2007-12-24

Total tolle Weihnachtspost

gab es heute. Und darauf hin gleich den Urlaub fürs nächste Jahr gebucht. Juchu. Norwegen - wir kommen!

2007-12-23

Ich kriege so einen Hals...

... wenn dieses Lied auch nur ansetzt, im Radio zu laufen. Da schalte ich dann auch direkt ab! Ich finde es absolut widerlich. Das geht gar nicht. Ich finde es so schlimm, dass mir fast die Ohren bluten. Eigentlich ist es ja ein Tolles: toller Rhythmus, eingängige Melodie, Text na ja. So ein typisches Lied eben. Nun hat sich aber dieser Mobiltelefonieanbieter mit dem T in magentarot ausgerechnet dieses Lied für seine 5-Freunde-unglaublich-günstig-anrufen-Werbung ausgesucht. In dieser Anpreisung finden sich 5 Leute zu eben dieser Musik zusammen und bilden eine Art lebendiges fahrendes Rhönrad. Die Freunde werden auch von innerhalb des Rhönrades gezeigt. Sie gucken dabei so behämmert und sehen subjektiv so dermaßen Scheiße aus, dass es mir dieses ganze doofe Lied verleidet hat. Vielen Dank lieber Mobiltelefonieanbieter.

2007-12-13

Paris in Wedding

So, nu is aber auch ma gut! Reicht doch schon, dass eine gewisse Hoteliers-Ur-Enkelin im KaDeWe Werbung macht und einkaufen gehen will. Das weiß ich, weil ich in unmittelbarer Nähe arbeite. Sie möchte auch im allercoolsten, megahipsten Club tanzen gehen. Das weiß ich, weil ein Inhaber Freundins Chef ist. Aber wenn ich in unmittelbarer Nähe von meinem Zuhause einkaufen gehe in der Kaufhalle meines Vertrauens mitten im (un-) hippen-szenigen-super-extrem-coolen-angesagten Wedding, dann doch bitte ungestört! Und was soll ich sagen, nicht mal dort hat man vor dieser Dame seine Ruhe!


Na ja, wenigstens schien es ihr genauso albern wie mir, dort zu sein. Denn mit einem 'Hehehe - Oh my god!' ging sie zweifelnd auf die Dosenproseccopyramide zu und posierte kurz mit einem herrlich gekünstelten Lächeln.

PS: Der neben mir stehende, sich prächtig amüsierende typische Berliner Polizist monierte, dass die Gutste keinen schönen Hintern hätte und fand das Bier in meinem Einkaufswagen viel ansprechender als verstaubte Prosecco-Dosen.

2007-12-11

Igittigittigittigitt

Heute mal ganz exklusiv eklig: Schmadderschokoladenhände von Kollegins (leider nicht JulieParadises) Weihnachtsplätzchen an PC-Tastatur und Mouse und Krümel auf dem Mouspad UND keine Zeit für die Reinigung!

2007-12-04

Servicewüste Deutschland

Ich vermisse sie! Ja, wirklich. Heute z. B. bin ich mit dem Lieblinskollegen in der Mittagspause mal eben schnell shoppen gegangen. Ein Mantel für mich sollte es werden. Schon bei der Frage nach dem Standort der Wintermäntel im riesigen Geschäft hätte ich es ahnen können. Die Verkäuferin guckte mich freundlich an und antwortete in einer Service orientierten, total Berlin untypischen Gute-Laune-Stimme, dass die sich gesuchten Objekte in Etage 3 befänden. Dort angekommen und von einer Auswahl von Stangenmänteln erschlagen, frug ich die nächstbeste Einzelhandelskauffrau für Damenoberbekleidung nach einem gewissen Stück. Die Dame zeigte in eine Richtung und gab damit vermutlich der für den dortigen Bereich tätigen Kollegin Zeichen, dass wieder ein Opfer gefunden sei. Die Kollegin stürmte sofort auf mich zu, schaute an mir herab und schätzte meine Konfektionsgröße (richtig) ab und hatte flugs 3 Modelle im Arm. Der Kollege wurde abgestellt, meine mickrige Jacke, Tasche, Schal zu halten und guckte. Der 1. Mantel sah ziemlich gut aus, ich fühlte mich wohl. Dann spürte ich auf einmal Hände kurz über meinem Po. Ein Blick zum Kollegen verriet mir, dass auch er irritiert war. Die Dame zog ein bisschen an mir rum und mit den Worten "Das ist wohl nicht Ihr Schnitt" hatte ich auch gleich ein neues Model am Körper. Am Hals wurde mir rumgepfriemelt. Es kratzte. "Ja, das ist schon besser", hörte ich. "Dreh dich mal" stimmte nun auch Lieblingskollege ein. Er war angefixt. "Na ja, am Hals das sieht ja nicht so gut aus." Schwupps, gab es einen neuen Mantel - und noch eine 2. Kollegin, die mir sogleich auch über'm Hintern rumzuppelte. "Der hat ja für Ihre Beine eine schöne Länge." "Ja, aber der Kragen ist hässlich." "Hm, na wenn Sie meinen. Da kann man auch nichts machen." Ich zog das gute Stück aus und ging und war verstört. Ich will mich wieder selbst bedienen und mich nicht von Fremden begrapschen lassen. Oder gibt man neuerdings alles an Würde auf, sobald man einen Laden betritt?

2007-12-01

Jippieeijej

Nach dem 1. Streik seit Firmengründung vor 104 Jahren, mehreren Protestaktionen und sehr konstruktiven Betriebsversammlungen hat der Vorstand nun endlich ein Einsehen und verhandelt wieder mit ver.di. Sehr schön.

2007-11-30

Freisprecheinrichtungen...

... sind ja eigentlich dazu da, dass man die Hände frei hat beim Telefonieren, damit man zum Beispiel Auto fahren kann oder vielleicht gerade in Ruhe einkaufen kann. Umso eigenartiger finde ich die seltsame Angewohnheit vieler Damen, dieses Stück des Kabels in dem die sog. Freisprecheinrichtung integriert ist, mit einer Hand vor ihren Mund halten und dort rein sprechen. Meistens wird dann mit der anderen Hand ein Hörer am Ohr festgehalten. Nun, zugegebenermaßen, es sieht ja schon seltsam aus, wenn Leute, anderenfalls mit gesenktem Kopf durch die Straßen laufen und mit ihrem Schal sprechen ABER kann man nicht einfach das Mobiltelefon in die Hand zum sprechen nehmen?

2007-11-23

Stellenausschreibung

Wer hat Lust, mit mir 40 h/Woche zusammenzuarbeiten?

Familienzusammenführung

Oh, was bin ich doch aufgeregt. Morgen ist es soweit. Da werden Freundins Eltern Mutter kennen lernen. Das ist ja so ein gewaltiger Schritt in unserer Beziehung. Das ist ja schon fast wie heiraten.
Mit den Worten: "Das scheint ja was Ernsteres zwischen euch zu sein, dann wollen wir jetzt auch mal deine Mutter kennen lernen" verabschiedeten sich "Schwiegermama und Schwiegerpapa" das letzte Mal. Nun ist es arrangiert. Heieiei. Freundin backt morgen leckeren Kuchen und ich werde die Eltern dann mit den Notebooks spielen, Digicaminfos austauschen und Elektronikkrams bequatschen lassen. Die werden sich schon beschäftigen können. Während wir Großen Kaffee trinken. Ach, das wird schön.

2007-11-22

Mantra 2

Die Zeit wird kommen, da die Sonne scheint so ich zur Arbeit schreite und zurück.

2007-11-18

Sehr geehrte Frau Schtoeffie,

wir freuen uns, Ihnen mitteilen zu können, dass Sie auf Grund Ihrer Bewerbung auf die Stellenausschreibung mit Wirkung vom 1. Dezember 2007 versetzt werden.

Für das neue Aufgabengebiet wünschen wir Ihnen viel Erfolg und gutes Gelingen.

Mit freundlichen Grüßen

Personalabteilung


Vielen Dank, liebe Personalabteilung.

2007-11-13

Cool, wa?

Wenn die letzten Sonnenstrahlen hintern den Dächern der Stadt versinken, die Studis ihren Weg ins Seminar, Café, nach Hause, zum Nebenjob gehen und ich mich gerade mit einem total guten Gefühl in den Feierabend verabschiedet habe, dann sind das die Momente in denen unglaublich coole Musik nicht fehlen darf. Also Handy angestöpselt, In-Earphones in die Ohren und Play drücken. Und dieses Gefühl, mit dem man dann unglaublich gut gelaunt, umherzieht, sich von diesem grandiosen Soundtrack von „Shaft“ berieseln lässt, im Rhythmus seinen Weg bahnt. Herrlich. Sich vorstellt so cool zu sein wie „Shaft“.

Und ganz schnell ist es auch schon wieder aus mit der Coolness. Man sollte es tunlichst vermeiden ganz unvermittelt lautstark „Shaft“ mitzukrähen - und nichts anderes.

2007-11-11

Weinkennerin

Freundin ist ja verdammt süß (auch wenn sie es vehement verneint): Nachdem sie mal vom leckeren Rotwein, den ich mit einem Hauch von Brom- und Heidelbeergeschmack anpries, probierte, reagierte sie mit verzerrtem Gesicht und folgender Äußerung: "Du meinst wohl, der schmeckt eher nach Kleber mit einem Hauch von Süßholz!"

Süß die Kleine.

2007-11-09

Eigene Weisheit

Lieber die Maus vor der Tür
als 'ne kackende Taube auf'm Dach!

Ersonnen heute früh auf dem Weg zur Arbeit

2007-11-06

Mantra

Mir ist warm!
Ich bin nicht müde!
Ich bin total gut drauf!
Ich bin nicht gestresst!
Die Arbeit ist eine Herausforderung - keine Last!
Es ist immer noch Herbst - nicht Winter!

2007-11-02

Kleinanzeige


An liebevolle/n Halter/-in zum Preis von 100,- EUR abzugeben, da wir uns vergrößerten:

Kühl-/Gefrierkombi: EEK A von Candy, 142x54x55; Gefrierfach oben ca. 40 l; Kühlteil ca. 182 l; 2,5 Jahre gehegt und gepflegt und nun wieder quasi wie neu.

Wer möchte? Alle Selbstabholer/-innen dürfen sich schnellstmöglich (!) gerne unter schtoeffie@web.de melden.

Vielen Dank.

2007-11-01

Ich fürchte, ich werde alt!!!

Oder wie sollte ich es sonst nennen, wenn ich denke, dass ich vor kurzem etwas kaufte, es aber nun nicht mehr finde (gestern Abend suchte ich verzweifelt mein neues Kontaktlinsenreinigungszeugs)? Heute suchte ich schon in allen Schubladen und auch darunter im Korpus einen Backpinsel. Wo ist der hin? Was soll das? Wer bestiehlt mich hier? Wenigstens geht es mir nicht allein so: Freundin war sich mit dem Linsenkram ebenso sicher wie ich. Na ja, wir wollen ja sowieso gemeinsam alt werden. Warum nicht jetzt schon damit anfangen?

2007-10-30

Meine anonyme Großstadt

Es war schon irgendwie immer klar, dass ich nach der Schule in das große Berlin ziehe. Sozusagen der Masterplan für mich damals. Die Großstadt, weg aus dem Kaff, in dem jeder jeden kennt - auch wenn es nur über 2 oder 3 Ecken ist. Etwas mehr als 7 Jahre ist das nun her. Ich habe diesen Schritt nie bereut und bin auch nach wie vor verliebt in diese Stadt, nenne sie meine Heimat. Dieses große Ungetüm Berlin war mir nie unheimlich. Wir kannten uns ja schon mein Leben lang. Die lieben Omas leben hier, die Kuhsine war da, Cousin, Tante, Onkel. Später auch Vater, noch viel später Schwester. "Du hast jetzt eine Wohnung in der Nähe deiner Schwester" sagte Mutter, als ich aus den letzten Sommerferien zurück kam. Riesig war die Freude. 3 Wochen später saß ich abends im Prenzlauer Berg allein. Schwester war im Urlaub. Am Abend zuvor haben noch ein letztes Mal die Freunde vorbei geschaut, die letzten Zigaretten wurden im "Kinderzimmer" geraucht und ein Bisschen getrunken. Das war ein schöner Abend.

An Berlin fiel mir bald auf, dass die Stadt gar nicht so groß ist, wie alle denken. Ständig habe ich die selben Leute getroffen. Am 1. Tag in der Uni mit über 40000 Studierenden traf ich ausgerechnet auf 2 Leute, mit denen ich zusammen im Kaff Theater spielte. Das war auch gleich die erste Partyeinladung. Es folgten viele Einladungen mehr. Dort traf man auf andere Leute, die sich dann später auch in der Uni wiederfanden und in den Cafés als Dauergast saßen oder die gleichen Seminare oder Sprachkurse besuchten, zufällig im gleichen Callcenter jobbten oder auch dieselbe Straßenbahn nahmen, hinaus aus einem Bezirk, der uns beiden fremd war, aus verschiedenen Richtungen kommend.
3 Jahre später folgte ein Umzug aus Prenzlauer Berg hinein in den "Wedding, die Perle unter den Berliner Bezirken" (H. E.). Hier lebe ich immernoch. Mittlerweile mit Freundin zusammen. Nebenan wohnte früher eine Kollegin der Schwester. Die zogen dann ins ferne Bayern. Seit etwas über einem Jahr wohnen Schwester samt Freund in dieser Nachbarswohnung. Unter uns leben immernoch eine von Schwesters Kolleginnen und deren Freund. Er war der Ausbildungsleiter von Miss Sophies Ex-Mitbewohnerin. Eine Etage darunter wohnt das seit neuestem verpartnerte schwule Paar. Wir laden uns alle gerne in unregelmäßigen Abständen zueinander zum Schwatz und Essen und was dazu gehört ein. Wir verleihen auch gerne Dinge aneinander. Wir wissen ja auch, wo sie wieder zu holen sind. Zu Silvester stoßen wir gerne gemeinsam an. Man kann uns auch mal im Hausflur quatschen hören. Ebenfalls ein Plausch mit dem BlockHauswart über Abfallentsorgung, Haustiere oder Fidel Castro kann mitunter schon mal an der Tagesordnung sein.
An der Straßenecke ist der nächste Bäcker. Am Wochenende kaufen wir dort unsere Schrippen und die Verkäuferinnen sind ganz irritiert, wenn die Bestellung mal etwas anders ausfällt als gewöhnlich. Trifft man die Bäckereifachverkäuferin, deren Mann oder auch die Kassiererin, aus der nahe gelegenen Kaufhalle, auf der Straße, wird sofort ein freundliches "Hallo" ausgetauscht. Auch der Italiener um die Ecke freut sich jedes Mal, wenn wir das Lokal betreten. Er kennt mittlerweile auch unsere abschließenden Getränkewünsche nach einem sehr guten opulenten Mahl.

Vor etwas über 7 Jahren kam ich in die große, weite, anonyme Großstadt um jetzt doch wieder wie in meinem Heimatkaff in meinem Kiez zu leben. Nur besser.

Hach schnief schnüff


Kleine Miezekatze. 2 Jahre ist es nun her, da musste ich dich loslassen. Manchmal fehlst du mir noch.

yummie



Das waren 2 Tage harte Arbeit. Puh bin ich jetzt satt...

2007-10-29

In die Ferne sehen...

Von diesem Schock halbwegs erholt, kann ich nun auch das Stöckchen von der Paradiesin auffangen und werde es offenherzig und bereitwillig beantworten:

1) Schaust du regelmäßig TV Serien?

Von Regelmäßigkeit kann keine Rede sein. Gerne in unregelmäßigen Abständen auf DVD die ein oder andere Doktorenserie, wie Emergency Room oder Grey's Anatomie oder L-Word (dabei fällt mir ein: Miss Sophie, du hast doch da noch 2 Staffeln ER). Und auch Sonntags mal abends einen Tatort mit UFo.

2) Was macht für dich eine gute Fernsehserie aus?

Ein nicht enden wollender Spannungsbogen, würde ich sagen, das Sich-aufregen über verschiedene Protagonisten und Antagonisten insbesondre, vielleicht auch (durchaus auch schwarzer) Humor, gute Dialoge. Manchmal die totale Realitätsferne (wie gerne erinnere ich mich an Futurama), manchmal die absolute Realitätsnähe (oder auch Die Simpsons). Über manches kann man sich auch in guten und in schlechten Zeiten (bäh, ich geh mir jetzt den Mund auswaschen) austauschen (Hast, du dieses und jenes gesehen?)

3) Gibt es eine Serie, für die du alles stehen und liegen lässt?

Ein ganz klares nein. Das wären eher dann verschiedene Schauspieler/-innen, denen ich dann nicht widerstehen könnte ;-) Wobei eine Zeit lang habe ich bei mir immer mittwochs ein tolles ER-Staffel-Event-gucken gemacht mit ein paar Freunden. Das war sehr amüsant. Ein richtiges Happening gar.
Aber was ist schon wichtiger als das Echte Leben? (Meine Güte bin ich heute wieder pathetisch!)

4) Und welche geht überhaupt nicht?

Es interessiert mich einfach nicht so viel. Diese ganzen Reality-Soaps finde ich ziemlich arm. Aber auch dafür gibt's ja wohl eine große Zielgruppe. Früher schaute ich auch immer mal die Lindenstraße - tatsächlich. Und auch ganz früher Beverly Hills 90210. Würde ich heute nicht mehr tun.

5) Kaufst du Serienstaffeln auf DVD oder Video?

Auf DVD. Die ein oder andere. Serien, wie L-Word oder ER, die mich fesseln, dürfen gerne gekauft werden, aber da halte ich es ähnlich wie die Paradiesjulie, die auch auf Preisnachlässe wartet. So geduldig bin ich dann doch. Und wenn ich dann sehe, dass die Es war einmal ... der Mensch/...das Leben-Reihen (je 6 DVDs) 89 bzw. 99 EUR kosten sollen im absoluten Schnäppchenknüllerangebotssuperpreis, vergeht mir der Kauf aber dann doch.

So und jetzt hab ich genug am Stöckchen genagt und werde es darum an die Freundin weitergeben und der Steuermann darf auch seinen Serien-Sömpf dazu geben.

2007-10-23

Erkenntnis des Tages

Ich muss jetzt noch viel länger arbeiten als ich überhaupt schon Lebenjahre auf dem Buckel hab.

Tiefes Entsetzen durchzuckt mich!

2007-10-21

Schon wieder...

möchte ich beruflich ein wenig weiter kommen. Die letzte Entscheidung ist zwar noch immer nicht gefällt (ja, es sollte bereits im Februar dieses Jahres feststehen!!!), aber das hält mich nicht davon ab, meine Fühler mal wieder auszustrecken und ein paar liebe Worte in ein .doc zu tippen, auf schönem Papier auszudrucken und die Rückseite eines Foto mit einem Poster-Strip zu versehen. Das Ganze wird in einen Umschlag gesteckt und morgen abgegeben.
Man möge mir bitte die Daumen drücken. Vielen Dank.
Herzlichst, die Bewerberin.

2007-10-17

Stell dir vor...

... es ist Web 2.0 und keiner geht hin! Was ist das dann Web 2.1, 3.0?

Wie ich neuerdings öfter zu lesen bekam, denken manche Bloggerinnen und Blogger ans Aufhören... angefangen mit Blogscout vor gar nicht allzu langer Zeit. Die Paradiesin tut es auch (vorerst)und auch hier und da kamen ein paar Kommentare, die vermuten liessen, dass der ein oder andere Blogdorfbewohner das Schreiben (zumindest für eine Weile) eingestellt hat. Auch unlängst ereilte mich folgende Botschaft:

"[...] Ich wollte da einfach so reinschmieren was mir in den Sinn kam. Die ersten Blogs sind wahrscheinlich aus diesem Grund auch viel besser. Da hatte ich noch Spaß weil es um nichts ging als das Zusammenschrauben von Worten in meinem Kopf. [...]
Ich glaube ich muss es wirklich lassen. Die Lust ist schon seit ein paar Monaten komplett weg. Ich sehe auch nicht mehr durch die Blogbrille. Das ging früher so einfach: Sache gesehen und im Kopf schon den Blog dazu geschrieben."

Was ist los in Klein Bloggersdorf?! Wo ist die ganz Web 2.0-Euphorie (Euforie?) abgeblieben?

2007-10-15

Liebe ist...

... wenn ich meine Zahnbürste für die unbedingt notwendige Reinigung von Freundins Computer opfere

-

und eine schwarze Bluse erhalte: formerly known as the white blouse with black stripes (fkatwbwbs)


Nachtrag: Der Aufwand hat sich gelohnt: Der PC läuft wieder problemlos ohne einfach stehen zu bleiben. Da hat mich mein Gespür mal wieder nicht getäuscht und ich klopfe mir auf die Schulter.
Andere Leute hätten Ihren PC jetzt weggeworfen oder einen teuren Techniker kommen lassen. Nicht so ich: SUPER-Schtoeffie!!!!

In Erinnerungen schwelgen

Salade rocamadour (Gemischter Salat mit geräucherter Entenbrust, frischem Aprikosen und überbackenem Ziegenkäse auf Baguette) maxi : 8,90 € mini : 6,50 €

Mousse au chocolat (Edelbitterschokoladenmousse mit Kakaokernsplittern) 3,90 €


yummie

2007-10-12

Wochenende

Und ich werde es der Paradiesin gleich tun und mal eben an die Ostsee fahren. Allerdings werde ich nicht wild umherknipsen und mich auch nicht erniedrigen lassen, so etwas zu tun - wobei eine gewisse Genugtuung beim Löschen der Fotos hinterher ja schon verlockend klingt. Stativ und Kamera sind in der Tasche. Schlafsack für mich und Isomatte für den Lieblings-Ex-Azubi auch. Für die Verpflegung während der Fahrt ist ebenfalls gesorgt (ein paar Kolatschen vom Markt, für die Gastgeberin ein paar Pflaumenschnäppschen und eine gut gefüllte Wasserflasche für mich. Das alles zur Erheiterung unseres Fahrers.)Der Rest wird sich in Kühlungsborn finden. Hoffentlich.

2007-10-09

Gestern im Bus

... habe ich eine kleine, total repräsentative Studie erstellt. Hier das Ergebnis:
75 Prozent aller jugendlichen Asiaten (genauere Herkunft ist mangels Fragebogen an dieser Stelle auch egal) besitzen ein Handy und benutzen es um untereinander zu kommunizieren, obwohl sie nebeneinander stehen. Die restlichen 25 % gucken dumm aus der Wäsche aus dem Fenster und hatten niemanden zum Kommunizieren.

2007-10-03

Und was hast du mitgebracht?

Wurde ich jetzt schon öfter gefragt. Nun ja, was habe ich von meiner Reise in die Welt des elitären Gehabe mitgebracht, habe ich mich daraufhin auch gefragt. Hm. Mir fiel nicht viel ein außer: Die wiederentdeckte Liebe zur Sprache (es kommt mir auch sehr zu passe, dass Freundin jetzt auch Französisch lernt und ich ihr Nachhilfe geben kann), den Wunsch dorthin zurückzukehren, den Versuch ein bisschen des "Laissez-faire" mitzunehmen, die Liebe zur guten Berliner Luft und zu sauberen Toiletten ... und KÄSE.
Ich hab so leckeren Käse mitgebracht. Mmmh, ist der gut. Von außen schmilzt er leicht an und von innen ist er noch fest. Der Geschmack so lieblich und mild und dennoch würzig und herzhaft. Die Geschmacksknospen werden eine nach der anderen wohlig bedient und man kann von diesem zarten Schmelz kaum genug bekommen... Mmmmhhh.

2007-09-27

Streik?

Kaum aus dem Urlaub gekommen, überrannte mich die Nachricht bei der Arbeit: Ver.di hat einem Streik zugestimmt. Das erste Mal nach Gründung des Unternehmens vor 104 Jahren. Heute gab es nach langer Betriebsversammlung einen kleinen Demonstrationszug und morgen gehts richtig los. Was soll ich sagen: Bei mir greift die Angstpolitik, die die Geschäftsleitung und der Vorstand betreibt. Ich kann mich - mangels Gewerkschaftszugehörigkeit - auch nicht solidarisieren und habe eben die Befürchtung, meiner "Entfristung" zu entgehen. Auch wenn das von offizieller Seite nicht passieren kann/darf/soll.
Ich bin sehr, sehr dankbar für die Leute, die eben auch für mich, ihre Arbeit niederlegen. Moralisch bin ich bei ihnen. Aber ich bin gefangen. Ich werde in einen internen/inneren Protest treten: Das Telefon...

2007-09-23

Wieder zurück... aus einer schwarz-weißen Welt


Bon! Très très bon! J'aime Paris. La vie maniere. Le vin rouge, la cuisine... je vais revenir. Bien sûr!
hach... es war so schön da. Ein etwas ausführlicherer Reisebericht folgt später, ich muss erstmal aus den viel zu vielen Fotos aussortieren, meine Gedanken ordnen, Wäsche waschen, meinen Geburtstag zu Ende feiern...

2007-09-07

Freiheit, Gleichheit, Brüderlichkeit

Schwesterlichkeit natürlich auch. Und ein notwendiger Sprachkurs. Auch ganz viele Sehenswürdigkeiten. Und eine wundervolle, schöne Stadt.

PARIS ich komme!

2007-09-06

Die Pharmaindustrie ist schuld

Momentan höre ich ja ständig und überall "Leute, esst mehr Obst", "Leute esst Gemüse", "Als Zwischemahlzeit empfehlen wir Obst oder Gemüse." Das erinnert mich irgendwie an die Zeiten, als der Staat Eier zuhauf produzierte, es mit "Leute, esst ein Ei mehr" vertuschen wollte und vorgab, dass es gesund sei auch mal täglich 2 Eier zu verkonsumieren. Wurden Eier allerdings knapp, war es unglaublich verpönt auch nur ein 1 in einem Monat zu essen und man brachte sich quasi selbst um.
Ist die "Esst mehr Obst und Gemüse" jetzt vielleicht auch wieder so eine Kampagne vom Staat bzw. der Lebensmittelindustrie oder auch sogar der Krankenkassen um von teuren Broten, Butter, Eiern, Milch usw. abzulenken und um vielleicht später sagen zu können: "Deutschland hat der Fettleibigkeit den Kampf angesagt" oder auch "Satt wurden wir immer" oder auch um vielleicht internationale Wirtschaftskreisläufe zu animieren und die Sojabohnenpreise in den Himmel hoch zu treiben oder auch um vielleicht die Umweltverschmutzung durch Flugmangos zu rechtfertigen oder auch weil vielleicht ein unglaublich geheimes Handelsabkommen mit Kuba und Asien abgeschlossen wurde, die Deutschland ein Exklusivzugriffsrecht auf gesundes Zeugs erlauben und somit Deutschland am internationalen Markt ein Obst-/Gemüsemonopol rechtfertigen kann, oder ist es vielleicht auch, weil....

2007-08-31

Stöckchen aus der Schublade


Ich habe gerade meine private Dienstschublade geöffnet und bin neugierig und möchte wissen, wie sehen denn die Schubfachinhalte in Blogsdorf so aus? Besonders neugierig bin ich auf Miss Sophies, Paradies-Julies und Taxmans quasi privat genutzte Dienstauzüge. Und mich interessiert natürlich auch noch Freundins Fach bei der Arbeit.
Ich fange bei mir an. Zu finden ist da eigentlich immer irgendeine Süßigkeit vom letzten Süßigkeitenfest (also Ostern, Weihnachten, Geburtstag oder oder oder), dann meine Stullenbox (gut gefüllt mit Stulle, manchmal Joghurt, Äpfeln aus Brandenburg, sowie heute Pflaumen) und Becher, Tassen, Besteck, Plasteteller. Obst ist eigentlich auch immer dabei. Und dann noch Sachen, auf die ich meistens kurz vor der Mittagspause Appetit habe, die dann kaufe und dann doch noch etwas stehen lasse (Wie hier dieser Joghurtdrink und die Buttermilch). Aber es wird nichts schlecht. Kollegin beschwert sich seltsamerweise, dass ich ja immer nur am Essen sei. Warum bloß?

Das es das noch gibt


Wie ich ja schon schrieb, hatte Schwiegermutter die Originalschultüte von Freundin aus dem Jahre 1983 mitgebracht. Das Jahr, in dem Freundin in die 1. Klasse kam. Ich kann mich nicht mehr erinnern, was aus meiner Schultüte geworden ist. Ich kann mich aber daran erinnern, dass Schwester auch eine Kleine bekam als ich eingeschult wurde. Ich verstand das überhaupt nicht. Sie hatte doch selbst auch schon eine große bekommen zu ihrer eigenen Einschulung! Ich war wirklich erbost damals. Wo war meine 2. Schultüte, gefüllt mit all dem leckeren Zuckerzeugs? Ich will auch eine Geschwistertüte!!!!

2007-08-30

Hunger macht durstig...

Wie gemein. Die Kollegin aus Abteilung D bringt leckeren selbstgemachten Kuchen mit und gibt mir sogar ein Stück ab. Und jetzt steht dieser Kuchen hier neben mir, duftet unglaublich gut und ich muss ihn mangels Zeit verschmähen... Aber Kollegin und ich sind gleich dran mit der monatlichen Kühlschrankreinigung. Danach werde ich mich mit dem Kuchen belohnen. Yummie.

2007-08-29

Mitunter autistisch...

...bin ich. Denke ich zumindest ab und zu mal. Also eben gerade auch wieder als eine Kollegin mit den Worten "Wollen Sie mal fühlen?" mir zum Beweis ihre kalten Finger an den Nacken hielt. Mein "NEIN!" interessierte Sie herzlich wenig. Es schüttelt mich noch immer.
Selbst wenn Lieblingskollege und ich uns zufällig beim gemeinsamen Pausengang zu nah kommen, wird uns schon bei der kleinsten Berührung unbehaglich zumute. Und dass obwohl er doch von mir sehr geschätzt wird. Nun, ihm ergeht es ebenso. Nur wenige Menschen dürfen Hand anlegen und diese Kollegin gehört definitiv nicht dazu!

Hurra, du bist ein Schulkind...

Wie stolz kann ich eigentlich noch werden, wenn ich erst groß bin und mein eigenes Kind zur Schule schicke? Am Montag wurde Freundin eingeschult. Es hat vielleicht etwas lange gedauert, bis es zur Entscheidung, das Abi nachzuholen kam, aber für Bildung ist es nie zu spät, oder? Und darum: Stolz bin ich auf dich, meine Kleine. Mit Ihrer Original-Schultüte aus der 1. Klasse, von Schwiegermutter mitgebracht aus Freundins Heimat, stand sie Sonntag beim großen Einschulungsbrunch da und freute sich über Büchergutscheine und eine kleine Finanzspritze und über Kinder County, -Schoki und Milchschnitte.
Im Zuge Ihres ersten Unterrichtstages, an dem auch Biologie auf dem Stundenplan stand, erinnerte ich mich an meine ersten Biologiestunden in der Sek II. Es hieß, dass wir als langfristige Hausaufgabe ein Herbarium anlegen sollten mit ganz bestimmten spätsommerlichen und herbstlichen Blümchen. Abgabetermin muss Ende Oktober gewesen sein. Wie es die eben nicht geneigte Schülerin damals oft bei langfristigen Hausaufgaben tat, ging sie erst eine Woche vor dem Termin los um die besagten Blumen, die es nur noch in abgeblüht und braun und hässlich gab, fachmännisch zu pflücken. Und weil nicht alle auf der benachbarten Wiese zu finden waren, mussten auch noch andere Grünflächen aufgesucht werden. Dabei gingen also nun auch schon wieder 2 - 3 Tage ins Land und den Hobbys wollte auch noch nachgekommen werden. Heieiei. Es wurde knapp. 2 Tage blieben übrig, Gräser und Gedöns mit Mutters nach der Wende teuer aufgeschwatzten, wunderbar dicken, schweren Lexikothek zu pressen. Dann am Tag der Abgabe, morgens, die doch noch feuchten Blümis auf Papier kleben, dass ob der Restfeuchtigkeit wellig wurde, und beschriften. Es ist ziemlich schwierig, auf klammen Blättern zu schreiben. Somit konnte also die Mappe der Lehrerin ausgehändigt werden. Und weil mehrere Herbarien so aussahen wie meines, konnte es dem Vergleich durchaus standhalten und es gab immerhin noch 12 Punkte.

Ein Jahr später sprach mich eine Freundin, die eine andere Schule besuchte an, ob sie sich denn mein Herbarium mal ausleihen dürfte. Sie hat den Termin verpennt...

2007-08-27

Huch...

... Urlaub vorbei. Wie schade. Aber in 1,5 Wochen heißt es schon wieder: Sachen gepackt und ab die Stadt der Liebe, wenn auch nur mit dem Lieblingskollegen und nicht mit Freundin. Dafür packe ich ganz viel Liebe in den Koffer und bring ihr die dann mit.

2007-08-19

Bedienungsanleitung

Vor 3 Jahren oder so bekam ich einen Mp3-Player der Marke Panasonic zu Weihnachten geschenkt. Was war ich glücklich damit: Das Gerät hat nämlich ein eingebautes Radio und einen IC-Recorder, der Sprachmemos aufnehmen kann. Natürlich neben der einfachen Musikabspielfunktion. Nun gut, der IC-Recorder ist relativ unwichtig für mich. Und so richtig vielel Lieder passen da auch nicht drauf, da er ja nur eine Speicherkapazität von 256 MB hat. Für die Fahrt zur Arbeit oder nach Hause ist es aber genug. Und sollte es langweilig werden, gibts ja eben noch das integrierte Radio. Nun ja, jetzt nahm ich mir endlich mal die Bedienungsanleitung zur Hand und war zutiefst erschrocken:

"Falls Sie nach langem Gebrauch des Ohrhörers bzw. anderer Teile, die direkt auf Ihrer Haut liegen, unwohl fühlen, schalten Sie das Gerät aus. Bei weiterer Verwendung kann ein Ausschlag oder eine andere allergische Reaktion auftreten."
Und das nur, wenn mir bei mancher Musik komisch wird?

"Jede Wiedergabeliste kann bist zu 99 Titel enthalten."
Das wüsste ich aber.

"Empfohlen: Windows Media Player (Version 9.0 oder später)"
später heißt es weiter
"Die vom Windows Media Player geschützte Musik kann nicht wiedergegeben werden, selbst wenn sie heruntergeladen wird."
Ja und, was machen da unbedarfte Nutzerinnen und Nutzer, die sich da nicht mit auskennen? Wegschmeißen, umtauschen, ihre Kinder nerven?

Und was mich wirklich richtig schockiert hat:
"Seien Sie bitte vorsichtig, wenn Sie die Halskordel verwenden. Bei falschem Gebrauch besteht Erstickungsgefahr."
Dieser Spruch ist daneben nochmals auf Italienisch zu lesen. Was soll mir das sagen?

2007-08-17

Besuchsankündigung

Es gibt ja Leute, die flippen total aus, wenn sich Besuch ankündigt. Da müssen Bäder, Küche, Böden geschrubbt (und zwar mit einem aus meiner Erinnerung hervorgekramten Schrubber), die Betten sollen neu bezogen und am besten auch noch die Fenster geputzt werden. Der Kühlschrank soll mit Leckereien vollgestopft und die Getränkekiste mit herrlichen Erfrischungen gefüllt sein. Schlimm sowas. Ich kann sowas überhaupt gar nicht leiden. Und was soll ich sagen: Ich gehöre auch zu diesen Übergastgeberinnen. Darum bin ich anfang der Woche auch in Panik ausgebrochen als sich meine liebste Theaterfreundin aus der Heimat mit ihrer Griechischen Brieffreundin ankündigte. Ich musste flugs die Wohnung auf Vordermann bringen!
Auch bei Partys überlege ich immer: Genügt ein Kasten Bier oder doch lieber 2 oder 3? Wieviel Essen muss ich machen, damit auch ja niemand Hunger leiden muss und gar mit knurrendem Magen das Haus verlässt? Reicht es, 2 Liter O-Saft zu haben und was wird denn noch so getrunken? Wo stelle ich was hin? Das geht soweit, dass ich nach allen Vorbereitungen erstmal so geschafft bin, dass ich am Abend oder zu Zeiten des Besuchs so erledigt bin, dass mit mir nicht mehr groß was anzufangen ist.
Echt schlimm sowas.

2007-08-11

Sterben wie ein Rockstar

... das habe ich mir mal vor Jahren gewünscht. In meinen 'wilden Jahren'. Mit 30 dachte ich, würde ich nicht mehr unter den Lebenden weilen. Mittlerweile hat sich das radikal geändert. Ich genieße jede Minute, die ich habe und die ich mit Freundin verbringen darf. Das Leben ist doch schön. Kann es zumindest sein, wenn da nicht andere wären, die den Tod eines Rockstars stürbten.

Nach einer tollen Dosis einschläfernder Narkose und danach die Überdosis mitten ins Herz, das ist ein toller Tod, keine Schmerzen, einfach wegtreten. In einem gefühlten Alter von 92 ist es auch okay so, wenn der Körper einfach nicht mehr will. Das Haus nicht mehr behütet werden kann und Inkontinenz nicht mehr fern ist, pampelmusengroße Tumore und Geschwüre sich ihren Weg an die Oberfläche bahnen, es einfach nicht mehr geht. Unsere kleine Familie hat sich zusammengefunden und die Oma unterstützt als die 'Miezekatze' aka Shila, Schäferhündin von Oma, gestern ihren letzten Weg ging.

Mach's gut.

2007-08-07

Ich kann wieder sehen!

Verzeiht, Freunde, Kameraden, Leserinnen und Leser: Ich muss euch leider aus den Favoriten und Feedreader löschen. Es ist nur zu meinem Besten. Macht ohne mich weiter...

2007-08-06

Kühlschrank-Stöckchen

Ungefragt hebe ich mir jetzt hier einfach mal das Stöckchen von der Paradies-Frau auf und zeige, wie gesund ich mich ernähre. Na ja, Freundin natürlich auch. Nix mit Bloggerstereotypen und so.

Und weils so schön ist, gibt's jetzt direkt auch noch eine Aussenansicht.

2007-08-01

Verbot

Heute hat mir mein Arbeitgeber verboten in Blogs/Foren/Nachrichten zu schauen. Ich war viel produktiver. Seltsam.

Nachtrag zum Ost-West-Konflikt


Freundin erinnerte mich vorhin daran, dass wir das Schlange stehen ja tatsächlich schon in der Kinderkrippe lernen mussten. Damals hieß es darauf zu warten, aufs Töpfchen zu gehen. Na ja, hat sich ja nicht viel verändert.

2007-07-31

Sneak Preview war gestern oder "Nr. 5 lebt"

Und wie der Titel schon verspricht, habe ich gestern Freundin an die Hand genommen und wir sind zum Zoopalast geradelt um die Sneak Preview zu sehen. Den Zoopalast kenne ich als Multiplexkino mit mehreren kleineren oder größeren Sälen und relativ bequemen Sesseln. Der Kinosaal in den wir nun "hinein vergesetzt wurden - es war Nr. 5 - war so seltsam ausgeschildert "Kinosaal 5 oben ->"), dass erstmal alle Leute hineinlukten, auf ihre Kinokarten blickten, aufs Schild schauten, um dann wieder zurück in den Saal zu sehen. Dieser Raum hatte nämlich 2 Etagen: ein oben und ein Unten. Die Leute, die hätten unten sitzen müssen, hätten mir sehr, sehr leid getan. Da die Leinwand so hoch gehängt war, dass nur die oberen 10000 eine gute Sicht auf das Geschehen haben konnten. Aber dann auch nur die, die nicht in Reihe 1 der oberen Etage saßen, denn dann hätte man das schwere Eisengeländer vor der Nase gehabt.
Apropos Leinwand, die hatte nämlich eine Größe, wie Freundin und ich eine dieses Ausmaßes gerne in unserem Wohnzimmer haben wollten. Größer nicht. Und dann auch noch die Sitze. Die waren so klein, dass selbst meinem Größe 36-Hintern die Sitze zu klein und die Abstände zur Vorderreihe zu kurz waren. Der grüne Polyester- (schon wieder so ein doofer Ohrwurm, den ich über Wochen hinweg nicht loswerde: "Meine Schwester heißt Poly-Esther") bezug der Polstermöbel war an den Lehnen teilweise schon abgewetzt und der Boden war klebrig. Es gab keine Möglichkeit seine Einkäufe vom Knabberstand abzustellen. Und da ich gestern wie Maunamea an Hirnpaella litt, konnten wir also "Cocporn" und Eiskonfekt nicht aus den Händen geben.
Nur kurz noch was zum Film: Hätte ich dafür bezahlt, hätte ich mich maßlos geärgert. War zwar ganz nette, sehr, sehr seichte Weichspülunterhaltung, die immer schlechter wurde. Aber mit einem dufte spielenden Bela B. in einer Nebenrolle. Der hat dit wieder wett jemacht.

2007-07-30

Das ist doch mal eine Bestimmung!

So eine schöne Art zu gehen. Schatz, du weißt Bescheid!





You'll die from a Heart Attack during Sex.

Your a lover not a fighter but sadly, in the act of making love your heart will stop. But what a way to go.





'How will you die?' at QuizGalaxy.com

Hier gefunden

2007-07-25

8. Platz! Wie cool!!!

Beim Fritz Kneipenquiz-Finale den 8. Platz (Team: "Teilnahmezettel Klemmbrett") zu erreichen ist ja echt wahnsinnig toll. Ich bin echt verdammt stolz auf uns 5! Liebe Freundinnen und Kollegen, ham wa fein jemacht.

2007-07-23

Der Erinnerung 2. Teil

In der 3. Klasse schließlich angekommen, wurde in der 1. Schwimmstunde erstmal "gesichtet" wer schon was konnte und wer eben noch nicht. Die Schülerinnen und Schüler wurden in 4 Gruppen eingeteilt:
1. Gute Schwimmer
2. Na ja, ihr könnt es wohl schon so ein bisschen
3. Potenzial ist ja da
4. Meine Güte, könnt ihr denn gar nix?!
Ich schwamm auf Grund (Achtung Kalauer...!)meiner Vorbildung natürlich in Gruppe 1 mit. Wir hatten sehr verständnisvolle Lehrerinnen und Lehrer. Wenn etwas nicht auf Anhieb klappte, wurde alles erklärt und man hatte auch eine 2. Chance bekommen. Das war sehr schön. Bei mir gab es nämlich das Problem, dass es eigentlich bei mir nicht Kopfsprung sondern Kopf-Fall hieß. Ich ließ mich einfach irgendwie kopfüber ins Wasser fallen. Das endete nicht selten in einem Bauchklatscher. Bei einem dicken Kind, wie ich es war, klatschte es eben auch sehr. Trotz aller hilfreichen Tipps und Ratschläge wollte mein Körper bei der ganzen Aktion leider nie so, wie ich wollte. Ich dickes Kind sollte die Kontrolle über mich in der Luft behalten?! Pah! Und weiterhin klatschte ich auf das Wasser. Die Zeit (ja, wir schwammen auch auf Zeit in der 1. Gruppe), die ich beim Reinspringen verlor, machte ich allerdings durch schnelles Schwimmen wieder wett. Schwester zeigte mir, dass ich durch Kopf unter Wasser halten und nur zum Luft holen auftauchen viel schneller sein konnte. Und das war ich auch. Das kühle Wasser kühlte meine rote gereizte Haut angenehm. Gerne war ich zu dieser Zeit im Chlorbecken - lieber als in der Luft.
Ab der 11. Klasse gehörte Schwimmen als Kurs zum Fach Sport. Ich wählte es, denn damals war ich ja gut. Es schreckte mich nicht ab, dass Schwimmen in der 0 und 1. Stunde stattfinden sollte. Ich dachte mir, dass man ja danach schön wach sein würde. Aber dem war dann doch nicht so. Wir hatten einen Lehrer im 1. Halbjahr, der war zwar ziemlich nett. Er ließ uns aber immer wieder 100, 200, 800 und 1000 m schwimmen und auch soviele Bahnen ziehen, wie wir in einer halben Stunde schafften. Wenn wir fertig waren, durften wir "spielen". Wasserball oder unglaublich tolle Staffelläufe... Ich war erledigt hinterher. Und dann danach direkt Mathe.
In der 12. Klasse hatte ich nochmals ein halbes Jahr lang Schwimmunterricht. Diesmal mit einem anderen Lehrer. Der war im Prinzip auch nett. Allerdings führte er einen Menstruationskalender. Wenn es dann aus lauter Unlust hieß: "Herr Lehrer, ich kann heute nicht mitmachen, ich habe meine Tage." Schaute er in sein schlaues Büchlein und zählte nach. Wenn es zyklusmäßig überhaupt nicht sein konnte, hagelte es 0 Punkte. Auf diese Art wurde bei uns also nicht so oft gefaulenzt. Das schöne an beiden Lehrern war, dass sie beide am Ende des Halbjahres mit uns ins Wasser gesprungen sind und selbst beweisen mussten, dass sie das, womit sie uns quälten, auch selbst konnten. Ein schöner Anblick.

Erinnerungen...

Die Paradies-Julie hat Erinnerungen an eine längst vergangene Zeit geweckt. Damals waren wir noch eine 4-köpfige heile Familie: Mutter, Vater, Kind, Kind. Ich als Jüngste war gerade in den Sommerferien auf dem Weg in die 3. Klasse. Es wird "Schwimmen" auf dem Stundenplan stehen, das wussten wir schon. Damit ich nicht bei den Luschen im Kinderbecken abhängen musste, wollte mir die Familie den Weg ins "Große Becken" erleichtern und brachte mir nach Arbeit und Schule mit vereinten Kräften im "Faulen See" das Schwimmen bei. Als ich des Schwimmens noch nicht mächtig war saß ich, wenn Mutter losschwamm immer auf ihrem Rücken und sie nahm mich mit hinaus bis nach ganz weit vom Ufer entfernt. Mitunter ärgerte sie mich, indem sie einfach so, ohne Vorwarnung, ein kleines bisschen untertauchte. Erst schrie ich wie am Spieß aber dann war es furchtbar lustig und aufregend und ich giggelte. Mutter gefiel es wohl auch, sie hat mich oft so mitgenommen. Wenn Mutter und Vater alleine rausschwammen ließen sie Schwester und mich am Ufer zurück. Darüber waren wir aber auch nicht unglücklich und wir fühlten uns auch sehr sicher. Wir hatten ja uns uns diese tolle Luftmatratze mit einem Fenster drin. Es war spannend zu sehen, dass es unter Wasser auch eine Welt gab. Außerdem auch genügend andere Eltern da, die immer einen Blick auf die Kinder warfen. Wenn wir die LuMa nicht dabei hatten, gab es noch als Ersatz ein aufblasbares Krokodil in rot-braunm vielleicht auch orangem Blümchenmuster, das war nicht sehr schön, denn es drehte sich immer, wenn man versuchte drauf zu sitzen und man landete doch nur im Wasser. Es war also gänzlich ungeeignet zum Baden gehen. Allerdings konnte man sich gegenseitig prima ärgern. Denn wenn man es schaffte, endlich mal sicher drauf zu liegen, benötigte es nur eine kleine Welle oder einen leichten Schrecken um doch wieder ins Wasser zu fallen.
Als es nun ans Schwimmen ging, wurde ich abwechselnd auf Mutters und Vaters Armen getragen um mich über Wasser zu halten. Schwester machte es sich einfach und hielt mich nur am Rückenteil des Badeanzugs hoch. Den Rest musste ich alleine können. Wenn Schwester ihn nicht in Beschlag genommen hatte, bekam ich vom Schwimmreifen Unterstützung. Von Schwimmflügeln hielten meine Eltern nicht sehr viel. Ich auch nicht. Ich mochte damals auch schon keine Blusen oder Kleider mit Puffärmeln. Das ist bis heute geblieben. "Beweg dich wie ein Frosch!" sagten die Eltern immer wieder. "Du musst Beine und Arme gleichzeitig bewegen. Na, das klappt doch schon ganz gut". Als ich nach einigen Abenden die Bewegungen ziemlich gut auf die Reihe bekam, ließ Vater seine sicheren, starken Arme sinken und siehe da, hielt ich mich für ein, zwei, drei Schwimmzüge ganz allein über Wasser! Ich konnte schwimmen! Und ging unter. Aber da waren auch schon die sicheren Arme wieder, die mich auffingen und ermutigten nicht aufzugeben. Von Abend zu Abend wurde ich besser, bis ich die rettenden Arme gar nicht mehr benötigte. Leider war dann auch die Zeit auf Mutters Rücken vorüber. Der 1. Schritt in Richtung Selbstständigkeit und "Groß werden" war getan. Schade. Aber das war ein schöner Sommer.

2007-07-22

Dinge, die die Welt nicht braucht

Heute: ein Apfelteiler. Sehr, sehr praktisch. Schneidet einen Apfel beliebiger Größe in 8 gleichmäßige Stücke und entkernt ihn gleichzeitig. Schön und schnell und einfach.

Nachtrag zum dämlichen Angelausflug: Fischers Fritz fischt frische Fische

direktangeln

Hach Freundin und Maunamea, lang ist's her. Wann mal wieder?

2007-07-18

Da denke ich...

..."ach wie schön, hier jetzt kann ich meinen Reklamationen mal in Ruhe nachgehen, die Leute haben sich beruhigt", kommt schon wieder ein neuer Packen und mein Postfach droht aus allen Nähten zu platzen :-(.

2007-07-13

Ost-West-Konflikt

Freundin und ich leben ja in einer klassischen Ost-West-Beziehung. Sie kommt aus dem Zonenrandgebiet im Harz und ich aus dem lang gezogenen Mecklenburg mit seinen vielen Seen. Innerhalb unserer Beziehung merken wir mitunter, wie unterschiedlich wir auf Grund unserer Herkunft sind und dissen uns gegenseitig mit Stereotypen. Eine kürzliche Aussage der Freundin war: "Im Osten gehörte Schlange stehen doch zur Schulausbildung." Das sagte sie, als sich Leute ordentlich in Reih und Glied vor den Dixis aufstellten und ob der Warterei sogar noch Freundschaften schlossen.
Nun, in Folge meiner Magen-Darm-Insuffizienz versuchte ich mich in leichter Kost und kochte ein Hühnerfrikassee nach Art meiner Mutter. Das schmeckt immer ein bisschen süß-sauer. Sehr lecker, wie ich finde. Freundin allerdings mag es so gar nicht. Daraufhin war Freundins Kommentar: "Was uns das Maggie ist, ist euch wohl die Essigessenz, oder? Ihr kocht ja alles mit Essig und Zucker: Kartoffelsalat, Gurkensalat, sogar ein herzhaftes Hühnerfrikassee!" Ich gebe zu, Mutter kocht noch wie vor 20 Jahren, was den Gebrauch von Gewürzen usw. angeht. In ihrem Regal stehen Salz, Pfeffer und Paprika, ach ja, ein bisschen Chili-Pulver, dass ihr die lieben Kinder mal mitbrachten. Sie zieht auch einem alten Balsamico die Essigessenz vor. Mir bleibt als letzte rettende Antwort: "Ja, aber wir hatten doch früher auch nichts anderes..."

2007-07-11

Innereien sind schon was sonderbares

Von einem Virus in meinen Gedärmen wurde ich dahingerafft... Ich litt/leide an übelster Übelkeit und allem was dazu gehört. An verdorbenem Matjes oder leckerstem Softeis kann es nicht gelegen haben. Freundin geht es nämlich gut. Es war gar so schlimm am Sonntag, dass Mutter arge Bedenken hatte, mich im Zug fahren zu lassen (vermutlich hätten Freundin und ich einen ganzen Waggon für uns gehabt...) und somit die mütterliche Fürsorge durchkam und sie uns und sich kurzerhand ins Auto setzte und gen Heimat fuhr. Danke Mutti!

2007-07-06

Kurzer Sushi-Zwischenbericht

Beim heutigen Familien-Damen-Ausflug war Freundin die einzige, die eine riesige Forelle angelte. Herzlichen Glückwunsch.
Ich hingegen imitierte Mutter und schmiss die Rute ins Geäst oder in den halbfertigen Steg, wo sie sich unrettbar verhedderte. Also die Schnur mit Sbiro.
Letztendlich habe ich mich geopfert das Tier auszunehmen und verdiente mir ein großes Stück am saftigen Fisch. Lecker war's.

Morgen in aller Frühe aufstehen, Mutter zum Treffpunkt mit Lauffreund begleiten und dann langsam ins Ziel traben. Ich drücke die Daumen für eine gute Zeit und gutes Wetter. Für Sonntag ist Eis-Essen und Gartenplünderung geplant. Yummie.

2007-07-05

Ab nach Hause

Die Bahn rollt. Das nutzen Freundin und ich direkt aus und düsen für ein verlängertes Wochenende in meine Heimat um uns von Mutter betüdeln zu lassen. Zu dem Trip gehört auch ein Angelausflug bei dem wir ganz ladylike und wie es sich für einen Mutter-Tochter-Ausflug gehört Matjes oder was es sonst noch so gibt angeln wollen. Als 2. Programmpunkt ist das Rumjubilieren im Ziel des 5-Seen-Laufs geplant. Weil selbst laufe ich ja nicht mit. Also müssen Mutter und ihr Lauffreund die Laufschuhe schnüren und, nur damit Freundin und ich ein bisschen rumbrüllen können, eine Strecke von ca. 15 km absolvieren. Mal schauen, welche Platzierung nach unseren Anfeuerungen dabei rausspringengelaufen werden.
Nun werde ich mich in ca. 2 Stunden mit Freundin am Lehrter Bahnhof treffen und einen schönen Kurzurlaub genießen.

2007-07-03

Pubertäres Gehabe...

Schäff wunderte sich soeben sehr darüber, als ich beim Ortsnamen 'Sexau' in schallendes Gelächter ausbrach.

Sind alle Frauen multitaskingfähig?

Da bin ich gestern so umher geschlendert und dachte, dass sich diese hübschen Rosen bestimmt ganz toll machen würden, wenn sie sich in Freundins Augen spiegelten. Also den schönsten Strauß, der Freundins Augen am besten zum Blitzen bringt, ausgesucht, bezahlt und auf den Heimweg gemacht. Die schönen Blümchen sollen ja nicht verdursten und welken. Das wäre ja eine schöne Überraschung: "Freundin guck mal, ich hab dir verwelkte Blumen mitgebracht!" Da läge doch die Frage nah, ob ich sie denn auf'm Friedhof geklaut hätte, was ich natürlich niemals nicht tun würde. Auf den letzten Metern dachte ich bei mir, dass dieses olle, hässliche Papier, das da immer für einen Art gerechten Transport um Grünzeugs gewickelt wird, zu Hause ja nur wieder doof um Müll rumliegt. Warum soll ich also Müll mit nach Hause nehmen? Also begann ich dass Papier abzureißen abzuwickeln, was ganz schön schwierig ist, wenn da gefühlte 3 Meter Klebeband drum gewickelt sind. Während ich also mühevoll wickelte und riss und mich eben voll auf diese ach so lieblich anzuschauenden (und immer noch verpackten - unter dem Papier kam noch eine Lage Plastefolie) Rosen und auf das beigelegte Konservierungsmittel konzentrierte, achtete ich also nicht weiter auf meinen Weg oder gar auf entgegen kommende Leute oder Gegenstände. Es kam wie es kommen musste: Ich lief gegen einen dieser Hundepipi-doofeHöhehabenden-drecksverseuchten Poller. Mit einem kurzen Autsch ging ich unbeirrt weiter. Frau lässt sich ja nichts anmerken. Im Hausflur hüpfte ich erstmal in Ruhe nach Luft schnappend von einem Bein aufs andere. Diese Poller haben aber auch eine echt fiese Höhe! Nun ja, heute ist eine leichte Hautverfärbung sichtbar an einer Stelle, die der Öffentlichkeit nicht näher beschrieben wird und am Knie.
Und die Moral von der Geschicht: Freundin freut sich, ich tu's nicht - und meine Multitaskingfähigkeit ist nur bedingt einsetzbar.

2007-06-29

Es ist soweit

Jetzt tausche ich schon mit meinen Kolleginnen Kochrezepte aus!

2007-06-28

Schlechtes Charma

1. von einem dicken Vogel während der Fahrt auf die Hand geschissen worden
2. Uhr auf Arbeit stehen geblieben
3. Software funktioniert nicht wie sie soll
4. Digicam springt nicht mehr an, gibt nur so ein seltsames Knattern von sich, wenn man auf den Power-Knopf drückt
5. absoluter Unsympath wird mir sympathisch.

Wie soll das noch weiter gehen heute?

Rätsel-Rezept

Nachdem Schwester neulich sagte, ich würde ja ganz häuslich werden, möchte ich heute mal ein unglaublich leckeres Rezept posten. Dieses Rezept habe ich von meiner Omma und ich habe es auch schon nachgekocht und es ist wirklich verdammt lecker. Ommas verstehen oft eben, wie man seine Gäste glücklich macht.... Nun los:

Zutaten: 200 g Zartbitter-Schokolade, 2 EL Orangenlikör oder -Saft, 1 TL Instant-Kaffeepulver (Cappuccino tut's auch), 3 Eier, 1/4 l süße Sahne

Eier trennen. Eischnee und Sahne getrennt steif schlagen und in den Kühlschrank stellen.
Schokolade in Stücke zusammen mit dem Likör (Saft) und Kaffeepulver im Wasserbad schmelzen und evtl. warm halten NICHT heiß.
Eigelbe quirlen bis sie hellgelb sind und esslöffelweise die warme Schokolade unterrühren (andersrum geht's auch: Eigelb esslöffelweise unter Schokolade rühren)
Eischnee und Sahne mit dem Schneebesen vorsichtig unterziehen. Mindestens 2 Stunden kühlen.

WICHTIG: Nur frische Eier verwenden, die noch nicht gekühlt werden müssen.

Am Ende ein kleines Sahnhäubchen macht sich auch sehr adrett da drauf.

Ach ja, hier das Rätsel: Wie heißt das, wenn es fertig ist?

2007-06-27

Guten Morgen

Wie niedlich, da läuft doch ein kleiner süßer Hoppelhase ein paar Meter mit mir mit.
Weniger schön: Es ist so windig, dass mir das entgegen kommende Straßenreinigungsfahrzeug - mit "Wasserwerfer" ausgerichtet zur rechten Seite - das Wasser ins Gesicht spritzt...

2007-06-25

CSD-Parade oder schön ist...

...es nicht, wenn alternde, harte Lederkerle mit nacktem, schlabberndem Hintern und langstiliger Rose zu Marianne Rosenberg etc. tanzen.
Auch zu sehen, waren der typische lesbische Bürstenhaarschnitt und der androgyne Lesbenlook. Tlw. sehr interessant, was einige meinen, nett aussähe.

2007-06-21

Juchu, wieder mal ein spannender Test

Und heute habe ich es der Paradise-Julie mal nachgemacht und auch diesen Test zur Frage "Welcher Typ Hund bist du?" beantwortet. Hier das Ergebnis:

Kein Zweifel – Sie sind ein energiegeladener und treuer Chihuahua.Zu Ihnen passt der Spruch „klein aber oho!". Manchmal sind die besten und schönsten Dinge des Lebens eben klein. Denken Sie nur an Diamanten, Autoschlüssel oder Trüffel. Sie sind ehrlich und direkt. Sie sagen stets, was Sie denken, besonders, wenn es darum geht, die eigene Meinung zu vertreten. Ihre Art, sich für Dinge zu begeistern, hat allerdings auch ihre Nachteile. Von Zeit zu Zeit sind Sie launisch. Außerdem ist es für manche Leute nicht leicht, Ihnen immer alles recht zu machen. Haben Sie aber erst einmal mit jemandem angefreundet, ist es eine Freundschaft fürs Leben. Ihr Witz und Charme und Ihre unbedingte Loyalität machen Sie zu einem großartigen Gefährten. Wuff!

Verblüffend aber es stimmt!

Ach ja, der Test ist zu finden: hier

2007-06-20

Es ist ein Mädchen

Mutter ist bestimmt ganz dolle stolz auf mich, wenn ich ihr erzähle, dass ich gestern total fleißig und mit handwerklichem Geschick die Fugen unserer defekten Dielen mit Fugenmasse verklebt habe. Das Gerät (diese Silikonspritze und den Kleber) habe ich mir von einer ebenfalls handwerklich sehr geschickten Kollegin ausgeliehen. Was ich Mutter nicht erzählen werde: Um dieses Gerät sauber und ordentlich wieder abzugeben, habe ich es so schön geputzt, dass das Chrom wieder richtig schön glänzt...

2007-06-19

Ein kurzer Ausflug...

... nach Dahlem und viel zu overdressed war das heute. Da wird das wohl nix mit der Karriere im Filmgeschäft. Nächste Woche weiß ich mehr. Aber gut, was nicht sein soll...

2007-06-18

Willkommen...

du kleine Schildkröte mit einer Stimme wie ein Hahn, wenn er kräht, und von der Mutti liebevoll 'Pullerpüppi' genannt. Es ist mir eine Freude, dich kennen gelernt zu haben. Aber bitte hör' auf zu weinen, wenn ich dich im Arm halte. Das geht so nicht, du musst eigentlich vor Freude juchzen und halodrien. Das üben wir noch.

Und es wird bestimmt noch lustiger, wenn du dich mal so richtig artikulieren kannst nicht mehr so lautstark in die Windeln machst und uns im Biergarten blamierst. Na ja, immer noch besser als ein: "Mutti! Fertig! Abwischen!!!"

2007-06-15

Überraschung II

Heute früh vor der Tür: ein großer Korb voller Kirschen! wie lecker! Freundin, mach dich ans pulen, wir kochen Marmelade.

Überraschung I

Huch, da hab ich am Dienstag ein Vorstellungsgespräch. Also ab 11:00 Uhr die Daumen gedrückt.

2007-06-14

Neue Geschichte für ein 1. Mal

Die weißen Trommelstöckchen Käsebeine schnell noch enthaart, den Fahrradsattel von Lindenblütenklebekram befreit und das Fahrradschloss abgemacht, konnte es nun los gehen. Wie soll ich denn jetzt, ohne dass es für alle Beteiligten unangenehm wird, aufs Rad klettern? So, guckt jemand? Puh geschafft. Ein bisschen am Saum gezuppelt fahre ich langsam los. Ist ja zum Rad fahren eine seltsame Länge, total ungeeignet. Mist, der Typ da guckt aber komisch, der hört ja gar nicht mehr auf zu starren. Sieht man was? Muss ich mir jetzt die Hand vorhalten? "Was guckst'n so?!" Haha,er fühlt sich ertappt. Ich kann doch nicht die ganze Zeit mit vorgehaltener Hand fahren, da komm ich ja gar nicht vorwärts. Nee, das muss auch anders gehen. Hm, ich zuppel noch mehr. Ah, ja das Band ist eine gute Idee, das lass ich mal so baumeln. Hm, vielleicht geht's ja so. Oh nein, da vorne die Ampel! Könnte auch mal auf grün umschalten. Los jetzt, grün, grün, grün. Grün, ja grün sind alle meine Kleider (sumsidumm).Toll, jetzt auch noch so ein doofer Ohrwurm. Och nö, absteigen. So ein Schiet. Wenn ich beide Beine auf dem Boden habe, dann dürfte es okay sein. Ja, von hier oben sieht's gut aus. Weiter geht's. Och nö, schon wieder rot. Jetzt hab ich den Dreh raus. Na wenigstens jetzt hab ich grüne Welle. Nee, das ist echt 'ne ganz schön komische Länge. Ohohoho, jetzt geht's bergab. Doch wieder festhalten. Och nö, und wieder rot, na ja, langsam rollen lassen, wird schon gehen. Hm, die Frau schaut aber seltsam, die guckt so, wie ich immer gucke, wenn ich denke, 'ich will gar nicht alles sehen'. Ja, vielleicht doch mit Hand vor. Gleich ist die Tiefgarage erreicht noch schnell geklingtelt, huch, die Kamera, oh je, also wieder Hand vor. Puh, das Tor geht auf. Fast da. Och nö, jetzt sind gerade die anderen da vorne auf'm Weg zum Fahrstuhl. Wie steig ich denn jetzt ab, ohne mich komplett zum Idioten zu machen? Olles Herrenrad (eigentlich hab ich dich ja sehr lieb, bitte verzeih mir)! Ja, ganz schnell um die Ecke, wird schon klappen. Hihi, ich war erste. Ach je, jetzt hab ich ja auch noch so ein nass geschwitzten Hintern. Hm, ach, einfach die Tasche hinten getragen, wird's wohl funktionieren. Hui, endlich da. Was für eine Tortur, mit einem Kleid zur Arbeit zu fahren. Ich freue mich auf den Rükweg.

2007-06-13

Einige Männer sind die besseren Frauen

Nun ja, es ist soweit. Mit zunehmendem Alter merke ich, dass damit auch eine Geschmacksänderung und -Sensibilisierung einher geht. Soll heißen: Ich verwandle mich in ein Mädchen! Also so mit Kleidchen und so. Ja, ganz recht: Ich heiße Schtoeffie und trage Kleidchen und ich mag Spaghettiträgertops und überhaupt. Nur FlipFlops und Palletten kann ich noch nichts abgewinnen, auch tu ich mich mit unglaublich engen Röhrenjeans bzw. Stretchhosen sehr schwer. Die erinnern mich immer daran, dass ja Schwester bereits Ende der 80er Jahre damit quasi im Original umhergelaufen ist und das wiederum lässt mich daran denken, dass dass ja nun auch schon wieder 20 Jahre fast her sind und dass ruft in mir wieder den Gedanken wach, dass ich ja nun schon so alt bin, dass ich mich tatsächlich an das Geschehen von vor 20 Jahren auch noch erinnern kann!
Ich schweife ab. Es ist nämlich so, dass sich Lieblingskollege unglaublich gut in die Lage des Mädchenseins hineinversetzen kann. Als Beispiel: Wir waren in einer gemeinsam verbrachten Mittagspause zusammen in einem Schuhgeschäft. Ein Auszug aus unserem Dialog:
Ich: Ach, wie oll. Ich find hier überhaupt nichts. Das sind ja alles FlipFlops, Pallettenschuhe oder Flipflops mit Palletten. Die Herren der Schöpfung haben's da so einfach, da ist die Auswahl nicht so groß und es gibt immer ein paar schlichte, stilvolle schwarze Schuhe.
LK: Hm. Mir geht es in der Herrenabteilung immer so wie dir hier. Aber heute hätte ich, wenn ich ein Mädchen wär, schon ein paar Sachen ganz toll gefunden. Diese Paar hier ist doch unglaublich formschön.
Ich: Ja, aber leider sind meine Zehen für eine 38 zu lang.
LK: Vielleicht solltest du in einer anderen Filiale schauen?
Ich: Hm.

Als weiteres Beispiel möchte hier eine erst kürzlich stattgefundene E-Mail Korrespondenz widergeben:

I:ich habs gestern getan.
LK: Was gestern getan?
I: na du weißt schon...
LK: Schuhe.
I: auch…
LK: Kleid.
I: ja, auch.
LK: Was noch.
I: noch ein kleid. ich werde zum mädchen.
LK: Die holde weiblichkeit.

2007-06-12

Ieeehhh, 'ne Made

Da war ich Sonntag schön Kirschen pflücken bei der Omma. Schwester auf der Leiter, Freundin hielt die Leiter, ich pflückte unten ohne Leiter und Omma saß auf dem Stuhl und gab weise Ratschläge und guckte zu. Ich bot nun Kollegin an, von den Kirschen mitzuessen. "Sind da denn gar keine Maden drin?" frug sie, denn bei ihr im Garten die Kirschen wären oft 'verma(le)de(i)t'. "Nö, da sind keine drin." Dann schaute ich selbst nach und schmiss vor Schreck ganz mädchenhaft eine halbe Kirsche durchs Zimmer. Wo ich gestern noch, ohne nachzudenken und voller Genuss, Kirschen in mich reinschaufelte (vermutlich mit einer Made nach der anderen), kann ich jetzt nichts mehr aus der Schale essen und die Kirschen müssen wohl ein Schimmeldasein fristen... Danke, liebe Kollegin.

Und nein heißt ja

"Nun komm schon, du kleines schlüpfriges Scheißerchen. Du willst es doch auch. Ich krieg dich schon wieder nicht rein. Hör endlich auf rumzuzicken. Och menno, jetzt muss ich deinetwegen schon wieder heulen! Huch?! Wo bist du hin? Na warte, dich krieg ich."

Auszug aus meinem allmorgendlichen Ritual des Haftschaleneinsetzens (das geht jetzt schon so seit ca. einer Woche)

2007-06-08

Schön ist...

... wenn ich mir etwas zur Hand nehme, drauf schaue, ein bisschen in den Datenbanken wühle und es sich dann prompt erledigt.

2007-06-06

Nachtrag zum Nachtrag

+ ich trinke gerne mal ein Gläschen Eierlikör.

Nachtrag zur Vergesslichkeit

Mir ist soeben wieder eingefallen, was ich gestern vergessen hatte zum Thema Zellverfall:

+ in meinem Bekanntenkreis wurde das erste Kind geboren (Sei hiermit herzlich willkommen, kleiner Sonnenschein).

Wenn das mal nicht wirklich ein Beweis ist.

2007-06-05

Woran ich merke, ...

... dass ich ganz furchtbar alt werde bzw. hat der Verfall ja schon begonnen:

+ ich vergaß den Geburtstag der allerliebsten Lieblingskuhsine. Hilft wohl nur ein großer Eimer Asche über mein Haupt!
+ mir steht der Sinn nach Kaffee und Kuchen (fehlt nur noch die Kaffeefahrt)in einem ganz ordinären Kaffee und damit meine ich nicht einen dieser Coffeeshops, bei denen es einen Café togo gibt.
+ abends bin ich ganz schrecklich müde (Nein, nicht gegen 23 oder 0 Uhr; es beginnt meistens schon halb 10, dass ich ins Bett will! Und sobald ich 5 Minuten in diesem wohlig weichen Decken liege, fallen mir auch gleich dir Augen zu)
+ ich muss abends gar nicht mehr weggehen. (Es ist ja mal ganz schön, hier und da auf eine Party zu gehen, aber jedes Wochenende (wie früher) muss ich das nicht mehr haben. Ich fürchte, ganz akut wird es, wenn ich mich an einem Samstagabend für die nächst gelegene Kneipe, wie dem "Katerstübchen" oder "Seetank", hübsch mache. Oh wei. Aber soweit wird es hoffentlich nicht kommen. Und falls doch: Rettet mich, Freunde!)
+ ich mache mir unglaublich viele Gedanken über gesunde Ernährungsweise und Bioprodukte und regionale Bauern, die ich ja mit dem Kauf ihrer Erzeugnisse auf bestimmten Wochenmärkten unterstütze.
+ das lässt mich zu meinem nächsten Indiz für den Zellverfall kommen: Ich kaufe auf Wochenmärkten
+ ich vergleiche Preise und nehme auch Umwege in Kauf, die mir ermöglichen, Geld zu sparen.
+ ganz schlimm: ich trinke gerne mal ein alkoholfreies Bier.
+ und als absolut letztes und sicheres Zeichen für den Alterungsprozess: Mist, hab ich vergessen.

2007-05-31

Freundin...

... muss unbedingt was unglaublich wichtiges kaufen. In diesem Fall geht das nur bei Ebay. Freundin musste los zur Schule. Jetzt bin ich als Wachhund für die laufende Auktion abgestellt. Sehr anstrengend und Nerven aufreibend für eine, deren Art das sonst so gar nicht ist.

Hui. Ich kann nicht mehr. Nur noch 1:13...

Nachtrag: In den letzten 12 Sekunden wurde ich schändlichst überboten und Freundin hat mir glücklicherweise ein Maximum gesetzt. Ich weiß ja nicht, wie hoch ich mich bzw. Freundin sonst evtl. verschuldet hätte.

Einwurf

Wenn jemand sagt "Nichts gegen dich", meint dieser jemand die betreffende Person erst recht. So ist meine Ansicht. Aber nichts gegen dich.

Nachtrag: Genauso verhält es sich mit "Ist nicht persönlich gemeint".

Danke...

...liebe Kollegin. Das nächste Mal füllst du bitte Toilettenpapier nach!

2007-05-29

Die Zeiten ändern sich und ich mich mit

Vor ca. einem Jahr legte ich noch großen Wert auf ein "du" und "ich", "deins", "meins" usw. Ich habe nicht verstanden, wie jemand von "euch", "euer" usw. sprechen konnte, wo wir doch getrennt lebten und als Paar - im Gegensatz zu manch Anderem - keine Symbiose eingegangen sind. Schwester sprach damals beim sommerlichen Grillen z. B. von "eurer Salatschüssel". Da ich viel Wert auf meine Unabhängigkeit legte und dies auch immer noch tue, verbesserte ich sie sogleich und sagte, es sei Freundins, nicht unsere. Schließlich würden wir ja nicht zusammenleben. Schwester verstand nicht, warum ich darauf so erpicht war.
Nun, ein gutes Jahr später, war Freundins Verwandtschaft zu Besuch. Sie sprachen immer von Freundins Wohnung, Freundins tollen Dingen und dass Freundin gefragt werden müsse, ob etwas genommen werden dürfe. Vergaßen Sie mich dabei? Schließlich leben wir doch seit Dezember dort zusammen drin und ein großer gewisser Teil gehört auch mir und ist zu einem "unser" verschmolzen - na ja, gut, nicht alles. Irgendwie fühlte es sich jedenfalls doof an, ich kam mir so ausgeschlossen vor. Bei einigen Sachen lege ich zwar nach wie vor Wert auf ein "meins" und "deins", "du" und "ich" (z. B. bei Verabredungen, woher soll ich denn Freundins Termine kennen? Und woher soll sie meine wissen?). Aber wenn jemand fragt, gibt es mittlerweile tatsächlich auch ein "unser" und "wir" und das sage ich dann auch gern und von ganzem Herzen.

2007-05-24

Planlose Touri-Verplantheit und wer ist eigentlich Cicero?

Gestern kam Besuch. Freundins Verwandtschaft aus dem Zonenrandgebiet. Freundins Tante und jüngere Tochter wurden von mir in Empfang genommen. Die Freude war erstmal groß. Erstmal, denn das Chaos (wir ich es im Prinzip schon erwartete) startete alsbald. Freundins Tante hatte die Jacke mit Geld und Händi im Bus liegen lassen. Schön. Kind wurde maulig. Noch schöner. Anruf bei der BVG. Nach einer gewisschen Warteschleifenweile sprach ein BVG-Mann mit mir. Ich erläuterte die Situation und konnte sein Kopfschütteln hören (innerlich stimmte mein Kopf mit ein). Er rief kurze Zeit später zurück. Die Jacke ward gefunden und wenn ich mich beeilte, würde ich den Bus noch schaffen. Ich beeilte mich. Der Bus war weg. Wieder ein Anruf vom BVG-Mann. Ob es denn geklappt hätte wollte er wissen. Es hat nicht geklappt. Wieder konnte ich sein Kopfschütteln hören. Er erklärte uns, dass Fundsachen erstmal in der Cicero bis Ende der Woche gelagert würden und gab uns eine diffuse Wegbeschreibung. Mehr nicht. Was meinte dieser Mann mit Cicero? Den Politiker/Philosophen? Die Zeitschrift? Eine Straße? Ein Gebäude? Wieder ein Anruf, wieder der BVG-Mann. Der Bus würde dieselbe Route erneut fahren und käme dannundwann bei uns vorbei. Zur richtigen Zeit am richtigen Ort gewesen. Der falsche Busfahrer im richtigen Bus. Er hätte den Bus soeben übernommen. Der vorige Fahrer hat das Fundstück mit in die Cicero genommen. Da war es wieder: "Cicero" und vom Busfahrer wieder eine diffuse Wegbeschreibung. Ich traute mich endlich nachzufragen, da ich mit dieser Information reichlich wenig anfangen konnte. Er sagte: "Na, dit ist doch der Betriebshof vonna BVJe". Jetzt war ich schlauer. Freundins Tante und ich nahmen also mein Geld und machten uns los auf eine "Wilde Reise durch die Nacht"*. Angekommen im BVG-Hof wussten die BVG-Männer sofort Bescheid und händigten uns die gesuchte Jacke mit Portemonnaie und Händi aus. Danke. Endlich. Gute Nacht. Fußball verpasst. Danke lieber BVG-Mann, der du dich so gut um uns gekümmert hast.


*Herzlichen Glückwunsch zum Geburtstag Herr Moers.

2007-05-22

Neulich beim Frisör

Was ist an "An den Seiten und hinten kürzer, oben auch kürzer und vorne etwas länger lassen, bitte. Ich trage einen Seitenscheitel." eigentlich so missverständlich?

Nachtrag: Was will ich eigentlich von einem "Drive-In" bzw. Kattändgoh-Frisör erwarten? Ich konnte glücklicherweise den Hellersdorfer "Vorne-Tim-hinten-Struppi"-Look erfolgreich abwehren als ich Frisör-Ivana das Wachs aus den Händen riss.

Ohrwurm des Tages: "Mein Baby war beim Frisör" - Die Ärzte.

2007-05-15

...der Sonne entgegen oder Party-Absage

Sehr geschätzter Lieblingskollege und, wie ich es doch nun schon bezeichnen würde, Freund,

es war mir eine große Freude, der Gattin ihre gestrige Einladung vorzutragen. Leider verhält es sich so, dass wir am gemeinten Freitage absent sein und somit nicht dem erlauchten Kreise und einer illustren Runde anghören werden. Bitte verzeihen Sie meine harschen Worte aber ich kann einfach nicht anders. Die holde Gattin und ich werden Freitag in Lübbenau (Spreewald) mit dem Herrn F. und seiner Gemahlin auf großer Safari sein. Wir planen hier und da ein Großwild zu erlegen und evtl. die einheimische Kost zu genießen. Bitte verzeihen Sie. Ich hoffe, Sie durch diese Absage nicht allzu sehr gekränkt zu haben.



PS: Die Paddelsaison erkläre ich hiermit bei unglaublich beschissenem tollem Wetter für eröffnet.


2007-05-11

Vorbereitungen

So, letzte Woche Einladungen verschickt, gestern noch schnell den Videorekorder startklar gemacht (so richtig mit aufschrauben und Wattestäbchen putzen und so), heute Rezepte gesucht, gleich Feierabend gemacht, einkaufen gegangen und morgen abwarten. Dann kann wieder eines der Hightlights des Jahres beginnen: Der GRANDPRIX DE LA CHANSON d'EUROVISION (oder auch für Unwissende: Eurovision Songcontest blablabla...) Im übrigen startet gerade in mir ein neuer Ohrwurm: Charpentiers "Präludium" aus dem "Te Deum" oder auch die Eurovisionsmusik (wieder für Unwissende)

Ich freue mich auf die geladenen Gäste und deren Mitbringsel. Ich freue mich auf die gute Stimmung. Ich freue mich auf eine lustische Sendung. Ich freue mich auf die Vorbereitungen: Ja, ich freue mich!


Nachtrag: Der Videorekorder hat nun doch endgültig seinen Geist aufgegeben. Es wohl an der Zeit, sich neuer Techniken zu widmen und einen DVD-Rekorder zu kaufen.

Hast fein gemacht, hast fein gemacht...

... und wirst sowas von ausgelacht... hab ich da jetzt nur im Kopf.

Hier die E-Mail einer Kollegin von gestern kurz vor Feierabend:

"Hallo Leute,
Habe leider die Postdatei verloren, damit auch sämtliche Eintragungen vom 10.05.07. Diese müssten morgen nachgetragen werden."

Verloren meint wohl eher gelöscht. Tja, blöd für die, die gestern einen Haufen Einträge hinterlassen haben...

2007-05-07

Das war mein Wochenende

... und weil ziemlich viel los war (der Freitag ist nachzulesen: hier), nur soviel:

Was gibt es an einem Sonntag Nachmittag Schöneres, als eine lächelnde Tasse Kaffee, die nur darauf wartet, getrunken zu werden, Sonnenschein, der zum Spazierengang einlädt, und eine Freundin, die einen den Kopf massiert?!

Ein erneutes erstes Mal oder Ich bin nicht allein!

Wie schon Frau Paradise schrieb, ist es unglaublich peinlich und man sollte es lieber nicht sagen. ABER: Es war auch mein erstes Pop-Konzert. Damals im November oder Dezember 1990. Das genaue Datum weiß ich leider nicht mehr. Ich erinnere mich nur daran, dass es kalt war und mein Atem Dampfwolken in der Luft hinterließ. Die Mauer war weg. Meine süße, kleine Heimatstadt und ich waren bereit für die Welt. Es konnte jeder kommen, der kommen wollte. Ja, auch die westlich-zivilisierte Welt hatte Zutritt. "Besucht uns!" und "Schaut her, wir sind bereit, wir finden Anschluss" hallte es von jeder Fassade, die sich für die neuen Gäste der Stadt extra rausputzen. Die Tore der Sport- und Kongresshalle öffneten sich für "Ein Mann und sein Auto": Michel Knight aka David Hasselhoff! Mein damaliger Held. Und wie er im Vollplayback "Looking for freedom" (sein Beitrag zur Wiedervereinigung) und "Crazy for you" schmetterte. Ich schmolz im zarten Alter von 9 Jahren dahin und ich kann es heute noch hören (und zu meinem Entsetzen könnte ich auch noch mitsingen. Oh nein: gleich auch noch der Ohrwurm der Woche...)

Arbeitsunfall leicht gemacht

Soeben ist mir beim Versuch, eine Büroklammer aus den Rillen meiner Tastatur zu pfriemeln, eben solche auf die Nase gefallen. Keine Angst, mir gehts gut.

2007-05-04

Bin ich eine Mimose?

Rechtfertigen zu erwartende 22°C lediglich T-Shirt (oder wie ich es wieder entdeckt habe: Nicki) und 7/8-Hose zu tragen (na ja, gut, Schuhe auch noch)und das morgens um halb 7? Bei schätzungsweisen 4°C? Ich denke nicht, zumal ich auf dem Rad fast noch gewillt war, Handschuhe anzuziehen.

2007-05-03

The Ring

An dem Abend kam er: Dieser Anruf, den jeder Mensch fürchtet:

"Ich hatte einen Unfall"
"Was?! Gehts dir gut? Ist jemand verletzt?"
"Die haben für mich einen Krankenwagen gerufen"
"Wo bist du? Ich komme sofort"

Und dann die halbe Nacht in der Notaufnahme des Virchow Klinikums zwischen Betrunkenen, Orientierungslosen, Schlägern und Schwerverletzten verbracht....

Leute, setzt euch einen Fahrradhelm auf, wenn ihr mit dem Rad unterwegs seid.

2007-04-23

Büro 2.0

Soeben vergelesen: "Hauspost" (gesprochen: Hauspoost)...

2007-04-19

Ohrwurm der Woche: "Under Pressure" von Queen und David Bowie.

Vielen Dank lieber Lieblingskollege.

2007-04-18

Dreistigkeit siegt - nicht immer

Ich gehe gerne Lebensmittel einkaufen, ganz ehrlich. Ich mag es, mich an der Gemüse-/Obstwaage vorzudrängeln oder ungewollte Kommentare die Tastennummern betreffend von mir zu geben. Ich gehe gerne durch die Regale, sehe mich hier ein bisschen um und wundere mich da über unbrauchbaren Schnickschnack... Am Anfang eines wöchentlichen Einkaufes besorge ich mir immer eine aktuelle Werbebroschüre der Kaufhalle meiner Wahl um mir die Zeit des Wartens an der Kasse ein bisschen zu verkürzen. Dieses Prospekt schmeiße ich also erstmal ungelesen in den Wagen und stiefele los. Diese Woche begab es sich, dass ich von einem anscheinend frisch zusammengezogenen Pärchen, einerseits sehr sparsam mit relativ wenig vorhandenen Mitteln, dann aber frei nach dem Motto "Was kostet der Joghurt die Welt“ Dinge einkaufend, die sie sonst vermutlich im Leben nicht kaufen würden, angesprochen wurde, ob sie denn nicht mal in mein Prospekt blicken dürften. Denn beim Joghurt seien sie sich nicht sicher, ab welcher Menge der Rabatt gelte. Höflich, wie ich manchmal sein kann, händigte ich das Blättchen aus und guckte weiter in der sog. Kühltheke umher. Neben mir hörte ich ein Reissen und sah den männlichen Part des Pärchens in meinem Prospekt rumzerren und ziehen. „Dann bekomme ich jetzt aber ein Neues“ verunsicherte den jungen Mann offenbar, er wurde rot und fragte: “Achso, Sie wollten das wiederhaben? Ich wollte nur diesen Coupon rausreissen….“ Ich entriss ihm derweil das Heftchen und mit den Worten (ich fiel ins unhöfliche und herabwürdigende „du“ - auch klein geschrieben!)„Wenn du nur kurz einen Blick rein werfen willst, bedeutet es nicht, dass es automatisch deins ist oder du damit tun und lassen kannst, was du möchtest!“ las ich ihm die Leviten. Der Coupon blieb halb abgerissen im Heft, dass ich nach dem Einkauf wegschmiss.

2007-04-16

Die Fahrausweise, bitte.

Vorbei an unglaublich vielen schönen blühenden Bäumen ging es am Wochenende mit dem Zug in Freundins Heimat ins Zonenrandgebiet zu ihrer Familie. Denn ein Teil der Familie ist in irgendeiner Form religiös und der Cousin wurde konfirmiert und wir waren eingeladen.
Freitag packte ich also meine 7 Sachen und traf mich mit Freundin am Lehrter Bahnhof (Ja, für mich ist das immer noch der Lehrter Bahnhof, so!) - und mit meinem Chef. Der musste auch zu seiner Familie und er saß zufällig auch noch unmittelbar neben uns und wollte direkt ein bisschen mitgenommene Arbeit auf mich abwälzen. "Aber so nicht mein Lieber" hab ich gesagt. Verschreckt versteckte er sich in seinem Sitz und ließ uns von da an in Ruhe. Irgendwann stellte er fest, dass er ja die jungen Herren, die seinen vermeintlichen Platz okkupierten, ganz umsonst vom Sitz gescheucht hatte, denn seine Sitzreservierung galt für seinen Anschlusszug. Aber wer auch mit solchen bezaubernden Frauen wie uns zusammensitzen möchte, muss einfach auch mal ein kleines Handgemenge in Kauf nehmen.
Ja, es gibt während einer Zugfahrt auch immer wieder Seltsames zu sehen. In unserem Anschlusszug zum Beispiel saß eine Frau, die offenbar sehr schwitzte und hoffte, ein Erfrischungstuch, dass sie sich abwechselnd unter die Achseln und in den Hosenbund steckte, und mit dem sie sich noch übers Gesicht wischte, würde Abhilfe schaffen. Daran ist an sich nicht soviel ungewöhnlich. Das Seltsame daran aber war, dass sich diese Frau mit dem nun Schweiß getränkten Tuch versuchte, die übergroßen Brillengläser zu putzen. Hat wohl auch geholfen, denn danach konnnte sie endlich ihre schon ein paar Tage alte Zeitung lesen.

2007-04-12

Ode an den Frühling

Vorgestern nun endete die Gültigkeit meiner Monatskarte der BVG. Ich beschloss mir keine Neue mehr zu kaufen für eine gewisse Zeit und wieder aufs Fahrrad umzusatteln. Vorgestern Abend machte ich mich auf, ein bisschen Öl hier und da am Rad zu verteilen, ein bisschen Dreck abzuwischen, dass am Folgetag alles seinen Gang läuft. Gestern war nun dieser große Tag. Fahrrad machte zwar ein paar Zuckungen, als würde es sich den Kellerstaub aus der Nabe husten und die Pedale knackten besorgniserregend aber dennoch konnte ich unterwegs sagen: Auf Wiedersehen, du mein Wedding, Willkommen Moabit, mit der baustellenbedingten sowas von uneinsehbaren Straßenführung für Radfahrer und -innen, hinter der Beusselbrücke. Auf Wiedersehen du hässliches Moabit, Willkommen du wunderbar duftender Tiergarten. Wie schön du aussiehst, wenn deine Bäume noch nicht ganz grün sind und was für schöne Blüten du in dir trägst. Ach ja, du Schlagloch, durch das ich immer fahre, weil ich vom Tiergarten so angetan bin. Oh, ihr Ampelphasen: wie konnte ich euch nur einen Winter lang vergessen? Egal welchen Tempos ich unterwegs bin, immer seid ihr rot. Hach ja, ich bin gerne wieder mit dem Rad unterwegs.

Im Übrigen kam ich unglaublich außer Atem und verschwitzt und leider ohne Wechselkleidung im Büro an. Aber heute ging es schon fast besser, bildete ich mir ein.

2007-04-10

Ich mag diese Tests...

...vor allem, wenn sie stimmen:

What's Your Coffee Personality?



Cappuccino
You're cappuccino! Easy-going and calm, you know how to have fun, but you also know how to buckle down and work. So go you! Your life is pretty well balanced, and so is your coffee habit, too. No worries about caffeine addiction here.
Take The Quiz Now!Quizzes by myYearbook.com


gefunden: hier

2007-04-03

Wochenendfreude

Letztes Wochenende hatte ich dieses Gefühl zum ersten Mal so intensiv gespürt. Ich weiß nicht, wo es herkommt. Liegt es vielleicht daran, dass ich doch so langsam reife? Ja? Nein? Vielleicht? Ich fand es einfach schön am Samstag Morgen aufzuwachen und festzustellen, dass das gesamte Wochenende noch vor mir liegt. Sonntag hatte ich dann schon eher eine gewisse Unruhe. Das Gefühl, den Tag verschlafen zu haben kroch in mir hoch, als ich auf die Uhr blickte und feststellte, dass es schon wieder halb 11 war. So lange schlafe ich sonst nicht. Ich gehöre tatsächlich zur sog. Gattung der Frühaufsteher. Ja, vielleicht weil mir tatsächlich soviel daran liegt, das Wochenende zu nutzen und nicht die ganze Zeit im Bett zu verbringen. Freundin missfiel es sehr, als ich sie losschickte, Schrippen zu kaufen. Und auf dem Balkon zu sitzen und zu lesen, hatte ich auch nicht geschafft. Hätten wir doch noch liegen bleiben können.

2007-04-01

Was für eine Kombination... Italienisch-Dänisch

moment mal, wo kommen meine Großeltern gleich her? Maunamea weißt du's?


Italian


88%

Danish


88%

Belgian


50%

German


50%

Polish


50%

Spanish


50%

Dutch


50%

French


38%

British


38%

Swiss


38%

Irish


25%

Russian


25%

Turkish


13%

Molvanian


0%

Which European nationality should you have

2007-03-30

Is' ja alles so schön bunt hier - und schwammig

Da hab ich der Ex-Treptowerin gestern ein bisschen beim Umzug geholfen. Leider klappte das Kistengeschleppe nicht, weil ich nicht zum Studierendenpack gehöre und wochentags arbeiten muss. Also half ich beim Malern und Hausputz. Der Vater der Ex-Mitbewohnerin der Ex-Treptowerin spachtelte fleißig alle Löcher einer bunten Wand zu, ohne zu Bedenken, dass nicht genug Farbe vorhanden ist. Was hab ich - ja, ich ganz allein und nicht Zlavo! (Hast du dir das "Agent 00-Nix"-Video zur Strafe mitgenommen? - mir da überlegt: wir kleben einen Streifen ab und bemalen diesen mit restlicher Farbe aus dem Bad. So wurde aus einer orangen Wand eine organge Wand mit pastellgelbem ca. 50 cm Streifen in Schwamm. Die Exaktheit des Streifens wurde im Übrigen mit einem übergebliebenen Bilderrahmen abgemessen. Besser als jede Wasserwaage und jeder Zollstock. Auch der Blick von 3 Paar Augen war sehr hilfreich. Die jetzige Friedrichshainerin (nein, ich schreibe nicht Friedelhainerin) war mit dem Werk sehr zufrieden und ihre Ex-Mitbewohnerin ebenfalls. Beide ärgern sich nun allerdings, dass sie nicht schon eher auf diese MEINE grandiose Idee gekommen sind. Ja, tut mir leid für euch.
Nach dieser schwammigen Aktion fing ich an, die Fenster zu putzen. Dabei benutzte ich tlw. die von Maunamea beigebrachte Reinhold-Messner-3-Punkte- ich-stehe-total-sicher-in-luftigen-Höhen-Klettertechnik. Hat prima geklappt. Und da soll noch mal einer sagen, dem Internet kann man nicht vertrauen. Ich hoffe nur, angesichts der abendlichen Dunkelheit, dass heute nicht allzu viele Schlieren zu sehen waren. Ja, das war nun mein Fenster-putz-Pensum für dieses Jahr. Ich denke, ich habe es gut abgearbeitet.

Ich hoffe der Vermieter hat die Wohnung so schön bunt und wohlriechend abgenommen.

2007-03-26

Neueste Nachricht: Saucen-Mörderin weiterhin auf freiem Fuß

In der Nacht zum Sonntag im Berliner Wedding: Restaurant-Besitzer Herr C. kann es immer noch nicht fassen: "Sie waren zu zweit, wirkten sehr unauffällig und waren sehr freundlich. Nachdem sie ihr Essen bekommen hatten, verlangte die Eine tatsächlich nach Parmesan! Ich wusste gar nicht, was ich dazu noch sagen sollte!" Als Frau S. daraufhin angesprochen wurde, entschuldigte sie sich nicht für ihren Faux-pas sondern beanstandete, dass sie vom Wirt Herrn C. beschimpft wurde: "Er sagte, ich hätte die Sauce umgebracht, dabei mag ich doch frischen Parmesan so gerne! Und meines Erachtens habe ich dieser Sauce keinen Schaden zugefügt. Gut, sie hätte auch ohne Käse gegessen werden können, aber wenn da schon mal Parmesan steht..." Am Ende verließen Frau S. und ihre Begleitung das Lokal satt und zufrieden. Herr C. schüttelt über so viel Unverständnis der Italienischen Küche immer noch den Kopf: "Leider ist Saucen-Mord nicht strafbar!"

2007-03-19

Warnstreik zum Nachdenken

Da war er nun heute: mein erster Warnstreik. Im Prinzip hatte ich gar nicht damit gerechnet, dass so etwas passiert und dann auf einmal dieser Zettel letzte Woche "Sonderinfo 7/WARNSTREIK am Montag!". Es haben tatsächlich auch so viele mitgemacht. Ich war ja fast begeistert. Nur fast. Denn mittlerweile werde ich zum Umdenken gezwungen. Meines Erachtens machen es sich Gewerkschaften sehr leicht damit, die Belegschaft aufzurufen mal eben die Arbeit ruhen zu lassen. Nun ja, das dachte ich bisher. Dass dem jedoch ein langer, harter Kampf voran geht, habe ich nicht bedacht. Erst werden seitens neuem Vorstand die Tarifverträge gekündigt und dann wird auch noch von einem neuen, innovativen, viel besseren Vergütungssystem gesprochen, dass dann aber noch gar nicht existiert. Als endlich ein paar Infos durchsickern, wird allen klar, dass es gar nicht so gut, innovativ und viel besser ist. Nein. Ich habe heute für 1,5 h die Arbeit niedergelegt, weil ich in 1,5 Jahren nicht 10 % weniger Gehalt für gleiche Arbeit bekommen möchte, immer noch den gleichen Urlaubsanspruch behalten will und mir verdammt noch mal nicht den Arsch aufreisse für evtl. 1 % Leistungszulage. Ich finde, ich arbeite schon hart genug. NICHT MIT MIR!

2007-03-16

Fortan bin ich Bestimmerin

..und dann war da dieser tolle "Psychotest"...


hier gefunden

2007-03-12

Ich bin wieder daha


Ja, schön wars. Wirklich schön. Und ich fühle mich tatsächlich auch ausgeglichen, entspannt und voller Energie. Sätze wie "Gehen wir jetzt weiter oder wohin?" oder auch "Bei mir ist es immer sauber, immer ordentlich und auch gepflegt. Tapas gibt's bei mir immer zum Wein gratis dazu, das kostet auch nix." konnten iin mir bis auf ein schallendes Lachen überhaupt keine Gefühlsregung auslösen. So entspannt war ich und bin ich noch! Leider hat uns das mit Liebe gekochte Essen Tapas-, Oliven- und Ajioliabhängig gemacht. Die Schweine!!! Zum Glück befindet sich an der nächsten Straßenecke eine hoffentlich gute Tapasbar. Puh...

2007-02-22

"The name of the game" (Abba): Ein Stöckchen, ein Stöcken *freufreufreuundindieluftspring*

Mein erster Staffelstab und dann noch so ein schöner! Also doch noch was vor dem Urlaub.

Das Spiel zum Stöckchen: Soundtrack of my Life.

Die Regeln zum Spiel:
1. Öffne deinen Musicplayer (iTunes, Winamp, Media Player, iPod etc.)
2. Stelle es auf Shuffle/ Random
3. Drücke “Play”
4. Schreibe für jede Antwort den Songtitel auf, der gerade gespielt wird
5. Drücke für jede neue Frage den “next” Button.
6. Lüge nicht und tue nicht so als ob du cool wärst… Tipp’s einfach ein!

Der Spielverlauf:

Vorspann: Stereo Total – Ich bin Nackt
Für ein Intro doch sehr treffend. "Iesch bin nackt//na und//ganz nackiesch aha//so 'at miesch meine Mutter gemacht" Schöner Elektrotrashpop, wie ich ihn mag.

Aufwachen: Die Ärzte - Ein Lied über Zensur
Laut, schmissig, gerade richtig zum Wachwerden für einen Wochentag mit diesem Job...

Erster Schultag: Queen Bee - Freiheit aus einem Männermund
Bedeutet der Gang zur Schule nicht auch ein kleines bisschen Freiheit? Allerdings in dem Zusammenhang. Hm. Ist mir doch ein Rätsel... ("Es ist ein rein körperlicher Entschluss//dass ich wenn ich das Wort Freiheit//aus einem Männermund hör//kotzen muss. ") Ja, stimmt, mir war manchmal auch zum Kotzen, wenn ich zur Schule musste,

Verlieben: Smashing Pumpkins - Thru the eyes of Ruby
"Your love is gone..." Ja, schnief. Kann auch mal passieren. Mein Musikspieler ist ein tolles Ding. Findet immer die passenden Worte...

Das erste Mal: OST Harry Potter - Aunt Marge's Waltz
Wie peinlich. Na ja, ist das erste Mal ja auch. (Freundin erklärte soeben, dass ist die Stelle, als die böse Tante sich - wie durch Zauberei haha - aufbläht und fliegt) Ich weiß ja nicht.

Kampflied: Batsteaks - Mietzi's Song
Ja, da kann man schon mal wütend sein und dann wird die Wut dadurch genommen. Wie schön. Schätze, die ich lange nicht hörte.

Schluss machen: Silly - Hölle
So kann man sich danach durchaus fühlen. "Setzt sich zu mir aufs Canapée und sagt: 'Baby, zick nich' rum, zieh dir was Nettes an'..."
Ich wusste gar nicht, dass ich sowas noch hab.

Abschlussball: Klee - Über mir die Sterne
Ja, das passt auch sooo schön. Ein schönes Lied. Hach. So stellt man sich einen vermasselten Abschlussball vor. Ja, meiner war aber schön. Eigentlich.

Leben: Missfits & Band - Zum Thema: Beckenschiefstand
Ja, war gestern erst bei meiner Ärztin wegen der typischen bürokratischen Rückenschmerzen...

Nervenzusammenbruch: Element of Crime - Warte auf mich
Ja, warte auf mich. Mein Spieler ist wirklich grandios.

Autofahren: Mousse T. - Pop Muzak
Fenster auf, "Die Sonne scheint, es riecht wie früher" (Stop falsches Lied!), "Dreh das Radio laut..." (halt, wieder falsches Lied!!!), aber trotzdem: Ein tolles Lied zum Kopfmitwackeln. Freundin und ich taten das ad hoc synchron.

Flashback: Joachim Witt - Der goldene Reiter
Woher weiß mein Musikwiedergabegerät das bloß!

Wieder zusammenkommen: Wieder Stereo Total - Get down tonight
Zugegeben, eine Coverversion aber sind aufgewärmte Beziehungen das nicht immer? Und reichen die auch nicht eigentlich immer nur eine Nacht lang? "Do a little dance//make a little love//get down tonight//hoo."

Hochzeit: Kool & the Gang - Cherish the love
Wie gut, dass ich nicht vorhabe zu heiraten. So ein Schund und Schmalz *kotzbrechwürg*

Geburt des ersten Kindes: Chicks on Speed - Wordy Rappinghood
Ja, stimmt. Außerdem ein gerapptes Kinderlied. Da kommt was Cooles bei raus!

Endkampf: Klee - Gold
Soll doch am Ende immer bei rum kommen, oder? "Wir werden wie Gold sein..." *schrummschrumm*

Todesszene: Kylie Minogue - Did it again
Werde ich dann also mit dem Kopf wackelnderweise meinen Heldinnentod sterben und immer wieder singen: "You did it again"

Beerdigungslied: The Bates - Say it isn't so
"Message from underground//without a word or sound//it's oh so sad to me//be what you wanna be" Ja, so muss das sein... Dabada daba da.

Abspann: Queen Bee - Heute ziehst du aus
Ja, "Schmeiß deinen Kater raus, weil heute ziehst du aus//Zack raus!" Wunderbar. Dann kann ich ja gehen und gebe den Staffelstab an Maunamea ab.


(Bei über 4500 Clips ist es schon ungewöhnlich, dass sich die Interpreten so oft wiederholen, oder? Kann das Zufall sein?)