge Ihres ersten Unterrichtstages, an dem auch Biologie auf dem Stundenplan stand, erinnerte ich mich an meine ersten Biologiestunden in der Sek II. Es hieß, dass wir als langfristige Hausaufgabe ein Herbarium anlegen sollten mit ganz bestimmten spätsommerlichen und herbstlichen Blümchen. Abgabetermin muss Ende Oktober gewesen sein. Wie es die eben nicht geneigte Schülerin damals oft bei langfristigen Hausaufgaben tat, ging sie erst eine Woche vor dem Termin los um die besagten Blumen, die es nur noch in abgeblüht und braun und hässlich gab, fachmännisch zu pflücken. Und weil nicht alle auf der benachbarten Wiese zu finden waren, mussten auch noch andere Grünflächen aufgesucht werden. Dabei gingen also nun auch schon wieder 2 - 3 Tage ins Land und den Hobbys wollte auch noch nachgekommen werden. Heieiei. Es wurde knapp. 2 Tage blieben übrig, Gräser und Gedöns mit Mutters nach der Wende teuer aufgeschwatzten, wunderbar dicken, schweren Lexikothek zu pressen. Dann am Tag der Abgabe, morgens, die doch noch feuchten Blümis auf Papier kleben, dass ob der Restfeuchtigkeit wellig wurde, und beschriften. Es ist ziemlich schwierig, auf klammen Blättern zu schreiben. Somit konnte also die Mappe der Lehrerin ausgehändigt werden. Und weil mehrere Herbarien so aussahen wie meines, konnte es dem Vergleich durchaus standhalten und es gab immerhin noch 12 Punkte.
Ein Jahr später sprach mich eine Freundin, die eine andere Schule besuchte an, ob sie sich denn mein Herbarium mal ausleihen dürfte. Sie hat den Termin verpennt...
Im Zuge Ihres ersten Unterrichtstages, an dem auch Biologie auf dem Stundenplan stand, erinnerte ich mich an meine ersten Biologiestunden in der Sek II. Es hieß, dass wir als langfristige Hausaufgabe ein Herbarium anlegen sollten mit ganz bestimmten spätsommerlichen und herbstlichen Blümchen. Abgabetermin muss Ende Oktober gewesen sein. Wie es die eben nicht geneigte Schülerin damals oft bei langfristigen Hausaufgaben tat, ging sie erst eine Woche vor dem Termin los um die besagten Blumen, die es nur noch in abgeblüht und braun und hässlich gab, fachmännisch zu pflücken. Und weil nicht alle auf der benachbarten Wiese zu finden waren, mussten auch noch andere Grünflächen aufgesucht werden. Dabei gingen also nun auch schon wieder 2 - 3 Tage ins Land und den Hobbys wollte auch noch nachgekommen werden. Heieiei. Es wurde knapp. 2 Tage blieben übrig, Gräser und Gedöns mit Mutters nach der Wende teuer aufgeschwatzten, wunderbar dicken, schweren Lexikothek zu pressen. Dann am Tag der Abgabe, morgens, die doch noch feuchten Blümis auf Papier kleben, dass ob der Restfeuchtigkeit wellig wurde, und beschriften. Es ist ziemlich schwierig, auf klammen Blättern zu schreiben. Somit konnte also die Mappe der Lehrerin ausgehändigt werden. Und weil mehrere Herbarien so aussahen wie meines, konnte es dem Vergleich durchaus standhalten und es gab immerhin noch 12 Punkte.
Ein Jahr später sprach mich eine Freundin, die eine andere Schule besuchte an, ob sie sich denn mein Herbarium mal ausleihen dürfte. Sie hat den Termin verpennt...
2007-08-27
Huch...
... Urlaub vorbei. Wie schade. Aber in 1,5 Wochen heißt es schon wieder: Sachen gepackt und ab die Stadt der Liebe, wenn auch nur mit dem Lieblingskollegen und nicht mit Freundin. Dafür packe ich ganz viel Liebe in den Koffer und bring ihr die dann mit.
2007-08-19
Bedienungsanleitung
Vor 3 Jahren oder so bekam ich einen Mp3-Player der Marke Panasonic zu Weihnachten geschenkt. Was war ich glücklich damit: Das Gerät hat nämlich ein eingebautes Radio und einen IC-Recorder, der Sprachmemos aufnehmen kann. Natürlich neben der einfachen Musikabspielfunktion. Nun gut, der IC-Recorder ist relativ unwichtig für mich. Und so richtig vielel Lieder passen da auch nicht drauf, da er ja nur eine Speicherkapazität von 256 MB hat. Für die Fahrt zur Arbeit oder nach Hause ist es aber genug. Und sollte es langweilig werden, gibts ja eben noch das integrierte Radio. Nun ja, jetzt nahm ich mir endlich mal die Bedienungsanleitung zur Hand und war zutiefst erschrocken:
"Falls Sie nach langem Gebrauch des Ohrhörers bzw. anderer Teile, die direkt auf Ihrer Haut liegen, unwohl fühlen, schalten Sie das Gerät aus. Bei weiterer Verwendung kann ein Ausschlag oder eine andere allergische Reaktion auftreten."
Und das nur, wenn mir bei mancher Musik komisch wird?
"Jede Wiedergabeliste kann bist zu 99 Titel enthalten."
Das wüsste ich aber.
"Empfohlen: Windows Media Player (Version 9.0 oder später)"
später heißt es weiter
"Die vom Windows Media Player geschützte Musik kann nicht wiedergegeben werden, selbst wenn sie heruntergeladen wird."
Ja und, was machen da unbedarfte Nutzerinnen und Nutzer, die sich da nicht mit auskennen? Wegschmeißen, umtauschen, ihre Kinder nerven?
Und was mich wirklich richtig schockiert hat:
"Seien Sie bitte vorsichtig, wenn Sie die Halskordel verwenden. Bei falschem Gebrauch besteht Erstickungsgefahr."
Dieser Spruch ist daneben nochmals auf Italienisch zu lesen. Was soll mir das sagen?
"Falls Sie nach langem Gebrauch des Ohrhörers bzw. anderer Teile, die direkt auf Ihrer Haut liegen, unwohl fühlen, schalten Sie das Gerät aus. Bei weiterer Verwendung kann ein Ausschlag oder eine andere allergische Reaktion auftreten."
Und das nur, wenn mir bei mancher Musik komisch wird?
"Jede Wiedergabeliste kann bist zu 99 Titel enthalten."
Das wüsste ich aber.
"Empfohlen: Windows Media Player (Version 9.0 oder später)"
später heißt es weiter
"Die vom Windows Media Player geschützte Musik kann nicht wiedergegeben werden, selbst wenn sie heruntergeladen wird."
Ja und, was machen da unbedarfte Nutzerinnen und Nutzer, die sich da nicht mit auskennen? Wegschmeißen, umtauschen, ihre Kinder nerven?
Und was mich wirklich richtig schockiert hat:
"Seien Sie bitte vorsichtig, wenn Sie die Halskordel verwenden. Bei falschem Gebrauch besteht Erstickungsgefahr."
Dieser Spruch ist daneben nochmals auf Italienisch zu lesen. Was soll mir das sagen?
2007-08-17
Besuchsankündigung
Es gibt ja Leute, die flippen total aus, wenn sich Besuch ankündigt. Da müssen Bäder, Küche, Böden geschrubbt (und zwar mit einem aus meiner Erinnerung hervorgekramten Schrubber), die Betten sollen neu bezogen und am besten auch noch die Fenster geputzt werden. Der Kühlschrank soll mit Leckereien vollgestopft und die Getränkekiste mit herrlichen Erfrischungen gefüllt sein. Schlimm sowas. Ich kann sowas überhaupt gar nicht leiden. Und was soll ich sagen: Ich gehöre auch zu diesen Übergastgeberinnen. Darum bin ich anfang der Woche auch in Panik ausgebrochen als sich meine liebste Theaterfreundin aus der Heimat mit ihrer Griechischen Brieffreundin ankündigte. Ich musste flugs die Wohnung auf Vordermann bringen!
Auch bei Partys überlege ich immer: Genügt ein Kasten Bier oder doch lieber 2 oder 3? Wieviel Essen muss ich machen, damit auch ja niemand Hunger leiden muss und gar mit knurrendem Magen das Haus verlässt? Reicht es, 2 Liter O-Saft zu haben und was wird denn noch so getrunken? Wo stelle ich was hin? Das geht soweit, dass ich nach allen Vorbereitungen erstmal so geschafft bin, dass ich am Abend oder zu Zeiten des Besuchs so erledigt bin, dass mit mir nicht mehr groß was anzufangen ist.
Echt schlimm sowas.
Auch bei Partys überlege ich immer: Genügt ein Kasten Bier oder doch lieber 2 oder 3? Wieviel Essen muss ich machen, damit auch ja niemand Hunger leiden muss und gar mit knurrendem Magen das Haus verlässt? Reicht es, 2 Liter O-Saft zu haben und was wird denn noch so getrunken? Wo stelle ich was hin? Das geht soweit, dass ich nach allen Vorbereitungen erstmal so geschafft bin, dass ich am Abend oder zu Zeiten des Besuchs so erledigt bin, dass mit mir nicht mehr groß was anzufangen ist.
Echt schlimm sowas.
2007-08-16
2007-08-11
Sterben wie ein Rockstar
... das habe ich mir mal vor Jahren gewünscht. In meinen 'wilden Jahren'. Mit 30 dachte ich, würde ich nicht mehr unter den Lebenden weilen. Mittlerweile hat sich das radikal geändert. Ich genieße jede Minute, die ich habe und die ich mit Freundin verbringen darf. Das Leben ist doch schön. Kann es zumindest sein, wenn da nicht andere wären, die den Tod eines Rockstars stürbten.
Nach einer tollen Dosis einschläfernder Narkose und danach die Überdosis mitten ins Herz, das ist ein toller Tod, keine Schmerzen, einfach wegtreten. In einem gefühlten Alter von 92 ist es auch okay so, wenn der Körper einfach nicht mehr will. Das Haus nicht mehr behütet werden kann und Inkontinenz nicht mehr fern ist, pampelmusengroße Tumore und Geschwüre sich ihren Weg an die Oberfläche bahnen, es einfach nicht mehr geht. Unsere kleine Familie hat sich zusammengefunden und die Oma unterstützt als die 'Miezekatze' aka Shila, Schäferhündin von Oma, gestern ihren letzten Weg ging.
Mach's gut.
Nach einer tollen Dosis einschläfernder Narkose und danach die Überdosis mitten ins Herz, das ist ein toller Tod, keine Schmerzen, einfach wegtreten. In einem gefühlten Alter von 92 ist es auch okay so, wenn der Körper einfach nicht mehr will. Das Haus nicht mehr behütet werden kann und Inkontinenz nicht mehr fern ist, pampelmusengroße Tumore und Geschwüre sich ihren Weg an die Oberfläche bahnen, es einfach nicht mehr geht. Unsere kleine Familie hat sich zusammengefunden und die Oma unterstützt als die 'Miezekatze' aka Shila, Schäferhündin von Oma, gestern ihren letzten Weg ging.
Mach's gut.
2007-08-07
Ich kann wieder sehen!
Verzeiht, Freunde, Kameraden, Leserinnen und Leser: Ich muss euch leider aus den Favoriten und Feedreader löschen. Es ist nur zu meinem Besten. Macht ohne mich weiter...
2007-08-06
Kühlschrank-Stöckchen
Ungefragt hebe ich mir jetzt hier einfach mal das Stöckchen von der Paradies-Frau auf und zeige, wie gesund ich mich ernähre. Na ja, Freundin natürlich auch. Nix mit Bloggerstereotypen und so.
Und weils so schön ist, gibt's jetzt direkt auch noch eine Aussenansicht.
2007-08-01
Verbot
Heute hat mir mein Arbeitgeber verboten in Blogs/Foren/Nachrichten zu schauen. Ich war viel produktiver. Seltsam.
Nachtrag zum Ost-West-Konflikt
2007-07-31
Sneak Preview war gestern oder "Nr. 5 lebt"
Und wie der Titel schon verspricht, habe ich gestern Freundin an die Hand genommen und wir sind zum Zoopalast geradelt um die Sneak Preview zu sehen. Den Zoopalast kenne ich als Multiplexkino mit mehreren kleineren oder größeren Sälen und relativ bequemen Sesseln. Der Kinosaal in den wir nun "hinein vergesetzt wurden - es war Nr. 5 - war so seltsam ausgeschildert "Kinosaal 5 oben ->"), dass erstmal alle Leute hineinlukten, auf ihre Kinokarten blickten, aufs Schild schauten, um dann wieder zurück in den Saal zu sehen. Dieser Raum hatte nämlich 2 Etagen: ein oben und ein Unten. Die Leute, die hätten unten sitzen müssen, hätten mir sehr, sehr leid getan. Da die Leinwand so hoch gehängt war, dass nur die oberen 10000 eine gute Sicht auf das Geschehen haben konnten. Aber dann auch nur die, die nicht in Reihe 1 der oberen Etage saßen, denn dann hätte man das schwere Eisengeländer vor der Nase gehabt.
Apropos Leinwand, die hatte nämlich eine Größe, wie Freundin und ich eine dieses Ausmaßes gerne in unserem Wohnzimmer haben wollten. Größer nicht. Und dann auch noch die Sitze. Die waren so klein, dass selbst meinem Größe 36-Hintern die Sitze zu klein und die Abstände zur Vorderreihe zu kurz waren. Der grüne Polyester- (schon wieder so ein doofer Ohrwurm, den ich über Wochen hinweg nicht loswerde: "Meine Schwester heißt Poly-Esther") bezug der Polstermöbel war an den Lehnen teilweise schon abgewetzt und der Boden war klebrig. Es gab keine Möglichkeit seine Einkäufe vom Knabberstand abzustellen. Und da ich gestern wie Maunamea an Hirnpaella litt, konnten wir also "Cocporn" und Eiskonfekt nicht aus den Händen geben.
Nur kurz noch was zum Film: Hätte ich dafür bezahlt, hätte ich mich maßlos geärgert. War zwar ganz nette, sehr, sehr seichte Weichspülunterhaltung, die immer schlechter wurde. Aber mit einem dufte spielenden Bela B. in einer Nebenrolle. Der hat dit wieder wett jemacht.
Apropos Leinwand, die hatte nämlich eine Größe, wie Freundin und ich eine dieses Ausmaßes gerne in unserem Wohnzimmer haben wollten. Größer nicht. Und dann auch noch die Sitze. Die waren so klein, dass selbst meinem Größe 36-Hintern die Sitze zu klein und die Abstände zur Vorderreihe zu kurz waren. Der grüne Polyester- (schon wieder so ein doofer Ohrwurm, den ich über Wochen hinweg nicht loswerde: "Meine Schwester heißt Poly-Esther") bezug der Polstermöbel war an den Lehnen teilweise schon abgewetzt und der Boden war klebrig. Es gab keine Möglichkeit seine Einkäufe vom Knabberstand abzustellen. Und da ich gestern wie Maunamea an Hirnpaella litt, konnten wir also "Cocporn" und Eiskonfekt nicht aus den Händen geben.
Nur kurz noch was zum Film: Hätte ich dafür bezahlt, hätte ich mich maßlos geärgert. War zwar ganz nette, sehr, sehr seichte Weichspülunterhaltung, die immer schlechter wurde. Aber mit einem dufte spielenden Bela B. in einer Nebenrolle. Der hat dit wieder wett jemacht.
2007-07-30
Das ist doch mal eine Bestimmung!
So eine schöne Art zu gehen. Schatz, du weißt Bescheid!
Hier gefunden
| You'll die from a Heart Attack during Sex. | ||||
| Your a lover not a fighter but sadly, in the act of making love your heart will stop. But what a way to go. | ||||
| 'How will you die?' at QuizGalaxy.com |
Hier gefunden
2007-07-25
8. Platz! Wie cool!!!
Beim Fritz Kneipenquiz-Finale den 8. Platz (Team: "Teilnahmezettel Klemmbrett") zu erreichen ist ja echt wahnsinnig toll. Ich bin echt verdammt stolz auf uns 5! Liebe Freundinnen und Kollegen, ham wa fein jemacht.
2007-07-23
Der Erinnerung 2. Teil
In der 3. Klasse schließlich angekommen, wurde in der 1. Schwimmstunde erstmal "gesichtet" wer schon was konnte und wer eben noch nicht. Die Schülerinnen und Schüler wurden in 4 Gruppen eingeteilt:
1. Gute Schwimmer
2. Na ja, ihr könnt es wohl schon so ein bisschen
3. Potenzial ist ja da
4. Meine Güte, könnt ihr denn gar nix?!
Ich schwamm auf Grund (Achtung Kalauer...!)meiner Vorbildung natürlich in Gruppe 1 mit. Wir hatten sehr verständnisvolle Lehrerinnen und Lehrer. Wenn etwas nicht auf Anhieb klappte, wurde alles erklärt und man hatte auch eine 2. Chance bekommen. Das war sehr schön. Bei mir gab es nämlich das Problem, dass es eigentlich bei mir nicht Kopfsprung sondern Kopf-Fall hieß. Ich ließ mich einfach irgendwie kopfüber ins Wasser fallen. Das endete nicht selten in einem Bauchklatscher. Bei einem dicken Kind, wie ich es war, klatschte es eben auch sehr. Trotz aller hilfreichen Tipps und Ratschläge wollte mein Körper bei der ganzen Aktion leider nie so, wie ich wollte. Ich dickes Kind sollte die Kontrolle über mich in der Luft behalten?! Pah! Und weiterhin klatschte ich auf das Wasser. Die Zeit (ja, wir schwammen auch auf Zeit in der 1. Gruppe), die ich beim Reinspringen verlor, machte ich allerdings durch schnelles Schwimmen wieder wett. Schwester zeigte mir, dass ich durch Kopf unter Wasser halten und nur zum Luft holen auftauchen viel schneller sein konnte. Und das war ich auch. Das kühle Wasser kühlte meine rote gereizte Haut angenehm. Gerne war ich zu dieser Zeit im Chlorbecken - lieber als in der Luft.
Ab der 11. Klasse gehörte Schwimmen als Kurs zum Fach Sport. Ich wählte es, denn damals war ich ja gut. Es schreckte mich nicht ab, dass Schwimmen in der 0 und 1. Stunde stattfinden sollte. Ich dachte mir, dass man ja danach schön wach sein würde. Aber dem war dann doch nicht so. Wir hatten einen Lehrer im 1. Halbjahr, der war zwar ziemlich nett. Er ließ uns aber immer wieder 100, 200, 800 und 1000 m schwimmen und auch soviele Bahnen ziehen, wie wir in einer halben Stunde schafften. Wenn wir fertig waren, durften wir "spielen". Wasserball oder unglaublich tolle Staffelläufe... Ich war erledigt hinterher. Und dann danach direkt Mathe.
In der 12. Klasse hatte ich nochmals ein halbes Jahr lang Schwimmunterricht. Diesmal mit einem anderen Lehrer. Der war im Prinzip auch nett. Allerdings führte er einen Menstruationskalender. Wenn es dann aus lauter Unlust hieß: "Herr Lehrer, ich kann heute nicht mitmachen, ich habe meine Tage." Schaute er in sein schlaues Büchlein und zählte nach. Wenn es zyklusmäßig überhaupt nicht sein konnte, hagelte es 0 Punkte. Auf diese Art wurde bei uns also nicht so oft gefaulenzt. Das schöne an beiden Lehrern war, dass sie beide am Ende des Halbjahres mit uns ins Wasser gesprungen sind und selbst beweisen mussten, dass sie das, womit sie uns quälten, auch selbst konnten. Ein schöner Anblick.
1. Gute Schwimmer
2. Na ja, ihr könnt es wohl schon so ein bisschen
3. Potenzial ist ja da
4. Meine Güte, könnt ihr denn gar nix?!
Ich schwamm auf Grund (Achtung Kalauer...!)meiner Vorbildung natürlich in Gruppe 1 mit. Wir hatten sehr verständnisvolle Lehrerinnen und Lehrer. Wenn etwas nicht auf Anhieb klappte, wurde alles erklärt und man hatte auch eine 2. Chance bekommen. Das war sehr schön. Bei mir gab es nämlich das Problem, dass es eigentlich bei mir nicht Kopfsprung sondern Kopf-Fall hieß. Ich ließ mich einfach irgendwie kopfüber ins Wasser fallen. Das endete nicht selten in einem Bauchklatscher. Bei einem dicken Kind, wie ich es war, klatschte es eben auch sehr. Trotz aller hilfreichen Tipps und Ratschläge wollte mein Körper bei der ganzen Aktion leider nie so, wie ich wollte. Ich dickes Kind sollte die Kontrolle über mich in der Luft behalten?! Pah! Und weiterhin klatschte ich auf das Wasser. Die Zeit (ja, wir schwammen auch auf Zeit in der 1. Gruppe), die ich beim Reinspringen verlor, machte ich allerdings durch schnelles Schwimmen wieder wett. Schwester zeigte mir, dass ich durch Kopf unter Wasser halten und nur zum Luft holen auftauchen viel schneller sein konnte. Und das war ich auch. Das kühle Wasser kühlte meine rote gereizte Haut angenehm. Gerne war ich zu dieser Zeit im Chlorbecken - lieber als in der Luft.
Ab der 11. Klasse gehörte Schwimmen als Kurs zum Fach Sport. Ich wählte es, denn damals war ich ja gut. Es schreckte mich nicht ab, dass Schwimmen in der 0 und 1. Stunde stattfinden sollte. Ich dachte mir, dass man ja danach schön wach sein würde. Aber dem war dann doch nicht so. Wir hatten einen Lehrer im 1. Halbjahr, der war zwar ziemlich nett. Er ließ uns aber immer wieder 100, 200, 800 und 1000 m schwimmen und auch soviele Bahnen ziehen, wie wir in einer halben Stunde schafften. Wenn wir fertig waren, durften wir "spielen". Wasserball oder unglaublich tolle Staffelläufe... Ich war erledigt hinterher. Und dann danach direkt Mathe.
In der 12. Klasse hatte ich nochmals ein halbes Jahr lang Schwimmunterricht. Diesmal mit einem anderen Lehrer. Der war im Prinzip auch nett. Allerdings führte er einen Menstruationskalender. Wenn es dann aus lauter Unlust hieß: "Herr Lehrer, ich kann heute nicht mitmachen, ich habe meine Tage." Schaute er in sein schlaues Büchlein und zählte nach. Wenn es zyklusmäßig überhaupt nicht sein konnte, hagelte es 0 Punkte. Auf diese Art wurde bei uns also nicht so oft gefaulenzt. Das schöne an beiden Lehrern war, dass sie beide am Ende des Halbjahres mit uns ins Wasser gesprungen sind und selbst beweisen mussten, dass sie das, womit sie uns quälten, auch selbst konnten. Ein schöner Anblick.
Erinnerungen...
Die Paradies-Julie hat Erinnerungen an eine längst vergangene Zeit geweckt. Damals waren wir noch eine 4-köpfige heile Familie: Mutter, Vater, Kind, Kind. Ich als Jüngste war gerade in den Sommerferien auf dem Weg in die 3. Klasse. Es wird "Schwimmen" auf dem Stundenplan stehen, das wussten wir schon. Damit ich nicht bei den Luschen im Kinderbecken abhängen musste, wollte mir die Familie den Weg ins "Große Becken" erleichtern und brachte mir nach Arbeit und Schule mit vereinten Kräften im "Faulen See" das Schwimmen bei. Als ich des Schwimmens noch nicht mächtig war saß ich, wenn Mutter losschwamm immer auf ihrem Rücken und sie nahm mich mit hinaus bis nach ganz weit vom Ufer entfernt. Mitunter ärgerte sie mich, indem sie einfach so, ohne Vorwarnung, ein kleines bisschen untertauchte. Erst schrie ich wie am Spieß aber dann war es furchtbar lustig und aufregend und ich giggelte. Mutter gefiel es wohl auch, sie hat mich oft so mitgenommen. Wenn Mutter und Vater alleine rausschwammen ließen sie Schwester und mich am Ufer zurück. Darüber waren wir aber auch nicht unglücklich und wir fühlten uns auch sehr sicher. Wir hatten ja uns uns diese tolle Luftmatratze mit einem Fenster drin. Es war spannend zu sehen, dass es unter Wasser auch eine Welt gab. Außerdem auch genügend andere Eltern da, die immer einen Blick auf die Kinder warfen. Wenn wir die LuMa nicht dabei hatten, gab es noch als Ersatz ein aufblasbares Krokodil in rot-braunm vielleicht auch orangem Blümchenmuster, das war nicht sehr schön, denn es drehte sich immer, wenn man versuchte drauf zu sitzen und man landete doch nur im Wasser. Es war also gänzlich ungeeignet zum Baden gehen. Allerdings konnte man sich gegenseitig prima ärgern. Denn wenn man es schaffte, endlich mal sicher drauf zu liegen, benötigte es nur eine kleine Welle oder einen leichten Schrecken um doch wieder ins Wasser zu fallen.
Als es nun ans Schwimmen ging, wurde ich abwechselnd auf Mutters und Vaters Armen getragen um mich über Wasser zu halten. Schwester machte es sich einfach und hielt mich nur am Rückenteil des Badeanzugs hoch. Den Rest musste ich alleine können. Wenn Schwester ihn nicht in Beschlag genommen hatte, bekam ich vom Schwimmreifen Unterstützung. Von Schwimmflügeln hielten meine Eltern nicht sehr viel. Ich auch nicht. Ich mochte damals auch schon keine Blusen oder Kleider mit Puffärmeln. Das ist bis heute geblieben. "Beweg dich wie ein Frosch!" sagten die Eltern immer wieder. "Du musst Beine und Arme gleichzeitig bewegen. Na, das klappt doch schon ganz gut". Als ich nach einigen Abenden die Bewegungen ziemlich gut auf die Reihe bekam, ließ Vater seine sicheren, starken Arme sinken und siehe da, hielt ich mich für ein, zwei, drei Schwimmzüge ganz allein über Wasser! Ich konnte schwimmen! Und ging unter. Aber da waren auch schon die sicheren Arme wieder, die mich auffingen und ermutigten nicht aufzugeben. Von Abend zu Abend wurde ich besser, bis ich die rettenden Arme gar nicht mehr benötigte. Leider war dann auch die Zeit auf Mutters Rücken vorüber. Der 1. Schritt in Richtung Selbstständigkeit und "Groß werden" war getan. Schade. Aber das war ein schöner Sommer.
Als es nun ans Schwimmen ging, wurde ich abwechselnd auf Mutters und Vaters Armen getragen um mich über Wasser zu halten. Schwester machte es sich einfach und hielt mich nur am Rückenteil des Badeanzugs hoch. Den Rest musste ich alleine können. Wenn Schwester ihn nicht in Beschlag genommen hatte, bekam ich vom Schwimmreifen Unterstützung. Von Schwimmflügeln hielten meine Eltern nicht sehr viel. Ich auch nicht. Ich mochte damals auch schon keine Blusen oder Kleider mit Puffärmeln. Das ist bis heute geblieben. "Beweg dich wie ein Frosch!" sagten die Eltern immer wieder. "Du musst Beine und Arme gleichzeitig bewegen. Na, das klappt doch schon ganz gut". Als ich nach einigen Abenden die Bewegungen ziemlich gut auf die Reihe bekam, ließ Vater seine sicheren, starken Arme sinken und siehe da, hielt ich mich für ein, zwei, drei Schwimmzüge ganz allein über Wasser! Ich konnte schwimmen! Und ging unter. Aber da waren auch schon die sicheren Arme wieder, die mich auffingen und ermutigten nicht aufzugeben. Von Abend zu Abend wurde ich besser, bis ich die rettenden Arme gar nicht mehr benötigte. Leider war dann auch die Zeit auf Mutters Rücken vorüber. Der 1. Schritt in Richtung Selbstständigkeit und "Groß werden" war getan. Schade. Aber das war ein schöner Sommer.
2007-07-22
Dinge, die die Welt nicht braucht
Nachtrag zum dämlichen Angelausflug: Fischers Fritz fischt frische Fische
direktangeln
Hach Freundin und Maunamea, lang ist's her. Wann mal wieder?
2007-07-18
Da denke ich...
..."ach wie schön, hier jetzt kann ich meinen Reklamationen mal in Ruhe nachgehen, die Leute haben sich beruhigt", kommt schon wieder ein neuer Packen und mein Postfach droht aus allen Nähten zu platzen :-(.
2007-07-13
Ost-West-Konflikt
Freundin und ich leben ja in einer klassischen Ost-West-Beziehung. Sie kommt aus dem Zonenrandgebiet im Harz und ich aus dem lang gezogenen Mecklenburg mit seinen vielen Seen. Innerhalb unserer Beziehung merken wir mitunter, wie unterschiedlich wir auf Grund unserer Herkunft sind und dissen uns gegenseitig mit Stereotypen. Eine kürzliche Aussage der Freundin war: "Im Osten gehörte Schlange stehen doch zur Schulausbildung."
Das sagte sie, als sich Leute ordentlich in Reih und Glied vor den Dixis aufstellten und ob der Warterei sogar noch Freundschaften schlossen.
Nun, in Folge meiner Magen-Darm-Insuffizienz versuchte ich mich in leichter Kost und kochte ein Hühnerfrikassee nach Art meiner Mutter. Das schmeckt immer ein bisschen süß-sauer. Sehr lecker, wie ich finde. Freundin allerdings mag es so gar nicht. Daraufhin war Freundins Kommentar: "Was uns das Maggie ist, ist euch wohl die Essigessenz, oder? Ihr kocht ja alles mit Essig und Zucker: Kartoffelsalat, Gurkensalat, sogar ein herzhaftes Hühnerfrikassee!" Ich gebe zu, Mutter kocht noch wie vor 20 Jahren, was den Gebrauch von Gewürzen usw. angeht. In ihrem Regal stehen Salz, Pfeffer und Paprika, ach ja, ein bisschen Chili-Pulver, dass ihr die lieben Kinder mal mitbrachten. Sie zieht auch einem alten Balsamico die Essigessenz vor. Mir bleibt als letzte rettende Antwort: "Ja, aber wir hatten doch früher auch nichts anderes..."
Nun, in Folge meiner Magen-Darm-Insuffizienz versuchte ich mich in leichter Kost und kochte ein Hühnerfrikassee nach Art meiner Mutter. Das schmeckt immer ein bisschen süß-sauer. Sehr lecker, wie ich finde. Freundin allerdings mag es so gar nicht. Daraufhin war Freundins Kommentar: "Was uns das Maggie ist, ist euch wohl die Essigessenz, oder? Ihr kocht ja alles mit Essig und Zucker: Kartoffelsalat, Gurkensalat, sogar ein herzhaftes Hühnerfrikassee!" Ich gebe zu, Mutter kocht noch wie vor 20 Jahren, was den Gebrauch von Gewürzen usw. angeht. In ihrem Regal stehen Salz, Pfeffer und Paprika, ach ja, ein bisschen Chili-Pulver, dass ihr die lieben Kinder mal mitbrachten. Sie zieht auch einem alten Balsamico die Essigessenz vor. Mir bleibt als letzte rettende Antwort: "Ja, aber wir hatten doch früher auch nichts anderes..."
2007-07-11
Innereien sind schon was sonderbares
Von einem Virus in meinen Gedärmen wurde ich dahingerafft... Ich litt/leide an übelster Übelkeit und allem was dazu gehört. An verdorbenem Matjes oder leckerstem Softeis kann es nicht gelegen haben. Freundin geht es nämlich gut. Es war gar so schlimm am Sonntag, dass Mutter arge Bedenken hatte, mich im Zug fahren zu lassen (vermutlich hätten Freundin und ich einen ganzen Waggon für uns gehabt...) und somit die mütterliche Fürsorge durchkam und sie uns und sich kurzerhand ins Auto setzte und gen Heimat fuhr. Danke Mutti!
2007-07-06
Kurzer Sushi-Zwischenbericht
Beim heutigen Familien-Damen-Ausflug war Freundin die einzige, die eine riesige Forelle angelte. Herzlichen Glückwunsch.
Ich hingegen imitierte Mutter und schmiss die Rute ins Geäst oder in den halbfertigen Steg, wo sie sich unrettbar verhedderte. Also die Schnur mit Sbiro.
Letztendlich habe ich mich geopfert das Tier auszunehmen und verdiente mir ein großes Stück am saftigen Fisch. Lecker war's.
Morgen in aller Frühe aufstehen, Mutter zum Treffpunkt mit Lauffreund begleiten und dann langsam ins Ziel traben. Ich drücke die Daumen für eine gute Zeit und gutes Wetter. Für Sonntag ist Eis-Essen und Gartenplünderung geplant. Yummie.
Ich hingegen imitierte Mutter und schmiss die Rute ins Geäst oder in den halbfertigen Steg, wo sie sich unrettbar verhedderte. Also die Schnur mit Sbiro.
Letztendlich habe ich mich geopfert das Tier auszunehmen und verdiente mir ein großes Stück am saftigen Fisch. Lecker war's.
Morgen in aller Frühe aufstehen, Mutter zum Treffpunkt mit Lauffreund begleiten und dann langsam ins Ziel traben. Ich drücke die Daumen für eine gute Zeit und gutes Wetter. Für Sonntag ist Eis-Essen und Gartenplünderung geplant. Yummie.
2007-07-05
Ab nach Hause
Die Bahn rollt. Das nutzen Freundin und ich direkt aus und düsen für ein verlängertes Wochenende in meine Heimat um uns von Mutter betüdeln zu lassen. Zu dem Trip gehört auch ein Angelausflug bei dem wir ganz ladylike und wie es sich für einen Mutter-Tochter-Ausflug gehört Matjes oder was es sonst noch so gibt angeln wollen. Als 2. Programmpunkt ist das Rumjubilieren im Ziel des 5-Seen-Laufs geplant. Weil selbst laufe ich ja nicht mit. Also müssen Mutter und ihr Lauffreund die Laufschuhe schnüren und, nur damit Freundin und ich ein bisschen rumbrüllen können, eine Strecke von ca. 15 km absolvieren. Mal schauen, welche Platzierung nach unseren Anfeuerungen dabei rausspringengelaufen werden.
Nun werde ich mich in ca. 2 Stunden mit Freundin am Lehrter Bahnhof treffen und einen schönen Kurzurlaub genießen.
Nun werde ich mich in ca. 2 Stunden mit Freundin am Lehrter Bahnhof treffen und einen schönen Kurzurlaub genießen.
2007-07-03
Pubertäres Gehabe...
Schäff wunderte sich soeben sehr darüber, als ich beim Ortsnamen 'Sexau' in schallendes Gelächter ausbrach.
Sind alle Frauen multitaskingfähig?
Da bin ich gestern so umher geschlendert und dachte, dass sich diese hübschen Rosen bestimmt ganz toll machen würden, wenn sie sich in Freundins Augen spiegelten. Also den schönsten Strauß, der Freundins Augen am besten zum Blitzen bringt, ausgesucht, bezahlt und auf den Heimweg gemacht. Die schönen Blümchen sollen ja nicht verdursten und welken. Das wäre ja eine schöne Überraschung: "Freundin guck mal, ich hab dir verwelkte Blumen mitgebracht!" Da läge doch die Frage nah, ob ich sie denn auf'm Friedhof geklaut hätte, was ich natürlich niemals nicht tun würde. Auf den letzten Metern dachte ich bei mir, dass dieses olle, hässliche Papier, das da immer für einen Art gerechten Transport um Grünzeugs gewickelt wird, zu Hause ja nur wieder doof um Müll rumliegt. Warum soll ich also Müll mit nach Hause nehmen? Also begann ich dass Papier abzureißen abzuwickeln, was ganz schön schwierig ist, wenn da gefühlte 3 Meter Klebeband drum gewickelt sind. Während ich also mühevoll wickelte und riss und mich eben voll auf diese ach so lieblich anzuschauenden (und immer noch verpackten - unter dem Papier kam noch eine Lage Plastefolie) Rosen und auf das beigelegte Konservierungsmittel konzentrierte, achtete ich also nicht weiter auf meinen Weg oder gar auf entgegen kommende Leute oder Gegenstände. Es kam wie es kommen musste: Ich lief gegen einen dieser Hundepipi-doofeHöhehabenden-drecksverseuchten Poller. Mit einem kurzen Autsch ging ich unbeirrt weiter. Frau lässt sich ja nichts anmerken. Im Hausflur hüpfte ich erstmal in Ruhe nach Luft schnappend von einem Bein aufs andere. Diese Poller haben aber auch eine echt fiese Höhe! Nun ja, heute ist eine leichte Hautverfärbung sichtbar an einer Stelle, die der Öffentlichkeit nicht näher beschrieben wird und am Knie.
Und die Moral von der Geschicht: Freundin freut sich, ich tu's nicht - und meine Multitaskingfähigkeit ist nur bedingt einsetzbar.
Und die Moral von der Geschicht: Freundin freut sich, ich tu's nicht - und meine Multitaskingfähigkeit ist nur bedingt einsetzbar.
2007-06-29
2007-06-28
Schlechtes Charma
1. von einem dicken Vogel während der Fahrt auf die Hand geschissen worden
2. Uhr auf Arbeit stehen geblieben
3. Software funktioniert nicht wie sie soll
4. Digicam springt nicht mehr an, gibt nur so ein seltsames Knattern von sich, wenn man auf den Power-Knopf drückt
5. absoluter Unsympath wird mir sympathisch.
Wie soll das noch weiter gehen heute?
2. Uhr auf Arbeit stehen geblieben
3. Software funktioniert nicht wie sie soll
4. Digicam springt nicht mehr an, gibt nur so ein seltsames Knattern von sich, wenn man auf den Power-Knopf drückt
5. absoluter Unsympath wird mir sympathisch.
Wie soll das noch weiter gehen heute?
Rätsel-Rezept
Nachdem Schwester neulich sagte, ich würde ja ganz häuslich werden, möchte ich heute mal ein unglaublich leckeres Rezept posten. Dieses Rezept habe ich von meiner Omma und ich habe es auch schon nachgekocht und es ist wirklich verdammt lecker. Ommas verstehen oft eben, wie man seine Gäste glücklich macht.... Nun los:
Zutaten: 200 g Zartbitter-Schokolade, 2 EL Orangenlikör oder -Saft, 1 TL Instant-Kaffeepulver (Cappuccino tut's auch), 3 Eier, 1/4 l süße Sahne
Eier trennen. Eischnee und Sahne getrennt steif schlagen und in den Kühlschrank stellen.
Schokolade in Stücke zusammen mit dem Likör (Saft) und Kaffeepulver im Wasserbad schmelzen und evtl. warm halten NICHT heiß.
Eigelbe quirlen bis sie hellgelb sind und esslöffelweise die warme Schokolade unterrühren (andersrum geht's auch: Eigelb esslöffelweise unter Schokolade rühren)
Eischnee und Sahne mit dem Schneebesen vorsichtig unterziehen. Mindestens 2 Stunden kühlen.
WICHTIG: Nur frische Eier verwenden, die noch nicht gekühlt werden müssen.
Am Ende ein kleines Sahnhäubchen macht sich auch sehr adrett da drauf.
Ach ja, hier das Rätsel: Wie heißt das, wenn es fertig ist?
Zutaten: 200 g Zartbitter-Schokolade, 2 EL Orangenlikör oder -Saft, 1 TL Instant-Kaffeepulver (Cappuccino tut's auch), 3 Eier, 1/4 l süße Sahne
Eier trennen. Eischnee und Sahne getrennt steif schlagen und in den Kühlschrank stellen.
Schokolade in Stücke zusammen mit dem Likör (Saft) und Kaffeepulver im Wasserbad schmelzen und evtl. warm halten NICHT heiß.
Eigelbe quirlen bis sie hellgelb sind und esslöffelweise die warme Schokolade unterrühren (andersrum geht's auch: Eigelb esslöffelweise unter Schokolade rühren)
Eischnee und Sahne mit dem Schneebesen vorsichtig unterziehen. Mindestens 2 Stunden kühlen.
WICHTIG: Nur frische Eier verwenden, die noch nicht gekühlt werden müssen.
Am Ende ein kleines Sahnhäubchen macht sich auch sehr adrett da drauf.
Ach ja, hier das Rätsel: Wie heißt das, wenn es fertig ist?
2007-06-27
Guten Morgen
Wie niedlich, da läuft doch ein kleiner süßer Hoppelhase ein paar Meter mit mir mit.
Weniger schön: Es ist so windig, dass mir das entgegen kommende Straßenreinigungsfahrzeug - mit "Wasserwerfer" ausgerichtet zur rechten Seite - das Wasser ins Gesicht spritzt...
Weniger schön: Es ist so windig, dass mir das entgegen kommende Straßenreinigungsfahrzeug - mit "Wasserwerfer" ausgerichtet zur rechten Seite - das Wasser ins Gesicht spritzt...
2007-06-25
CSD-Parade oder schön ist...
...es nicht, wenn alternde, harte Lederkerle mit nacktem, schlabberndem Hintern und langstiliger Rose zu Marianne Rosenberg etc. tanzen.
Auch zu sehen, waren der typische lesbische Bürstenhaarschnitt und der androgyne Lesbenlook. Tlw. sehr interessant, was einige meinen, nett aussähe.
Auch zu sehen, waren der typische lesbische Bürstenhaarschnitt und der androgyne Lesbenlook. Tlw. sehr interessant, was einige meinen, nett aussähe.
2007-06-21
Juchu, wieder mal ein spannender Test
Und heute habe ich es der Paradise-Julie mal nachgemacht und auch diesen Test zur Frage "Welcher Typ Hund bist du?" beantwortet. Hier das Ergebnis:
Kein Zweifel – Sie sind ein energiegeladener und treuer Chihuahua.Zu Ihnen passt der Spruch „klein aber oho!". Manchmal sind die besten und schönsten Dinge des Lebens eben klein. Denken Sie nur an Diamanten, Autoschlüssel oder Trüffel. Sie sind ehrlich und direkt. Sie sagen stets, was Sie denken, besonders, wenn es darum geht, die eigene Meinung zu vertreten. Ihre Art, sich für Dinge zu begeistern, hat allerdings auch ihre Nachteile. Von Zeit zu Zeit sind Sie launisch. Außerdem ist es für manche Leute nicht leicht, Ihnen immer alles recht zu machen. Haben Sie aber erst einmal mit jemandem angefreundet, ist es eine Freundschaft fürs Leben. Ihr Witz und Charme und Ihre unbedingte Loyalität machen Sie zu einem großartigen Gefährten. Wuff!
Verblüffend aber es stimmt!
Ach ja, der Test ist zu finden: hier
Kein Zweifel – Sie sind ein energiegeladener und treuer Chihuahua.Zu Ihnen passt der Spruch „klein aber oho!". Manchmal sind die besten und schönsten Dinge des Lebens eben klein. Denken Sie nur an Diamanten, Autoschlüssel oder Trüffel. Sie sind ehrlich und direkt. Sie sagen stets, was Sie denken, besonders, wenn es darum geht, die eigene Meinung zu vertreten. Ihre Art, sich für Dinge zu begeistern, hat allerdings auch ihre Nachteile. Von Zeit zu Zeit sind Sie launisch. Außerdem ist es für manche Leute nicht leicht, Ihnen immer alles recht zu machen. Haben Sie aber erst einmal mit jemandem angefreundet, ist es eine Freundschaft fürs Leben. Ihr Witz und Charme und Ihre unbedingte Loyalität machen Sie zu einem großartigen Gefährten. Wuff!
Verblüffend aber es stimmt!
Ach ja, der Test ist zu finden: hier
2007-06-20
Es ist ein Mädchen
Mutter ist bestimmt ganz dolle stolz auf mich, wenn ich ihr erzähle, dass ich gestern total fleißig und mit handwerklichem Geschick die Fugen unserer defekten Dielen mit Fugenmasse verklebt habe. Das Gerät (diese Silikonspritze und den Kleber) habe ich mir von einer ebenfalls handwerklich sehr geschickten Kollegin ausgeliehen. Was ich Mutter nicht erzählen werde: Um dieses Gerät sauber und ordentlich wieder abzugeben, habe ich es so schön geputzt, dass das Chrom wieder richtig schön glänzt...
2007-06-19
Ein kurzer Ausflug...
... nach Dahlem und viel zu overdressed war das heute. Da wird das wohl nix mit der Karriere im Filmgeschäft. Nächste Woche weiß ich mehr. Aber gut, was nicht sein soll...
2007-06-18
Willkommen...
du kleine Schildkröte mit einer Stimme wie ein Hahn, wenn er kräht, und von der Mutti liebevoll 'Pullerpüppi' genannt. Es ist mir eine Freude, dich kennen gelernt zu haben. Aber bitte hör' auf zu weinen, wenn ich dich im Arm halte. Das geht so nicht, du musst eigentlich vor Freude juchzen und halodrien. Das üben wir noch.

Und es wird bestimmt noch lustiger, wenn du dich mal so richtig artikulieren kannst nicht mehr so lautstark in die Windeln machst und uns im Biergarten blamierst. Na ja, immer noch besser als ein: "Mutti! Fertig! Abwischen!!!"
Und es wird bestimmt noch lustiger, wenn du dich mal so richtig artikulieren kannst nicht mehr so lautstark in die Windeln machst und uns im Biergarten blamierst. Na ja, immer noch besser als ein: "Mutti! Fertig! Abwischen!!!"
2007-06-15
Überraschung II
Heute früh vor der Tür: ein großer Korb voller Kirschen! wie lecker! Freundin, mach dich ans pulen, wir kochen Marmelade.
Überraschung I
Huch, da hab ich am Dienstag ein Vorstellungsgespräch. Also ab 11:00 Uhr die Daumen gedrückt.
2007-06-14
Neue Geschichte für ein 1. Mal
Die weißen Trommelstöckchen Käsebeine schnell noch enthaart, den Fahrradsattel von Lindenblütenklebekram befreit und das Fahrradschloss abgemacht, konnte es nun los gehen. Wie soll ich denn jetzt, ohne dass es für alle Beteiligten unangenehm wird, aufs Rad klettern? So, guckt jemand? Puh geschafft. Ein bisschen am Saum gezuppelt fahre ich langsam los. Ist ja zum Rad fahren eine seltsame Länge, total ungeeignet. Mist, der Typ da guckt aber komisch, der hört ja gar nicht mehr auf zu starren. Sieht man was? Muss ich mir jetzt die Hand vorhalten? "Was guckst'n so?!" Haha,er fühlt sich ertappt. Ich kann doch nicht die ganze Zeit mit vorgehaltener Hand fahren, da komm ich ja gar nicht vorwärts. Nee, das muss auch anders gehen. Hm, ich zuppel noch mehr. Ah, ja das Band ist eine gute Idee, das lass ich mal so baumeln. Hm, vielleicht geht's ja so. Oh nein, da vorne die Ampel! Könnte auch mal auf grün umschalten. Los jetzt, grün, grün, grün. Grün, ja grün sind alle meine Kleider (sumsidumm).Toll, jetzt auch noch so ein doofer Ohrwurm. Och nö, absteigen. So ein Schiet. Wenn ich beide Beine auf dem Boden habe, dann dürfte es okay sein. Ja, von hier oben sieht's gut aus. Weiter geht's. Och nö, schon wieder rot. Jetzt hab ich den Dreh raus. Na wenigstens jetzt hab ich grüne Welle. Nee, das ist echt 'ne ganz schön komische Länge. Ohohoho, jetzt geht's bergab. Doch wieder festhalten. Och nö, und wieder rot, na ja, langsam rollen lassen, wird schon gehen. Hm, die Frau schaut aber seltsam, die guckt so, wie ich immer gucke, wenn ich denke, 'ich will gar nicht alles sehen'. Ja, vielleicht doch mit Hand vor. Gleich ist die Tiefgarage erreicht noch schnell geklingtelt, huch, die Kamera, oh je, also wieder Hand vor. Puh, das Tor geht auf. Fast da. Och nö, jetzt sind gerade die anderen da vorne auf'm Weg zum Fahrstuhl. Wie steig ich denn jetzt ab, ohne mich komplett zum Idioten zu machen? Olles Herrenrad (eigentlich hab ich dich ja sehr lieb, bitte verzeih mir)! Ja, ganz schnell um die Ecke, wird schon klappen. Hihi, ich war erste. Ach je, jetzt hab ich ja auch noch so ein nass geschwitzten Hintern. Hm, ach, einfach die Tasche hinten getragen, wird's wohl funktionieren. Hui, endlich da. Was für eine Tortur, mit einem Kleid zur Arbeit zu fahren. Ich freue mich auf den Rükweg.
2007-06-13
Einige Männer sind die besseren Frauen
Nun ja, es ist soweit. Mit zunehmendem Alter merke ich, dass damit auch eine Geschmacksänderung und -Sensibilisierung einher geht. Soll heißen: Ich verwandle mich in ein Mädchen! Also so mit Kleidchen und so. Ja, ganz recht: Ich heiße Schtoeffie und trage Kleidchen und ich mag Spaghettiträgertops und überhaupt. Nur FlipFlops und Palletten kann ich noch nichts abgewinnen, auch tu ich mich mit unglaublich engen Röhrenjeans bzw. Stretchhosen sehr schwer. Die erinnern mich immer daran, dass ja Schwester bereits Ende der 80er Jahre damit quasi im Original umhergelaufen ist und das wiederum lässt mich daran denken, dass dass ja nun auch schon wieder 20 Jahre fast her sind und dass ruft in mir wieder den Gedanken wach, dass ich ja nun schon so alt bin, dass ich mich tatsächlich an das Geschehen von vor 20 Jahren auch noch erinnern kann!
Ich schweife ab. Es ist nämlich so, dass sich Lieblingskollege unglaublich gut in die Lage des Mädchenseins hineinversetzen kann. Als Beispiel: Wir waren in einer gemeinsam verbrachten Mittagspause zusammen in einem Schuhgeschäft. Ein Auszug aus unserem Dialog:
Ich: Ach, wie oll. Ich find hier überhaupt nichts. Das sind ja alles FlipFlops, Pallettenschuhe oder Flipflops mit Palletten. Die Herren der Schöpfung haben's da so einfach, da ist die Auswahl nicht so groß und es gibt immer ein paar schlichte, stilvolle schwarze Schuhe.
LK: Hm. Mir geht es in der Herrenabteilung immer so wie dir hier. Aber heute hätte ich, wenn ich ein Mädchen wär, schon ein paar Sachen ganz toll gefunden. Diese Paar hier ist doch unglaublich formschön.
Ich: Ja, aber leider sind meine Zehen für eine 38 zu lang.
LK: Vielleicht solltest du in einer anderen Filiale schauen?
Ich: Hm.
Als weiteres Beispiel möchte hier eine erst kürzlich stattgefundene E-Mail Korrespondenz widergeben:
I:ich habs gestern getan.
LK: Was gestern getan?
I: na du weißt schon...
LK: Schuhe.
I: auch…
LK: Kleid.
I: ja, auch.
LK: Was noch.
I: noch ein kleid. ich werde zum mädchen.
LK: Die holde weiblichkeit.
Ich schweife ab. Es ist nämlich so, dass sich Lieblingskollege unglaublich gut in die Lage des Mädchenseins hineinversetzen kann. Als Beispiel: Wir waren in einer gemeinsam verbrachten Mittagspause zusammen in einem Schuhgeschäft. Ein Auszug aus unserem Dialog:
Ich: Ach, wie oll. Ich find hier überhaupt nichts. Das sind ja alles FlipFlops, Pallettenschuhe oder Flipflops mit Palletten. Die Herren der Schöpfung haben's da so einfach, da ist die Auswahl nicht so groß und es gibt immer ein paar schlichte, stilvolle schwarze Schuhe.
LK: Hm. Mir geht es in der Herrenabteilung immer so wie dir hier. Aber heute hätte ich, wenn ich ein Mädchen wär, schon ein paar Sachen ganz toll gefunden. Diese Paar hier ist doch unglaublich formschön.
Ich: Ja, aber leider sind meine Zehen für eine 38 zu lang.
LK: Vielleicht solltest du in einer anderen Filiale schauen?
Ich: Hm.
Als weiteres Beispiel möchte hier eine erst kürzlich stattgefundene E-Mail Korrespondenz widergeben:
I:ich habs gestern getan.
LK: Was gestern getan?
I: na du weißt schon...
LK: Schuhe.
I: auch…
LK: Kleid.
I: ja, auch.
LK: Was noch.
I: noch ein kleid. ich werde zum mädchen.
LK: Die holde weiblichkeit.
2007-06-12
Ieeehhh, 'ne Made
Da war ich Sonntag schön Kirschen pflücken bei der Omma. Schwester auf der Leiter, Freundin hielt die Leiter, ich pflückte unten ohne Leiter und Omma saß auf dem Stuhl und gab weise Ratschläge und guckte zu. Ich bot nun Kollegin an, von den Kirschen mitzuessen. "Sind da denn gar keine Maden drin?" frug sie, denn bei ihr im Garten die Kirschen wären oft 'verma(le)de(i)t'. "Nö, da sind keine drin." Dann schaute ich selbst nach und schmiss vor Schreck ganz mädchenhaft eine halbe Kirsche durchs Zimmer. Wo ich gestern noch, ohne nachzudenken und voller Genuss, Kirschen in mich reinschaufelte (vermutlich mit einer Made nach der anderen), kann ich jetzt nichts mehr aus der Schale essen und die Kirschen müssen wohl ein Schimmeldasein fristen... Danke, liebe Kollegin.
Und nein heißt ja
"Nun komm schon, du kleines schlüpfriges Scheißerchen. Du willst es doch auch. Ich krieg dich schon wieder nicht rein. Hör endlich auf rumzuzicken. Och menno, jetzt muss ich deinetwegen schon wieder heulen! Huch?! Wo bist du hin? Na warte, dich krieg ich."
Auszug aus meinem allmorgendlichen Ritual des Haftschaleneinsetzens (das geht jetzt schon so seit ca. einer Woche)
Auszug aus meinem allmorgendlichen Ritual des Haftschaleneinsetzens (das geht jetzt schon so seit ca. einer Woche)
2007-06-08
Schön ist...
... wenn ich mir etwas zur Hand nehme, drauf schaue, ein bisschen in den Datenbanken wühle und es sich dann prompt erledigt.
2007-06-06
Nachtrag zur Vergesslichkeit
Mir ist soeben wieder eingefallen, was ich gestern vergessen hatte zum Thema Zellverfall:
+ in meinem Bekanntenkreis wurde das erste Kind geboren (Sei hiermit herzlich willkommen, kleiner Sonnenschein).
Wenn das mal nicht wirklich ein Beweis ist.
+ in meinem Bekanntenkreis wurde das erste Kind geboren (Sei hiermit herzlich willkommen, kleiner Sonnenschein).
Wenn das mal nicht wirklich ein Beweis ist.
2007-06-05
Woran ich merke, ...
... dass ich ganz furchtbar alt werde bzw. hat der Verfall ja schon begonnen:
+ ich vergaß den Geburtstag der allerliebsten Lieblingskuhsine. Hilft wohl nur ein großer Eimer Asche über mein Haupt!
+ mir steht der Sinn nach Kaffee und Kuchen (fehlt nur noch die Kaffeefahrt)in einem ganz ordinären Kaffee und damit meine ich nicht einen dieser Coffeeshops, bei denen es einen Café togo gibt.
+ abends bin ich ganz schrecklich müde (Nein, nicht gegen 23 oder 0 Uhr; es beginnt meistens schon halb 10, dass ich ins Bett will! Und sobald ich 5 Minuten in diesem wohlig weichen Decken liege, fallen mir auch gleich dir Augen zu)
+ ich muss abends gar nicht mehr weggehen. (Es ist ja mal ganz schön, hier und da auf eine Party zu gehen, aber jedes Wochenende (wie früher) muss ich das nicht mehr haben. Ich fürchte, ganz akut wird es, wenn ich mich an einem Samstagabend für die nächst gelegene Kneipe, wie dem "Katerstübchen" oder "Seetank", hübsch mache. Oh wei. Aber soweit wird es hoffentlich nicht kommen. Und falls doch: Rettet mich, Freunde!)
+ ich mache mir unglaublich viele Gedanken über gesunde Ernährungsweise und Bioprodukte und regionale Bauern, die ich ja mit dem Kauf ihrer Erzeugnisse auf bestimmten Wochenmärkten unterstütze.
+ das lässt mich zu meinem nächsten Indiz für den Zellverfall kommen: Ich kaufe auf Wochenmärkten
+ ich vergleiche Preise und nehme auch Umwege in Kauf, die mir ermöglichen, Geld zu sparen.
+ ganz schlimm: ich trinke gerne mal ein alkoholfreies Bier.
+ und als absolut letztes und sicheres Zeichen für den Alterungsprozess: Mist, hab ich vergessen.
+ ich vergaß den Geburtstag der allerliebsten Lieblingskuhsine. Hilft wohl nur ein großer Eimer Asche über mein Haupt!
+ mir steht der Sinn nach Kaffee und Kuchen (fehlt nur noch die Kaffeefahrt)in einem ganz ordinären Kaffee und damit meine ich nicht einen dieser Coffeeshops, bei denen es einen Café togo gibt.
+ abends bin ich ganz schrecklich müde (Nein, nicht gegen 23 oder 0 Uhr; es beginnt meistens schon halb 10, dass ich ins Bett will! Und sobald ich 5 Minuten in diesem wohlig weichen Decken liege, fallen mir auch gleich dir Augen zu)
+ ich muss abends gar nicht mehr weggehen. (Es ist ja mal ganz schön, hier und da auf eine Party zu gehen, aber jedes Wochenende (wie früher) muss ich das nicht mehr haben. Ich fürchte, ganz akut wird es, wenn ich mich an einem Samstagabend für die nächst gelegene Kneipe, wie dem "Katerstübchen" oder "Seetank", hübsch mache. Oh wei. Aber soweit wird es hoffentlich nicht kommen. Und falls doch: Rettet mich, Freunde!)
+ ich mache mir unglaublich viele Gedanken über gesunde Ernährungsweise und Bioprodukte und regionale Bauern, die ich ja mit dem Kauf ihrer Erzeugnisse auf bestimmten Wochenmärkten unterstütze.
+ das lässt mich zu meinem nächsten Indiz für den Zellverfall kommen: Ich kaufe auf Wochenmärkten
+ ich vergleiche Preise und nehme auch Umwege in Kauf, die mir ermöglichen, Geld zu sparen.
+ ganz schlimm: ich trinke gerne mal ein alkoholfreies Bier.
+ und als absolut letztes und sicheres Zeichen für den Alterungsprozess: Mist, hab ich vergessen.
2007-05-31
Freundin...
... muss unbedingt was unglaublich wichtiges kaufen. In diesem Fall geht das nur bei Ebay. Freundin musste los zur Schule. Jetzt bin ich als Wachhund für die laufende Auktion abgestellt. Sehr anstrengend und Nerven aufreibend für eine, deren Art das sonst so gar nicht ist.
Hui. Ich kann nicht mehr. Nur noch 1:13...
Nachtrag: In den letzten 12 Sekunden wurde ich schändlichst überboten und Freundin hat mir glücklicherweise ein Maximum gesetzt. Ich weiß ja nicht, wie hoch ich mich bzw. Freundin sonst evtl. verschuldet hätte.
Hui. Ich kann nicht mehr. Nur noch 1:13...
Nachtrag: In den letzten 12 Sekunden wurde ich schändlichst überboten und Freundin hat mir glücklicherweise ein Maximum gesetzt. Ich weiß ja nicht, wie hoch ich mich bzw. Freundin sonst evtl. verschuldet hätte.
Einwurf
Wenn jemand sagt "Nichts gegen dich", meint dieser jemand die betreffende Person erst recht. So ist meine Ansicht. Aber nichts gegen dich.
Nachtrag: Genauso verhält es sich mit "Ist nicht persönlich gemeint".
Nachtrag: Genauso verhält es sich mit "Ist nicht persönlich gemeint".
2007-05-29
Die Zeiten ändern sich und ich mich mit
Vor ca. einem Jahr legte ich noch großen Wert auf ein "du" und "ich", "deins", "meins" usw. Ich habe nicht verstanden, wie jemand von "euch", "euer" usw. sprechen konnte, wo wir doch getrennt lebten und als Paar - im Gegensatz zu manch Anderem - keine Symbiose eingegangen sind. Schwester sprach damals beim sommerlichen Grillen z. B. von "eurer Salatschüssel". Da ich viel Wert auf meine Unabhängigkeit legte und dies auch immer noch tue, verbesserte ich sie sogleich und sagte, es sei Freundins, nicht unsere. Schließlich würden wir ja nicht zusammenleben. Schwester verstand nicht, warum ich darauf so erpicht war.
Nun, ein gutes Jahr später, war Freundins Verwandtschaft zu Besuch. Sie sprachen immer von Freundins Wohnung, Freundins tollen Dingen und dass Freundin gefragt werden müsse, ob etwas genommen werden dürfe. Vergaßen Sie mich dabei? Schließlich leben wir doch seit Dezember dort zusammen drin und eingroßer gewisser Teil gehört auch mir und ist zu einem "unser" verschmolzen - na ja, gut, nicht alles. Irgendwie fühlte es sich jedenfalls doof an, ich kam mir so ausgeschlossen vor. Bei einigen Sachen lege ich zwar nach wie vor Wert auf ein "meins" und "deins", "du" und "ich" (z. B. bei Verabredungen, woher soll ich denn Freundins Termine kennen? Und woher soll sie meine wissen?). Aber wenn jemand fragt, gibt es mittlerweile tatsächlich auch ein "unser" und "wir" und das sage ich dann auch gern und von ganzem Herzen.
Nun, ein gutes Jahr später, war Freundins Verwandtschaft zu Besuch. Sie sprachen immer von Freundins Wohnung, Freundins tollen Dingen und dass Freundin gefragt werden müsse, ob etwas genommen werden dürfe. Vergaßen Sie mich dabei? Schließlich leben wir doch seit Dezember dort zusammen drin und ein
2007-05-24
Planlose Touri-Verplantheit und wer ist eigentlich Cicero?
Gestern kam Besuch. Freundins Verwandtschaft aus dem Zonenrandgebiet. Freundins Tante und jüngere Tochter wurden von mir in Empfang genommen. Die Freude war erstmal groß. Erstmal, denn das Chaos (wir ich es im Prinzip schon erwartete) startete alsbald. Freundins Tante hatte die Jacke mit Geld und Händi im Bus liegen lassen. Schön. Kind wurde maulig. Noch schöner. Anruf bei der BVG. Nach einer gewisschen Warteschleifenweile sprach ein BVG-Mann mit mir. Ich erläuterte die Situation und konnte sein Kopfschütteln hören (innerlich stimmte mein Kopf mit ein). Er rief kurze Zeit später zurück. Die Jacke ward gefunden und wenn ich mich beeilte, würde ich den Bus noch schaffen. Ich beeilte mich. Der Bus war weg. Wieder ein Anruf vom BVG-Mann. Ob es denn geklappt hätte wollte er wissen. Es hat nicht geklappt. Wieder konnte ich sein Kopfschütteln hören. Er erklärte uns, dass Fundsachen erstmal in der Cicero bis Ende der Woche gelagert würden und gab uns eine diffuse Wegbeschreibung. Mehr nicht. Was meinte dieser Mann mit Cicero? Den Politiker/Philosophen? Die Zeitschrift? Eine Straße? Ein Gebäude? Wieder ein Anruf, wieder der BVG-Mann. Der Bus würde dieselbe Route erneut fahren und käme dannundwann bei uns vorbei. Zur richtigen Zeit am richtigen Ort gewesen. Der falsche Busfahrer im richtigen Bus. Er hätte den Bus soeben übernommen. Der vorige Fahrer hat das Fundstück mit in die Cicero genommen. Da war es wieder: "Cicero" und vom Busfahrer wieder eine diffuse Wegbeschreibung. Ich traute mich endlich nachzufragen, da ich mit dieser Information reichlich wenig anfangen konnte. Er sagte: "Na, dit ist doch der Betriebshof vonna BVJe". Jetzt war ich schlauer. Freundins Tante und ich nahmen also mein Geld und machten uns los auf eine "Wilde Reise durch die Nacht"*. Angekommen im BVG-Hof wussten die BVG-Männer sofort Bescheid und händigten uns die gesuchte Jacke mit Portemonnaie und Händi aus. Danke. Endlich. Gute Nacht. Fußball verpasst. Danke lieber BVG-Mann, der du dich so gut um uns gekümmert hast.
*Herzlichen Glückwunsch zum Geburtstag Herr Moers.
*Herzlichen Glückwunsch zum Geburtstag Herr Moers.
2007-05-22
Neulich beim Frisör
Was ist an "An den Seiten und hinten kürzer, oben auch kürzer und vorne etwas länger lassen, bitte. Ich trage einen Seitenscheitel." eigentlich so missverständlich?
Nachtrag: Was will ich eigentlich von einem "Drive-In" bzw. Kattändgoh-Frisör erwarten? Ich konnte glücklicherweise den Hellersdorfer "Vorne-Tim-hinten-Struppi"-Look erfolgreich abwehren als ich Frisör-Ivana das Wachs aus den Händen riss.
Ohrwurm des Tages: "Mein Baby war beim Frisör" - Die Ärzte.
Nachtrag: Was will ich eigentlich von einem "Drive-In" bzw. Kattändgoh-Frisör erwarten? Ich konnte glücklicherweise den Hellersdorfer "Vorne-Tim-hinten-Struppi"-Look erfolgreich abwehren als ich Frisör-Ivana das Wachs aus den Händen riss.
Ohrwurm des Tages: "Mein Baby war beim Frisör" - Die Ärzte.
2007-05-15
...der Sonne entgegen oder Party-Absage
Sehr geschätzter Lieblingskollege und, wie ich es doch nun schon bezeichnen würde, Freund,
es war mir eine große Freude, der Gattin ihre gestrige Einladung vorzutragen. Leider verhält es sich so, dass wir am gemeinten Freitage absent sein und somit nicht dem erlauchten Kreise und einer illustren Runde anghören werden. Bitte verzeihen Sie meine harschen Worte aber ich kann einfach nicht anders. Die holde Gattin und ich werden Freitag in Lübbenau (Spreewald) mit dem Herrn F. und seiner Gemahlin auf großer Safari sein. Wir planen hier und da ein Großwild zu erlegen und evtl. die einheimische Kost zu genießen. Bitte verzeihen Sie. Ich hoffe, Sie durch diese Absage nicht allzu sehr gekränkt zu haben.
es war mir eine große Freude, der Gattin ihre gestrige Einladung vorzutragen. Leider verhält es sich so, dass wir am gemeinten Freitage absent sein und somit nicht dem erlauchten Kreise und einer illustren Runde anghören werden. Bitte verzeihen Sie meine harschen Worte aber ich kann einfach nicht anders. Die holde Gattin und ich werden Freitag in Lübbenau (Spreewald) mit dem Herrn F. und seiner Gemahlin auf großer Safari sein. Wir planen hier und da ein Großwild zu erlegen und evtl. die einheimische Kost zu genießen. Bitte verzeihen Sie. Ich hoffe, Sie durch diese Absage nicht allzu sehr gekränkt zu haben.

PS: Die Paddelsaison erkläre ich hiermit bei unglaublich beschissenem tollem Wetter für eröffnet.
2007-05-11
Vorbereitungen
So, letzte Woche Einladungen verschickt, gestern noch schnell den Videorekorder startklar gemacht (so richtig mit aufschrauben und Wattestäbchen putzen und so), heute Rezepte gesucht, gleich Feierabend gemacht, einkaufen gegangen und morgen abwarten. Dann kann wieder eines der Hightlights des Jahres beginnen: Der GRANDPRIX DE LA CHANSON d'EUROVISION (oder auch für Unwissende: Eurovision Songcontest blablabla...) Im übrigen startet gerade in mir ein neuer Ohrwurm: Charpentiers "Präludium" aus dem "Te Deum" oder auch die Eurovisionsmusik (wieder für Unwissende)
Ich freue mich auf die geladenen Gäste und deren Mitbringsel. Ich freue mich auf die gute Stimmung. Ich freue mich auf eine lustische Sendung. Ich freue mich auf die Vorbereitungen: Ja, ich freue mich!
Nachtrag: Der Videorekorder hat nun doch endgültig seinen Geist aufgegeben. Es wohl an der Zeit, sich neuer Techniken zu widmen und einen DVD-Rekorder zu kaufen.
Ich freue mich auf die geladenen Gäste und deren Mitbringsel. Ich freue mich auf die gute Stimmung. Ich freue mich auf eine lustische Sendung. Ich freue mich auf die Vorbereitungen: Ja, ich freue mich!
Nachtrag: Der Videorekorder hat nun doch endgültig seinen Geist aufgegeben. Es wohl an der Zeit, sich neuer Techniken zu widmen und einen DVD-Rekorder zu kaufen.
Hast fein gemacht, hast fein gemacht...
... und wirst sowas von ausgelacht... hab ich da jetzt nur im Kopf.
Hier die E-Mail einer Kollegin von gestern kurz vor Feierabend:
"Hallo Leute,
Habe leider die Postdatei verloren, damit auch sämtliche Eintragungen vom 10.05.07. Diese müssten morgen nachgetragen werden."
Verloren meint wohl eher gelöscht. Tja, blöd für die, die gestern einen Haufen Einträge hinterlassen haben...
Hier die E-Mail einer Kollegin von gestern kurz vor Feierabend:
"Hallo Leute,
Habe leider die Postdatei verloren, damit auch sämtliche Eintragungen vom 10.05.07. Diese müssten morgen nachgetragen werden."
Verloren meint wohl eher gelöscht. Tja, blöd für die, die gestern einen Haufen Einträge hinterlassen haben...
2007-05-07
Das war mein Wochenende
... und weil ziemlich viel los war (der Freitag ist nachzulesen: hier), nur soviel:
Was gibt es an einem Sonntag Nachmittag Schöneres, als eine lächelnde Tasse Kaffee, die nur darauf wartet, getrunken zu werden, Sonnenschein, der zum Spazierengang einlädt, und eine Freundin, die einen den Kopf massiert?!
Ein erneutes erstes Mal oder Ich bin nicht allein!
Wie schon Frau Paradise schrieb, ist es unglaublich peinlich und man sollte es lieber nicht sagen. ABER: Es war auch mein erstes Pop-Konzert. Damals im November oder Dezember 1990. Das genaue Datum weiß ich leider nicht mehr. Ich erinnere mich nur daran, dass es kalt war und mein Atem Dampfwolken in der Luft hinterließ. Die Mauer war weg. Meine süße, kleine Heimatstadt und ich waren bereit für die Welt. Es konnte jeder kommen, der kommen wollte. Ja, auch die westlich-zivilisierte Welt hatte Zutritt. "Besucht uns!" und "Schaut her, wir sind bereit, wir finden Anschluss" hallte es von jeder Fassade, die sich für die neuen Gäste der Stadt extra rausputzen. Die Tore der Sport- und Kongresshalle öffneten sich für "Ein Mann und sein Auto": Michel Knight aka David Hasselhoff! Mein damaliger Held. Und wie er im Vollplayback "Looking for freedom" (sein Beitrag zur Wiedervereinigung) und "Crazy for you" schmetterte. Ich schmolz im zarten Alter von 9 Jahren dahin und ich kann es heute noch hören (und zu meinem Entsetzen könnte ich auch noch mitsingen. Oh nein: gleich auch noch der Ohrwurm der Woche...)
Arbeitsunfall leicht gemacht
Soeben ist mir beim Versuch, eine Büroklammer aus den Rillen meiner Tastatur zu pfriemeln, eben solche auf die Nase gefallen. Keine Angst, mir gehts gut.
2007-05-04
Bin ich eine Mimose?
Rechtfertigen zu erwartende 22°C lediglich T-Shirt (oder wie ich es wieder entdeckt habe: Nicki) und 7/8-Hose zu tragen (na ja, gut, Schuhe auch noch)und das morgens um halb 7? Bei schätzungsweisen 4°C? Ich denke nicht, zumal ich auf dem Rad fast noch gewillt war, Handschuhe anzuziehen.
2007-05-03
The Ring
An dem Abend kam er: Dieser Anruf, den jeder Mensch fürchtet:
"Ich hatte einen Unfall"
"Was?! Gehts dir gut? Ist jemand verletzt?"
"Die haben für mich einen Krankenwagen gerufen"
"Wo bist du? Ich komme sofort"
Und dann die halbe Nacht in der Notaufnahme des Virchow Klinikums zwischen Betrunkenen, Orientierungslosen, Schlägern und Schwerverletzten verbracht....
Leute, setzt euch einen Fahrradhelm auf, wenn ihr mit dem Rad unterwegs seid.
"Ich hatte einen Unfall"
"Was?! Gehts dir gut? Ist jemand verletzt?"
"Die haben für mich einen Krankenwagen gerufen"
"Wo bist du? Ich komme sofort"
Und dann die halbe Nacht in der Notaufnahme des Virchow Klinikums zwischen Betrunkenen, Orientierungslosen, Schlägern und Schwerverletzten verbracht....
Leute, setzt euch einen Fahrradhelm auf, wenn ihr mit dem Rad unterwegs seid.
2007-04-23
2007-04-19
2007-04-18
Dreistigkeit siegt - nicht immer
Ich gehe gerne Lebensmittel einkaufen, ganz ehrlich. Ich mag es, mich an der Gemüse-/Obstwaage vorzudrängeln oder ungewollte Kommentare die Tastennummern betreffend von mir zu geben. Ich gehe gerne durch die Regale, sehe mich hier ein bisschen um und wundere mich da über unbrauchbaren Schnickschnack... Am Anfang eines wöchentlichen Einkaufes besorge ich mir immer eine aktuelle Werbebroschüre der Kaufhalle meiner Wahl um mir die Zeit des Wartens an der Kasse ein bisschen zu verkürzen. Dieses Prospekt schmeiße ich also erstmal ungelesen in den Wagen und stiefele los. Diese Woche begab es sich, dass ich von einem anscheinend frisch zusammengezogenen Pärchen, einerseits sehr sparsam mit relativ wenig vorhandenen Mitteln, dann aber frei nach dem Motto "Was kostet der Joghurt die Welt“ Dinge einkaufend, die sie sonst vermutlich im Leben nicht kaufen würden, angesprochen wurde, ob sie denn nicht mal in mein Prospekt blicken dürften. Denn beim Joghurt seien sie sich nicht sicher, ab welcher Menge der Rabatt gelte. Höflich, wie ich manchmal sein kann, händigte ich das Blättchen aus und guckte weiter in der sog. Kühltheke umher. Neben mir hörte ich ein Reissen und sah den männlichen Part des Pärchens in meinem Prospekt rumzerren und ziehen. „Dann bekomme ich jetzt aber ein Neues“ verunsicherte den jungen Mann offenbar, er wurde rot und fragte: “Achso, Sie wollten das wiederhaben? Ich wollte nur diesen Coupon rausreissen….“ Ich entriss ihm derweil das Heftchen und mit den Worten (ich fiel ins unhöfliche und herabwürdigende „du“ - auch klein geschrieben!)„Wenn du nur kurz einen Blick rein werfen willst, bedeutet es nicht, dass es automatisch deins ist oder du damit tun und lassen kannst, was du möchtest!“ las ich ihm die Leviten. Der Coupon blieb halb abgerissen im Heft, dass ich nach dem Einkauf wegschmiss.
2007-04-16
Die Fahrausweise, bitte.
Vorbei an unglaublich vielen schönen blühenden Bäumen ging es am Wochenende mit dem Zug in Freundins Heimat ins Zonenrandgebiet zu ihrer Familie. Denn ein Teil der Familie ist in irgendeiner Form religiös und der Cousin wurde konfirmiert und wir waren eingeladen.
Freitag packte ich also meine 7 Sachen und traf mich mit Freundin am Lehrter Bahnhof (Ja, für mich ist das immer noch der Lehrter Bahnhof, so!) - und mit meinem Chef. Der musste auch zu seiner Familie und er saß zufällig auch noch unmittelbar neben uns und wollte direkt ein bisschen mitgenommene Arbeit auf mich abwälzen. "Aber so nicht mein Lieber" hab ich gesagt. Verschreckt versteckte er sich in seinem Sitz und ließ uns von da an in Ruhe. Irgendwann stellte er fest, dass er ja die jungen Herren, die seinen vermeintlichen Platz okkupierten, ganz umsonst vom Sitz gescheucht hatte, denn seine Sitzreservierung galt für seinen Anschlusszug. Aber wer auch mit solchen bezaubernden Frauen wie uns zusammensitzen möchte, muss einfach auch mal ein kleines Handgemenge in Kauf nehmen.
Ja, es gibt während einer Zugfahrt auch immer wieder Seltsames zu sehen. In unserem Anschlusszug zum Beispiel saß eine Frau, die offenbar sehr schwitzte und hoffte, ein Erfrischungstuch, dass sie sich abwechselnd unter die Achseln und in den Hosenbund steckte, und mit dem sie sich noch übers Gesicht wischte, würde Abhilfe schaffen. Daran ist an sich nicht soviel ungewöhnlich. Das Seltsame daran aber war, dass sich diese Frau mit dem nun Schweiß getränkten Tuch versuchte, die übergroßen Brillengläser zu putzen. Hat wohl auch geholfen, denn danach konnnte sie endlich ihre schon ein paar Tage alte Zeitung lesen.
Freitag packte ich also meine 7 Sachen und traf mich mit Freundin am Lehrter Bahnhof (Ja, für mich ist das immer noch der Lehrter Bahnhof, so!) - und mit meinem Chef. Der musste auch zu seiner Familie und er saß zufällig auch noch unmittelbar neben uns und wollte direkt ein bisschen mitgenommene Arbeit auf mich abwälzen. "Aber so nicht mein Lieber" hab ich gesagt. Verschreckt versteckte er sich in seinem Sitz und ließ uns von da an in Ruhe. Irgendwann stellte er fest, dass er ja die jungen Herren, die seinen vermeintlichen Platz okkupierten, ganz umsonst vom Sitz gescheucht hatte, denn seine Sitzreservierung galt für seinen Anschlusszug. Aber wer auch mit solchen bezaubernden Frauen wie uns zusammensitzen möchte, muss einfach auch mal ein kleines Handgemenge in Kauf nehmen.
Ja, es gibt während einer Zugfahrt auch immer wieder Seltsames zu sehen. In unserem Anschlusszug zum Beispiel saß eine Frau, die offenbar sehr schwitzte und hoffte, ein Erfrischungstuch, dass sie sich abwechselnd unter die Achseln und in den Hosenbund steckte, und mit dem sie sich noch übers Gesicht wischte, würde Abhilfe schaffen. Daran ist an sich nicht soviel ungewöhnlich. Das Seltsame daran aber war, dass sich diese Frau mit dem nun Schweiß getränkten Tuch versuchte, die übergroßen Brillengläser zu putzen. Hat wohl auch geholfen, denn danach konnnte sie endlich ihre schon ein paar Tage alte Zeitung lesen.
2007-04-12
Ode an den Frühling
Vorgestern nun endete die Gültigkeit meiner Monatskarte der BVG. Ich beschloss mir keine Neue mehr zu kaufen für eine gewisse Zeit und wieder aufs Fahrrad umzusatteln. Vorgestern Abend machte ich mich auf, ein bisschen Öl hier und da am Rad zu verteilen, ein bisschen Dreck abzuwischen, dass am Folgetag alles seinen Gang läuft. Gestern war nun dieser große Tag. Fahrrad machte zwar ein paar Zuckungen, als würde es sich den Kellerstaub aus der Nabe husten und die Pedale knackten besorgniserregend aber dennoch konnte ich unterwegs sagen: Auf Wiedersehen, du mein Wedding, Willkommen Moabit, mit der baustellenbedingten sowas von uneinsehbaren Straßenführung für Radfahrer und -innen, hinter der Beusselbrücke. Auf Wiedersehen du hässliches Moabit, Willkommen du wunderbar duftender Tiergarten. Wie schön du aussiehst, wenn deine Bäume noch nicht ganz grün sind und was für schöne Blüten du in dir trägst. Ach ja, du Schlagloch, durch das ich immer fahre, weil ich vom Tiergarten so angetan bin. Oh, ihr Ampelphasen: wie konnte ich euch nur einen Winter lang vergessen? Egal welchen Tempos ich unterwegs bin, immer seid ihr rot. Hach ja, ich bin gerne wieder mit dem Rad unterwegs.
Im Übrigen kam ich unglaublich außer Atem und verschwitzt und leider ohne Wechselkleidung im Büro an. Aber heute ging es schon fast besser, bildete ich mir ein.
Im Übrigen kam ich unglaublich außer Atem und verschwitzt und leider ohne Wechselkleidung im Büro an. Aber heute ging es schon fast besser, bildete ich mir ein.
2007-04-10
Ich mag diese Tests...
...vor allem, wenn sie stimmen:
gefunden: hier
| What's Your Coffee Personality? | |
Cappuccino You're cappuccino! Easy-going and calm, you know how to have fun, but you also know how to buckle down and work. So go you! Your life is pretty well balanced, and so is your coffee habit, too. No worries about caffeine addiction here. | |
| Take The Quiz Now! | Quizzes by myYearbook.com |
gefunden: hier
2007-04-03
Wochenendfreude
Letztes Wochenende hatte ich dieses Gefühl zum ersten Mal so intensiv gespürt. Ich weiß nicht, wo es herkommt. Liegt es vielleicht daran, dass ich doch so langsam reife? Ja? Nein? Vielleicht? Ich fand es einfach schön am Samstag Morgen aufzuwachen und festzustellen, dass das gesamte Wochenende noch vor mir liegt. Sonntag hatte ich dann schon eher eine gewisse Unruhe. Das Gefühl, den Tag verschlafen zu haben kroch in mir hoch, als ich auf die Uhr blickte und feststellte, dass es schon wieder halb 11 war. So lange schlafe ich sonst nicht. Ich gehöre tatsächlich zur sog. Gattung der Frühaufsteher. Ja, vielleicht weil mir tatsächlich soviel daran liegt, das Wochenende zu nutzen und nicht die ganze Zeit im Bett zu verbringen. Freundin missfiel es sehr, als ich sie losschickte, Schrippen zu kaufen. Und auf dem Balkon zu sitzen und zu lesen, hatte ich auch nicht geschafft. Hätten wir doch noch liegen bleiben können.
2007-04-01
Was für eine Kombination... Italienisch-Dänisch
moment mal, wo kommen meine Großeltern gleich her? Maunamea weißt du's?
Which European nationality should you have |
2007-03-30
Is' ja alles so schön bunt hier - und schwammig
Da hab ich der Ex-Treptowerin gestern ein bisschen beim Umzug geholfen. Leider klappte das Kistengeschleppe nicht, weil ich nicht zum Studierendenpack gehöre und wochentags arbeiten muss. Also half ich beim Malern und Hausputz. Der Vater der Ex-Mitbewohnerin der Ex-Treptowerin spachtelte fleißig alle Löcher einer bunten Wand zu, ohne zu Bedenken, dass nicht genug Farbe vorhanden ist. Was hab ich - ja, ich ganz allein und nicht Zlavo! (Hast du dir das "Agent 00-Nix"-Video zur Strafe mitgenommen? - mir da überlegt: wir kleben einen Streifen ab und bemalen diesen mit restlicher Farbe aus dem Bad. So wurde aus einer orangen Wand eine organge Wand mit pastellgelbem ca. 50 cm Streifen in Schwamm. Die Exaktheit des Streifens wurde im Übrigen mit einem übergebliebenen Bilderrahmen abgemessen. Besser als jede Wasserwaage und jeder Zollstock. Auch der Blick von 3 Paar Augen war sehr hilfreich. Die jetzige Friedrichshainerin (nein, ich schreibe nicht Friedelhainerin) war mit dem Werk sehr zufrieden und ihre Ex-Mitbewohnerin ebenfalls. Beide ärgern sich nun allerdings, dass sie nicht schon eher auf diese MEINE grandiose Idee gekommen sind. Ja, tut mir leid für euch.
Nach dieser schwammigen Aktion fing ich an, die Fenster zu putzen. Dabei benutzte ich tlw. die von Maunamea beigebrachte Reinhold-Messner-3-Punkte- ich-stehe-total-sicher-in-luftigen-Höhen-Klettertechnik. Hat prima geklappt. Und da soll noch mal einer sagen, dem Internet kann man nicht vertrauen. Ich hoffe nur, angesichts der abendlichen Dunkelheit, dass heute nicht allzu viele Schlieren zu sehen waren. Ja, das war nun mein Fenster-putz-Pensum für dieses Jahr. Ich denke, ich habe es gut abgearbeitet.
Ich hoffe der Vermieter hat die Wohnung so schön bunt und wohlriechend abgenommen.
Nach dieser schwammigen Aktion fing ich an, die Fenster zu putzen. Dabei benutzte ich tlw. die von Maunamea beigebrachte Reinhold-Messner-3-Punkte- ich-stehe-total-sicher-in-luftigen-Höhen-Klettertechnik. Hat prima geklappt. Und da soll noch mal einer sagen, dem Internet kann man nicht vertrauen. Ich hoffe nur, angesichts der abendlichen Dunkelheit, dass heute nicht allzu viele Schlieren zu sehen waren. Ja, das war nun mein Fenster-putz-Pensum für dieses Jahr. Ich denke, ich habe es gut abgearbeitet.
Ich hoffe der Vermieter hat die Wohnung so schön bunt und wohlriechend abgenommen.
2007-03-26
Neueste Nachricht: Saucen-Mörderin weiterhin auf freiem Fuß
In der Nacht zum Sonntag im Berliner Wedding: Restaurant-Besitzer Herr C. kann es immer noch nicht fassen: "Sie waren zu zweit, wirkten sehr unauffällig und waren sehr freundlich. Nachdem sie ihr Essen bekommen hatten, verlangte die Eine tatsächlich nach Parmesan! Ich wusste gar nicht, was ich dazu noch sagen sollte!" Als Frau S. daraufhin angesprochen wurde, entschuldigte sie sich nicht für ihren Faux-pas sondern beanstandete, dass sie vom Wirt Herrn C. beschimpft wurde: "Er sagte, ich hätte die Sauce umgebracht, dabei mag ich doch frischen Parmesan so gerne! Und meines Erachtens habe ich dieser Sauce keinen Schaden zugefügt. Gut, sie hätte auch ohne Käse gegessen werden können, aber wenn da schon mal Parmesan steht..." Am Ende verließen Frau S. und ihre Begleitung das Lokal satt und zufrieden. Herr C. schüttelt über so viel Unverständnis der Italienischen Küche immer noch den Kopf: "Leider ist Saucen-Mord nicht strafbar!"
2007-03-19
Warnstreik zum Nachdenken
Da war er nun heute: mein erster Warnstreik. Im Prinzip hatte ich gar nicht damit gerechnet, dass so etwas passiert und dann auf einmal dieser Zettel letzte Woche "Sonderinfo 7/WARNSTREIK am Montag!". Es haben tatsächlich auch so viele mitgemacht. Ich war ja fast begeistert. Nur fast. Denn mittlerweile werde ich zum Umdenken gezwungen. Meines Erachtens machen es sich Gewerkschaften sehr leicht damit, die Belegschaft aufzurufen mal eben die Arbeit ruhen zu lassen. Nun ja, das dachte ich bisher. Dass dem jedoch ein langer, harter Kampf voran geht, habe ich nicht bedacht. Erst werden seitens neuem Vorstand die Tarifverträge gekündigt und dann wird auch noch von einem neuen, innovativen, viel besseren Vergütungssystem gesprochen, dass dann aber noch gar nicht existiert. Als endlich ein paar Infos durchsickern, wird allen klar, dass es gar nicht so gut, innovativ und viel besser ist. Nein. Ich habe heute für 1,5 h die Arbeit niedergelegt, weil ich in 1,5 Jahren nicht 10 % weniger Gehalt für gleiche Arbeit bekommen möchte, immer noch den gleichen Urlaubsanspruch behalten will und mir verdammt noch mal nicht den Arsch aufreisse für evtl. 1 % Leistungszulage. Ich finde, ich arbeite schon hart genug. NICHT MIT MIR!
2007-03-16
2007-03-12
Ich bin wieder daha
Ja, schön wars. Wirklich schön. Und ich fühle mich tatsächlich auch ausgeglichen, entspannt und voller Energie. Sätze wie "Gehen wir jetzt weiter oder wohin?" oder auch "Bei mir ist es immer sauber, immer ordentlich und auch gepflegt. Tapas gibt's bei mir immer zum Wein gratis dazu, das kostet auch nix." konnten iin mir bis auf ein schallendes Lachen überhaupt keine Gefühlsregung auslösen. So entspannt war ich und bin ich noch! Leider hat uns das mit Liebe gekochte Essen Tapas-, Oliven- und Ajioliabhängig gemacht. Die Schweine!!! Zum Glück befindet sich an der nächsten Straßenecke eine hoffentlich gute Tapasbar. Puh...
2007-02-22
"The name of the game" (Abba): Ein Stöckchen, ein Stöcken *freufreufreuundindieluftspring*
Mein erster Staffelstab und dann noch so ein schöner! Also doch noch was vor dem Urlaub.
Das Spiel zum Stöckchen: Soundtrack of my Life.
Die Regeln zum Spiel:
1. Öffne deinen Musicplayer (iTunes, Winamp, Media Player, iPod etc.)
2. Stelle es auf Shuffle/ Random
3. Drücke “Play”
4. Schreibe für jede Antwort den Songtitel auf, der gerade gespielt wird
5. Drücke für jede neue Frage den “next” Button.
6. Lüge nicht und tue nicht so als ob du cool wärst… Tipp’s einfach ein!
Der Spielverlauf:
Vorspann: Stereo Total – Ich bin Nackt
Für ein Intro doch sehr treffend. "Iesch bin nackt//na und//ganz nackiesch aha//so 'at miesch meine Mutter gemacht" Schöner Elektrotrashpop, wie ich ihn mag.
Aufwachen: Die Ärzte - Ein Lied über Zensur
Laut, schmissig, gerade richtig zum Wachwerden für einen Wochentag mit diesem Job...
Erster Schultag: Queen Bee - Freiheit aus einem Männermund
Bedeutet der Gang zur Schule nicht auch ein kleines bisschen Freiheit? Allerdings in dem Zusammenhang. Hm. Ist mir doch ein Rätsel... ("Es ist ein rein körperlicher Entschluss//dass ich wenn ich das Wort Freiheit//aus einem Männermund hör//kotzen muss. ") Ja, stimmt, mir war manchmal auch zum Kotzen, wenn ich zur Schule musste,
Verlieben: Smashing Pumpkins - Thru the eyes of Ruby
"Your love is gone..." Ja, schnief. Kann auch mal passieren. Mein Musikspieler ist ein tolles Ding. Findet immer die passenden Worte...
Das erste Mal: OST Harry Potter - Aunt Marge's Waltz
Wie peinlich. Na ja, ist das erste Mal ja auch. (Freundin erklärte soeben, dass ist die Stelle, als die böse Tante sich - wie durch Zauberei haha - aufbläht und fliegt) Ich weiß ja nicht.
Kampflied: Batsteaks - Mietzi's Song
Ja, da kann man schon mal wütend sein und dann wird die Wut dadurch genommen. Wie schön. Schätze, die ich lange nicht hörte.
Schluss machen: Silly - Hölle
So kann man sich danach durchaus fühlen. "Setzt sich zu mir aufs Canapée und sagt: 'Baby, zick nich' rum, zieh dir was Nettes an'..."
Ich wusste gar nicht, dass ich sowas noch hab.
Abschlussball: Klee - Über mir die Sterne
Ja, das passt auch sooo schön. Ein schönes Lied. Hach. So stellt man sich einen vermasselten Abschlussball vor. Ja, meiner war aber schön. Eigentlich.
Leben: Missfits & Band - Zum Thema: Beckenschiefstand
Ja, war gestern erst bei meiner Ärztin wegen der typischen bürokratischen Rückenschmerzen...
Nervenzusammenbruch: Element of Crime - Warte auf mich
Ja, warte auf mich. Mein Spieler ist wirklich grandios.
Autofahren: Mousse T. - Pop Muzak
Fenster auf, "Die Sonne scheint, es riecht wie früher" (Stop falsches Lied!), "Dreh das Radio laut..." (halt, wieder falsches Lied!!!), aber trotzdem: Ein tolles Lied zum Kopfmitwackeln. Freundin und ich taten das ad hoc synchron.
Flashback: Joachim Witt - Der goldene Reiter
Woher weiß mein Musikwiedergabegerät das bloß!
Wieder zusammenkommen: Wieder Stereo Total - Get down tonight
Zugegeben, eine Coverversion aber sind aufgewärmte Beziehungen das nicht immer? Und reichen die auch nicht eigentlich immer nur eine Nacht lang? "Do a little dance//make a little love//get down tonight//hoo."
Hochzeit: Kool & the Gang - Cherish the love
Wie gut, dass ich nicht vorhabe zu heiraten. So ein Schund und Schmalz *kotzbrechwürg*
Geburt des ersten Kindes: Chicks on Speed - Wordy Rappinghood
Ja, stimmt. Außerdem ein gerapptes Kinderlied. Da kommt was Cooles bei raus!
Endkampf: Klee - Gold
Soll doch am Ende immer bei rum kommen, oder? "Wir werden wie Gold sein..." *schrummschrumm*
Todesszene: Kylie Minogue - Did it again
Werde ich dann also mit dem Kopf wackelnderweise meinen Heldinnentod sterben und immer wieder singen: "You did it again"
Beerdigungslied: The Bates - Say it isn't so
"Message from underground//without a word or sound//it's oh so sad to me//be what you wanna be" Ja, so muss das sein... Dabada daba da.
Abspann: Queen Bee - Heute ziehst du aus
Ja, "Schmeiß deinen Kater raus, weil heute ziehst du aus//Zack raus!" Wunderbar. Dann kann ich ja gehen und gebe den Staffelstab an Maunamea ab.
(Bei über 4500 Clips ist es schon ungewöhnlich, dass sich die Interpreten so oft wiederholen, oder? Kann das Zufall sein?)
Das Spiel zum Stöckchen: Soundtrack of my Life.
Die Regeln zum Spiel:
1. Öffne deinen Musicplayer (iTunes, Winamp, Media Player, iPod etc.)
2. Stelle es auf Shuffle/ Random
3. Drücke “Play”
4. Schreibe für jede Antwort den Songtitel auf, der gerade gespielt wird
5. Drücke für jede neue Frage den “next” Button.
6. Lüge nicht und tue nicht so als ob du cool wärst… Tipp’s einfach ein!
Der Spielverlauf:
Vorspann: Stereo Total – Ich bin Nackt
Für ein Intro doch sehr treffend. "Iesch bin nackt//na und//ganz nackiesch aha//so 'at miesch meine Mutter gemacht" Schöner Elektrotrashpop, wie ich ihn mag.
Aufwachen: Die Ärzte - Ein Lied über Zensur
Laut, schmissig, gerade richtig zum Wachwerden für einen Wochentag mit diesem Job...
Erster Schultag: Queen Bee - Freiheit aus einem Männermund
Bedeutet der Gang zur Schule nicht auch ein kleines bisschen Freiheit? Allerdings in dem Zusammenhang. Hm. Ist mir doch ein Rätsel... ("Es ist ein rein körperlicher Entschluss//dass ich wenn ich das Wort Freiheit//aus einem Männermund hör//kotzen muss. ") Ja, stimmt, mir war manchmal auch zum Kotzen, wenn ich zur Schule musste,
Verlieben: Smashing Pumpkins - Thru the eyes of Ruby
"Your love is gone..." Ja, schnief. Kann auch mal passieren. Mein Musikspieler ist ein tolles Ding. Findet immer die passenden Worte...
Das erste Mal: OST Harry Potter - Aunt Marge's Waltz
Wie peinlich. Na ja, ist das erste Mal ja auch. (Freundin erklärte soeben, dass ist die Stelle, als die böse Tante sich - wie durch Zauberei haha - aufbläht und fliegt) Ich weiß ja nicht.
Kampflied: Batsteaks - Mietzi's Song
Ja, da kann man schon mal wütend sein und dann wird die Wut dadurch genommen. Wie schön. Schätze, die ich lange nicht hörte.
Schluss machen: Silly - Hölle
So kann man sich danach durchaus fühlen. "Setzt sich zu mir aufs Canapée und sagt: 'Baby, zick nich' rum, zieh dir was Nettes an'..."
Ich wusste gar nicht, dass ich sowas noch hab.
Abschlussball: Klee - Über mir die Sterne
Ja, das passt auch sooo schön. Ein schönes Lied. Hach. So stellt man sich einen vermasselten Abschlussball vor. Ja, meiner war aber schön. Eigentlich.
Leben: Missfits & Band - Zum Thema: Beckenschiefstand
Ja, war gestern erst bei meiner Ärztin wegen der typischen bürokratischen Rückenschmerzen...
Nervenzusammenbruch: Element of Crime - Warte auf mich
Ja, warte auf mich. Mein Spieler ist wirklich grandios.
Autofahren: Mousse T. - Pop Muzak
Fenster auf, "Die Sonne scheint, es riecht wie früher" (Stop falsches Lied!), "Dreh das Radio laut..." (halt, wieder falsches Lied!!!), aber trotzdem: Ein tolles Lied zum Kopfmitwackeln. Freundin und ich taten das ad hoc synchron.
Flashback: Joachim Witt - Der goldene Reiter
Woher weiß mein Musikwiedergabegerät das bloß!
Wieder zusammenkommen: Wieder Stereo Total - Get down tonight
Zugegeben, eine Coverversion aber sind aufgewärmte Beziehungen das nicht immer? Und reichen die auch nicht eigentlich immer nur eine Nacht lang? "Do a little dance//make a little love//get down tonight//hoo."
Hochzeit: Kool & the Gang - Cherish the love
Wie gut, dass ich nicht vorhabe zu heiraten. So ein Schund und Schmalz *kotzbrechwürg*
Geburt des ersten Kindes: Chicks on Speed - Wordy Rappinghood
Ja, stimmt. Außerdem ein gerapptes Kinderlied. Da kommt was Cooles bei raus!
Endkampf: Klee - Gold
Soll doch am Ende immer bei rum kommen, oder? "Wir werden wie Gold sein..." *schrummschrumm*
Todesszene: Kylie Minogue - Did it again
Werde ich dann also mit dem Kopf wackelnderweise meinen Heldinnentod sterben und immer wieder singen: "You did it again"
Beerdigungslied: The Bates - Say it isn't so
"Message from underground//without a word or sound//it's oh so sad to me//be what you wanna be" Ja, so muss das sein... Dabada daba da.
Abspann: Queen Bee - Heute ziehst du aus
Ja, "Schmeiß deinen Kater raus, weil heute ziehst du aus//Zack raus!" Wunderbar. Dann kann ich ja gehen und gebe den Staffelstab an Maunamea ab.
(Bei über 4500 Clips ist es schon ungewöhnlich, dass sich die Interpreten so oft wiederholen, oder? Kann das Zufall sein?)
Ist alles so 'Retro' hier.
Im Übrigen fühlte ich mich gestern auf dem Hinweg ein wenig in die Vergangenheit zurück versetzt. Als ich nämlich im dörflichen Bus saß, stiegen Leute ein und grüßten den werten Herrn Busfahrer. Auch die Menschen, die andere Menschen in den Bus setzten ließen sich ein "Tach" nicht nehmen und führten ausgefeilten Smalltalk. So etwas gibt es in der Stadt gar nicht. Meines Erachtens haben Dörfler die kleine Konversation erfunden und in ihrer Art perfektioniert. Wo kann man sonst so gut übers Wetter sprechen als neben einem Feld, auf dem Korn gedeihen soll? Oder über Krankheiten, wenn doch die Kühe gemolken werden müssen, Heu gemäht (Ich meine natürlich Gras gemäht, damit es Heu gibt.)?
Auch beim Aussteigen hieß es immer wieder "Tschüß, 'n schön' Abend noch" oder es wurde ein freundliches "Wiedersehen" geflötet. Und dass werde ich jetzt auch tun, da ich mich mit Freundin in den sowas von wohl verdienten Urlaub verabschiede und 2 Wochen nicht hier bin.
Auch beim Aussteigen hieß es immer wieder "Tschüß, 'n schön' Abend noch" oder es wurde ein freundliches "Wiedersehen" geflötet. Und dass werde ich jetzt auch tun, da ich mich mit Freundin in den sowas von wohl verdienten Urlaub verabschiede und 2 Wochen nicht hier bin.
Familiengeburtstage sind was Schönes
...musste ich auch gestern wieder erfahren. MVSF hatte geladen. Ihre Sippschaft war da und auch von meiner familiären Seite hat sich jemand hinbemüht (außer mir auch die Omma). Schwester hat sich mal wieder gekonnt mit fadenscheinigen Ausreden aus der Affäre gezogen. Dafür hat sie die Leute demnächst selbst zum Kaffee zu Besuch. Nänänänä fällt mir spontan dazu ein. Jedenfalls als ich da also gestern abgehetzt von der Arbeit ankam ist mir sofort aufgefallen, dass wieder nur "Sektengäste" da waren. Und prompt ging es los: Von "Ach, es gibt da auch ein Serum für/gegen dieses und jenes Wehwehchen?" Über "Das klingt aber gut, dass muss ich mir ausprobieren..." bis hin zu "Ja, Qualität hat ebenD seinen Preis." durfte ich mir ein Verkaufsgespräch nach dem anderen anhören. Nachdem ich Vater von den Urlaubsplänen erzählte und das Hotel zeigte, wollte auch er mir seine Qualtitäten des virtuellen Reisenbuchens näher bringen und um wieviel günstiger es doch wäre, ausgerechnet bei ihm einen Schnäppchenurlaub zu kaufen. Nun, da ich doch lieber auf die gepflegte Beratung eines Reisebüros meines Vertrauens Wert lege und nicht auf die ziellose Klickerei in virtuellen Welten (das kann ich auch schön alleine) bei der Stunden über Stunden ins Land ziehen, habe ich ihm eine wirklich verdammt schwer zu knackende Nuss gegeben. Deren Lösung darf er mir dann beim nächsten Besuch präsentieren.
2007-02-19
Ruhe nach dem Sturm
So ein Care-Paket vom Westbesuch ist doch immer was Feines. Ich finde, die (Schwieger-)Eltern könnten öfter kommen und Zeugs wie Milch, Fortune-Cookies, Videokameras, Geld etc. mitbringen. Beim gemeinsamen Essen den Lieblingsitaliener bezahlen... Hach wie schön, sage ich und reibe mir den immernoch vollen Bauch. Auch beim Sushi rollen hat SchwiegerMama fachfräuisch geholfen und auch das war sehr lecker.
Und hätte ich zu tief ins Glas geschaut, wäre meine Sicht der Dinge vom Wochenende vermutlich diese:
Ich habe aber lieber den totalen Durchblick....
Und hätte ich zu tief ins Glas geschaut, wäre meine Sicht der Dinge vom Wochenende vermutlich diese:
2007-02-16
Ratgeber: Work out für zu Hause
Es gibt ja Leute, die scheuen den Besuch eines Fitnessstudios (von einer meiner Omas liebevoll "Muckibude" genannt... klingt eigentlich eher nach Hasenzucht). Was soll ich sagen, ich gehöre auch zu denen. Sicherlich kann sich dort schön abstrampeln und auspowern, aber das kann ich doch auch viel besser zu Hause. Es ist nämlich so, dass sich die lieben Schwiegereltern für das Wochenende angekündigt haben. Und damit sich der Westbesuch wohl fühlt, wird zu Hause also aufgeräumt und gestaubsaugt, gefegt und gewischt. Wenn man alles auf einmal macht und nicht heute mal den einen Raum, morgen mal dieses Zimmer ist das bei ca. 120 m² Bodenfläche ganz schön anstrengend. Mit der richtigen Bewegung kann man also optimal den Rücken, BBP und Waden trainieren. Und wenn man sich auch noch Mühe gibt, kommt man dabei richtig schön ins Schwitzen. Ja, jetzt hab ich mir also den Winterspeck wieder abtrainiert. Gut.
Und weil's so schön ist
2007-02-13
Bürokratische Schnipseljagd
Damit uns auf der Arbeit bloß nicht langweilig wird, denkt sich unser Scheff immer wieder neue lustige Dinge für seine Mitarbeiter aus. Diesmal hat er in den Untiefen seines Büros eine Excel-Tabelle erstellt und darauf für jede und jeden ein paar tolle, knifflige Rätsel drauf geschrieben. Um diesen Rätseln nachgehen zu können, müssen wir nun durch verschiedene Etagen unseres Hauses wandern auf der Suche nach verschiedenen Unterlagen. Damit sollen wir vermutlich die Vorzüge der Nicht-Optischen Archivierung (quasi analog) schätzen lernen, solange wir sie noch haben.
Hui, das macht Spaß!
Unterwegs trifft man auch immer wieder Kolleginnen und Kollegen, die gebannt auf Ihren Teil des Ausdrucks starren und versuchen die Schnipsel zu finden. Sobald man alle seine Formulare gefunden hat schreit man vor Freude drauf los und versteckt sich über den Zetteln gluckenderweise in seinem Büro und bastelt daran.
Da hat sich der Scheff wieder was richtig Schönes ausgedacht.
Danke Scheff.
Hui, das macht Spaß!
Unterwegs trifft man auch immer wieder Kolleginnen und Kollegen, die gebannt auf Ihren Teil des Ausdrucks starren und versuchen die Schnipsel zu finden. Sobald man alle seine Formulare gefunden hat schreit man vor Freude drauf los und versteckt sich über den Zetteln gluckenderweise in seinem Büro und bastelt daran.
Da hat sich der Scheff wieder was richtig Schönes ausgedacht.
Danke Scheff.
2007-02-12
Blumen für die Dame - Reprise
Puh, geschafft. Freundin hat sich sehr wohl gefühlt und Omma auch. Omma fand den Strauß "aber schön" und auch toll, dass Freundin nicht am Essen rummäkelte. Freundin fand das Mahl auch sehr schmackhaft und äußerte dies auch des Öfteren - ohne, dass ich sie vorher eingehend briefen musste. Zum nächsten Besuch wurde Freundin mit den Worten "Sie kommen aber mit" eingeladen.
Das ist sehr schön.
Ich bin glücklich.
Das ist sehr schön.
Ich bin glücklich.
bunte tristesse
grau in grau
ist die welt
dieser plattenbau
kostet doch kein geld
hier hellersdorf und da marzahn
ist doch alles gleich
der fuchs, der über den friedhof läuft
ist dieses jahr lahm.
spielende kinder
gibt es nicht mehr
die sind jetzt groß und
folgen den schatten ihrer eltern so sehr.
wie gut, dass ich nicht dort bin sondern hier
denn dort trinken diese großen kinder ganz viel bier
und sie riechen so schlimm um nicht zu sagen stinken...
wenn ich das sehe muss ich leider ... hinken
sie stehen so in der gegend rum
tuns ihren eltern gleich.
ja, diese leute in marzahn sind leider arm
und ich bin reich.
dieses gedicht (wenn man es so nennen möchte/kann) ist meins
hahahaha ich lach mich kaputt... ja, auch mich überfallen manchmal solche perfiden ergüsse...
ist die welt
dieser plattenbau
kostet doch kein geld
hier hellersdorf und da marzahn
ist doch alles gleich
der fuchs, der über den friedhof läuft
ist dieses jahr lahm.
spielende kinder
gibt es nicht mehr
die sind jetzt groß und
folgen den schatten ihrer eltern so sehr.
wie gut, dass ich nicht dort bin sondern hier
denn dort trinken diese großen kinder ganz viel bier
und sie riechen so schlimm um nicht zu sagen stinken...
wenn ich das sehe muss ich leider ... hinken
sie stehen so in der gegend rum
tuns ihren eltern gleich.
ja, diese leute in marzahn sind leider arm
und ich bin reich.
dieses gedicht (wenn man es so nennen möchte/kann) ist meins
hahahaha ich lach mich kaputt... ja, auch mich überfallen manchmal solche perfiden ergüsse...
2007-02-10
Blumen für die Dame
Ich bin ein bisschen nervös. Morgen werde ich Freundin meiner Oma vorstellen. Dann ist die gesamte Familie wissend. Nun ja, ich hoffe, mit einer flotten Partie "Rummikub" wird Freundin schnell Ommas Herz gewinnen.
2007-02-07
Wissenswertes oder "Bitte achten Sie darauf, ...
... während des Konzertes störende Hustengeräusche zu vermeiden. Lautes Husten beeinträchtigt die Konzentration der Künstler und den Genuss der Zuhörer.
Die Dezibelstärke eines Husters ist der eines Trompetenstoßes vergleichbar und lässt sich durch den Filter eines Taschentuches erheblich reduzieren!"
(gefunden in einem Programmheft des RheingauMusikFestivals)
Die Dezibelstärke eines Husters ist der eines Trompetenstoßes vergleichbar und lässt sich durch den Filter eines Taschentuches erheblich reduzieren!"
(gefunden in einem Programmheft des RheingauMusikFestivals)
2007-02-06
Odyssee durch Telekomland
Es begann am 20. Dezember 2006. Freundin und ich sind losgezogen, uns einen Festnetzanschluss mit meiner alten Nummer zu kaufen. Das Kündigunsschreiben vom Altanbieter hatten wir sicherheitshalber eingepackt. Das war auch gut so. Angekommen im GesundbrunnenCenter (dort befindet sich der uns nächste "T-Point") wurden wir mit den Worten "Sie kommen ja reichlich spät für die Portierung" von Verkäuferin M. empfangen. "Ja, finden Sie?" entgegnete ich. "Hier steht, dass man sich aber bis zu 7 Tagen vor Abschaltung des Anschlussen melden darf. Das tun wir jetzt. Und es sind doch noch 9!" Frau M. füllte also den Portierungsantrag aus, nahm die Daten auf und schickte das ganze per Fax los. Spätestens als sie vergaß uns über die Kosten aufzuklären, die da auf uns zu kommen werden (Grundgebühr, Einrichtungspreis...), hätte mir schnell klar werden müssen: Da geht was schief.
Am 29. Dezember 2006 waren Freundin und ich dann mal hier und da ein bisschen bummeln und sagten uns, dass wir doch mal beim nächsten "T-Point" vorbeigucken könnten, um vielleicht mal einen Zwischenstand zu erfahren, zumal wir noch nicht einmal eine Auftragsbestätigung oder ähnliches erhielten. Die Frau am Schalter klärte uns auf, dass sowas mitunter recht lange dauern könnte und sie unseren Auftrag nun ins "Back-Office" schickt, damit wir bevorzugt behandelt würden. (Falls sie das mit allen Kunden tun, worin besteht denn der Sinn...?). Wir gaben uns damit zufrieden.
Nach endlos langen 4 Wochen (wir schreiben mittlerweile das Jahr 2007) - immernoch ohne Festnetzanschluss und Auftragsbestätigung - ging ich nach der Arbeit dem nächst gelegenen "T-Point" einen Besuch abstatten. "Hallo lieber überengagierter Azubi Herr O., wo bleibt mein Telefonanschluss?" Er antwortete "Werte Frau Schtoeffie, ich versuche sofort jemanden mal in der Portierungsstelle zu erreichen". Nach ca. 10 Minuten des Wartens gab er auf und verabschiedete mich mit dem Versprechen: "'Baby, du heißt doch Baby', ich werde mich morgen bei dir melden" (Ja, gut es war nicht ganz so. Wäre ja auch schlimm).
Am 31. Januar bekam ich tatsächlich den ersehnten Anruf: "Liebe Frau Schtoeffie, das tut mir leid, Ihnen das sagen zu müssen, aber es ist dort kein Auftrag eingegangen. Bitte gehen Sie zu dem "T-Point" im GesundbrunnenCenter. Unmittelbar nach der Arbeit machte ich mich auf, dort Verkäuferin M. einen Besuch abzustatten.
Ankunft ca. 16:30 Uhr: "Ich hole mal eben die Unterlagen aus dem Ordner. Oh, es tut mir so leid, unsere PCs sind abgestürzt. Haben Sie nicht noch etwas zu erledigen im Center, dann können Sie wieder kommen." Gut, ich habe eine Besorgung erledigt und bin dann wieder zurück.
Erneuter Besuch 17:00 Uhr: "Ja, liebe Frau Schtoeffie ich habe den Auftrag aber abgeschickt, hier ist der Faxbericht mit gelungener Übertragung. Ich verstehe auch nicht, dass hier noch nichts passiert ist. Die haben den Auftrag definitiv von mir bekommen und hier im System ist auch Ihre Beschwerde zu sehen. Aber die in der Portierungsstelle haben ja auch furchtbar viel zu tun. Wir haben hier Aufträge vom November!" Meine Antwort: "Und damit prahlen Sie hier rum? Mir wäre das Super-peinlich! Und dieser Schuhabdruck auf meinen Unterlagen hier, wirkt ja auch nicht gerade seriös!" Verkäuferin M. versuchte wieder mal jemanden in dieser Portierungsstelle zu erreichen und hatte wie ihr Vorgänger 2 Tage vorher natürlich kein Glück.
Am 1. Februar erhielt ich einen Anruf von Verkäuferin M: "Werte Frau Schtoeffie, bitte entschuldigen Sie die Unannehmlichkeiten. Ihr Anschluss wird zu morgen freigeschaltet. Im Laufe des Tages können Sie unter der gewünschten Rufnummer telefonieren."
2. Februar: Ich rief zu Hause an, damit Freundin Bescheid weiß. Es klingelte (Oh Freude, dachte ich bei mir). Es klingelte immer noch. Ich legte auf. Ich rief bei Freundins Handy an und frug, warum sie nicht ans Telefon ging. Sie antwortete: "Es klingelte doch gar nicht." Sie hob den Hörer ab: "Es gibt auch gar kein Freizeichen!" Schön. Wieder führte mich mein Heimweg also am nächst gelegenen "T-Point" vorbei. Der doch leicht angenervte Verkäufer (ebenfalls ein Azubi) erhielt von der Stelle, die er anrief die Info, dass das bis 20:00 Uhr behoben sein müsste.
Abends zu Hause: Es ging nichts.
3. Februar: Es funktionierte zu Hause immer noch nichts. Freundin versuchte von zu Hause aus die Störungsstelle zu erreichen und ich von der Arbeit. Glück hatten wir beide. Freundin und mir wurde gesagt, dass die Leitungen bis zur Buchse i. O. seien. Das Endgerät würde aber nicht erkannt. Ob wir es denn eingestöpselt hätten. Ich rief bei Freundin an und sagte, sie möge doch mal das Ganze auch mit den anderen Telefonen versuchen. Das tat sie. Immernoch kein Glück. Nach erneuten 10 Minuten Warteschleife bekam ich einen auf mich relativ kompetent wirkenden Mann an die Strippe, der sich wunderte, dass noch kein Termin mit einem Monteur gemacht wurde. Also machten wir einen solchen.
5. Februar, 18:00 - 20:00 Uhr:
Anruf vom Monteur: "Haben Sie nur das Telefon eingestöpselt?"
Ich: "Ja"
Monteur: "Haben das Sie auch schon mit einem 2. Gerät versucht?"
Ich: "Ja, sogar mit einem Dritten."
Monteur: "Ja, dann muss ich wohl wirklich zu Ihnen kommen. Ich bin gleich da."
Prompt stand der Mann vor der Tür und empfing noch ein ISDN-Signal aus unserer Buchse. Mehr nicht. Er ging zum Straßenverteiler, stellte fest, dass "ja alles verkehrt ist hier und das Amt gar nicht bei [uns] ankommt" (was auch immer das heißt) und ging in den Keller um dort im Hausverteiler rumzustöpseln und auszutauschen. Tauschte noch schnell die Buchse aus ("Ich habe keine Lust, wegen einer defekten Buchse nochmal her zu fahren"), packte in unserer Wohnung die Geräte ein und sagte: "Ich fahre jetzt in die Vermittlungsstelle und sage den Kollegen, dass sie Sie durchschalten sollen. Wenn ich Sie dann anrufe und erreiche, wünsche ich schon mal einen schönen Feierabend. In ca. 10 - 15 Minuten hören Sie von mir."
Und tatsächlich kam schon 15 Minuten später DER Anruf. Ich bin so glücklich. Ich habe Telefon.
Am 29. Dezember 2006 waren Freundin und ich dann mal hier und da ein bisschen bummeln und sagten uns, dass wir doch mal beim nächsten "T-Point" vorbeigucken könnten, um vielleicht mal einen Zwischenstand zu erfahren, zumal wir noch nicht einmal eine Auftragsbestätigung oder ähnliches erhielten. Die Frau am Schalter klärte uns auf, dass sowas mitunter recht lange dauern könnte und sie unseren Auftrag nun ins "Back-Office" schickt, damit wir bevorzugt behandelt würden. (Falls sie das mit allen Kunden tun, worin besteht denn der Sinn...?). Wir gaben uns damit zufrieden.
Nach endlos langen 4 Wochen (wir schreiben mittlerweile das Jahr 2007) - immernoch ohne Festnetzanschluss und Auftragsbestätigung - ging ich nach der Arbeit dem nächst gelegenen "T-Point" einen Besuch abstatten. "Hallo lieber überengagierter Azubi Herr O., wo bleibt mein Telefonanschluss?" Er antwortete "Werte Frau Schtoeffie, ich versuche sofort jemanden mal in der Portierungsstelle zu erreichen". Nach ca. 10 Minuten des Wartens gab er auf und verabschiedete mich mit dem Versprechen: "'Baby, du heißt doch Baby', ich werde mich morgen bei dir melden" (Ja, gut es war nicht ganz so. Wäre ja auch schlimm).
Am 31. Januar bekam ich tatsächlich den ersehnten Anruf: "Liebe Frau Schtoeffie, das tut mir leid, Ihnen das sagen zu müssen, aber es ist dort kein Auftrag eingegangen. Bitte gehen Sie zu dem "T-Point" im GesundbrunnenCenter. Unmittelbar nach der Arbeit machte ich mich auf, dort Verkäuferin M. einen Besuch abzustatten.
Ankunft ca. 16:30 Uhr: "Ich hole mal eben die Unterlagen aus dem Ordner. Oh, es tut mir so leid, unsere PCs sind abgestürzt. Haben Sie nicht noch etwas zu erledigen im Center, dann können Sie wieder kommen." Gut, ich habe eine Besorgung erledigt und bin dann wieder zurück.
Erneuter Besuch 17:00 Uhr: "Ja, liebe Frau Schtoeffie ich habe den Auftrag aber abgeschickt, hier ist der Faxbericht mit gelungener Übertragung. Ich verstehe auch nicht, dass hier noch nichts passiert ist. Die haben den Auftrag definitiv von mir bekommen und hier im System ist auch Ihre Beschwerde zu sehen. Aber die in der Portierungsstelle haben ja auch furchtbar viel zu tun. Wir haben hier Aufträge vom November!" Meine Antwort: "Und damit prahlen Sie hier rum? Mir wäre das Super-peinlich! Und dieser Schuhabdruck auf meinen Unterlagen hier, wirkt ja auch nicht gerade seriös!" Verkäuferin M. versuchte wieder mal jemanden in dieser Portierungsstelle zu erreichen und hatte wie ihr Vorgänger 2 Tage vorher natürlich kein Glück.
Am 1. Februar erhielt ich einen Anruf von Verkäuferin M: "Werte Frau Schtoeffie, bitte entschuldigen Sie die Unannehmlichkeiten. Ihr Anschluss wird zu morgen freigeschaltet. Im Laufe des Tages können Sie unter der gewünschten Rufnummer telefonieren."
2. Februar: Ich rief zu Hause an, damit Freundin Bescheid weiß. Es klingelte (Oh Freude, dachte ich bei mir). Es klingelte immer noch. Ich legte auf. Ich rief bei Freundins Handy an und frug, warum sie nicht ans Telefon ging. Sie antwortete: "Es klingelte doch gar nicht." Sie hob den Hörer ab: "Es gibt auch gar kein Freizeichen!" Schön. Wieder führte mich mein Heimweg also am nächst gelegenen "T-Point" vorbei. Der doch leicht angenervte Verkäufer (ebenfalls ein Azubi) erhielt von der Stelle, die er anrief die Info, dass das bis 20:00 Uhr behoben sein müsste.
Abends zu Hause: Es ging nichts.
3. Februar: Es funktionierte zu Hause immer noch nichts. Freundin versuchte von zu Hause aus die Störungsstelle zu erreichen und ich von der Arbeit. Glück hatten wir beide. Freundin und mir wurde gesagt, dass die Leitungen bis zur Buchse i. O. seien. Das Endgerät würde aber nicht erkannt. Ob wir es denn eingestöpselt hätten. Ich rief bei Freundin an und sagte, sie möge doch mal das Ganze auch mit den anderen Telefonen versuchen. Das tat sie. Immernoch kein Glück. Nach erneuten 10 Minuten Warteschleife bekam ich einen auf mich relativ kompetent wirkenden Mann an die Strippe, der sich wunderte, dass noch kein Termin mit einem Monteur gemacht wurde. Also machten wir einen solchen.
5. Februar, 18:00 - 20:00 Uhr:
Anruf vom Monteur: "Haben Sie nur das Telefon eingestöpselt?"
Ich: "Ja"
Monteur: "Haben das Sie auch schon mit einem 2. Gerät versucht?"
Ich: "Ja, sogar mit einem Dritten."
Monteur: "Ja, dann muss ich wohl wirklich zu Ihnen kommen. Ich bin gleich da."
Prompt stand der Mann vor der Tür und empfing noch ein ISDN-Signal aus unserer Buchse. Mehr nicht. Er ging zum Straßenverteiler, stellte fest, dass "ja alles verkehrt ist hier und das Amt gar nicht bei [uns] ankommt" (was auch immer das heißt) und ging in den Keller um dort im Hausverteiler rumzustöpseln und auszutauschen. Tauschte noch schnell die Buchse aus ("Ich habe keine Lust, wegen einer defekten Buchse nochmal her zu fahren"), packte in unserer Wohnung die Geräte ein und sagte: "Ich fahre jetzt in die Vermittlungsstelle und sage den Kollegen, dass sie Sie durchschalten sollen. Wenn ich Sie dann anrufe und erreiche, wünsche ich schon mal einen schönen Feierabend. In ca. 10 - 15 Minuten hören Sie von mir."
Und tatsächlich kam schon 15 Minuten später DER Anruf. Ich bin so glücklich. Ich habe Telefon.
2007-02-04
Neueste Nachricht: Endlich auch Gender Mainstreaming unter Hühnern!
2007-02-01
Ratgeber: Recycling mal anders
Ständig habe ich dieses Problem mit den Radiergummi-Krümeln, die nach dem Radieren übrig bleiben. Ich finde diese Krümel zwischen all meinen Unterlagen und noch Wochen später wieder. Und wegwischen lassen sich diese Dinger auch nicht wirklich. Heute habe ich einen benutzten, und im Prinzip wegwerffähigen, gelben Klebezettel zufällig auf einen dieser Krümel-Berge fallen gelassen. Und das Ergebnis: Nach dem Aufheben waren die Krümel verschwunden und klebten an der Klebeseite. Prima. Besser als jede Fusselrolle.
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